Art Of Fear (Österreich) "Facing Hell" CD
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Das neue Demo der Power Metal Formation Art Of Fear ist gut abgehangen. Denn die Band hat es bereits im März und Juni 2005 eingeprügelt, wofür man sich übrigens extra in unsere hübschen Norddeutschen Breiten ins Bremer Dreamlake Studio begeben hat. Über zwei Jahre haben sie mit „diversen geschäftlichen Umständen“ zu kämpfen gehabt, bevor sie das Teil im Herbst 2007 auf den Markt schmeißen konnten. Die anvisierte Plattenfirma war scheinbar nicht in der Lage, das Album zu veröffentlichen, und so hat sich die Band irgendwann selbst einen Vertrieb besorgt (Rebeat). Nun ist es endlich auch bei uns und auf meinem Schreibtisch gelandet.
Art Of Fear haben ein ernsthaftes Problem mit mir: Die Gesangsleistung von Thomas Cassan gefiel mir auf dem Vorgänger deutlich besser. Und damit haben die Österreicher eigentlich schon verloren, denn wenn mir ein Sänger nicht gefällt, kann ich mit einer Scheibe nicht warm werden. Thomas kann durchaus singen, doch bietet meines Erachtens diesmal eine sehr schwache Leistung in Sachen Interpretation und Ausdrucksvermögen. Zu monoton nölt er sich durch die Old School Power Metal Songs, so dass ich wirklich Probleme habe, die CD von vorn bis hinten durchzuhören. Durchlauf 2 und 3 erfolgte Häppchenweise.
Art Of Fear halten weiter an ihrem klassischen Power Metal fest, lassen hier und da Speed Metal oder auch US Metal einfließen, bedienen sich jedoch auch auffällig oft Hardrockigen Elementen. Das klingt erst einmal recht abwechslungsreich, jedoch ist das Songwriting auf „Facing Hell“ ziemlich spannungsfrei ausgefallen, so dass ich mit dem Demo echt zu kämpfen hatte. Die Songs werden sehr kompetent vorgetragen, versprühen jedoch das Charisma von Kellerrockkompositionen. Es werden kaum Höhepunkte geboten, Gänsehautmomente fehlen nahezu völlig. Das Demo rauschte an mir vorbei wie eine Plastiktüte bei Windstärke 4. Coole Hooklines – Fehlanzeige. Da retten auch das variable Riffing und das sehr dynamische Drumming nicht mehr viel. Für Abwechslung sorgen lediglich die verschiedenen Geschwindigkeiten, deren Grenzen unten von „Easy Prey“ und oben von „Dust To Dust“ markiert werden.
Inzwischen gibt es mit Daniel Khan einen neuen Sänger in der Band. Ich würde den Herren raten, schnellstens wieder ins Studio zu gehen und diesen Mann den Fans auf einem Silberling zu präsentieren. Ich bin jedenfalls schon gespannt. „Facing Hell“ kann bei mir leider nicht punkten.
Zum Schluss noch was Positives? Ok: Sound und Aufmachung stimmen. Und die Band verschont uns mit einer Herzschmerz-Ballade. Gut so.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. In The Line of Fire
2. Betray
3. Hellhound
4. Dust To Dust
5. Turn To Stone
6. Jaded Rebel
7. Easy Prey
8. Perfect Puppet
9. Liar
10. Ascend Your Throne
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4.0 Punkte von Christian (am 26.04.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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