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 Blackwinds (Schweden) "Flesh Inferno" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Regain Records  (88 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.5.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 56:19
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: swedish Black Metal
Homepage:
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Weitere Infos zu Blackwinds:
REVIEWS:
Blackwinds Flesh Inferno
Mehr über Blackwinds in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ob es Absicht ist, dass „Flesh Inferno“ hübsch nostalgisch nach Ende der Neunziger klingt? Kurze Recherche bei den schwedischen Black Metallern von Blackwinds fördert nämlich die Erkenntnis zutage, dass das ursprünglich als Setherial-Nebenprojekt in einer Pause der erfolgreichen Schwarzmeister gegründete Unterfangen nach einer EP 1998 ebenso schnell von der Bildfläche verschwand, wie es erschienen war. Wiedergutmachung sollen zehn Jahre später wohl zwei Alben leisten, die beide anno 2008 aus den lichtlosen Tiefen der schwedischen Weite ausgespuckt wurden.
Das aktuellere der beiden, „Flesh Inferno“, klingt jedenfalls nach gutem, alten Black Metal wie ihn die Schweden zu Ende des letzten Jahrtausends in hübscher Regelmäßigkeit zelebrierten. Die beiden Setherial-Düsterherren Lord Mysteriis und Lord Kraath dachten sich wohl, dass man diese Art des sinfonisch überlegenen, satanischen Black Metals gar nicht oft genug darbieten kann, weshalb sie mit Blackwinds klar in die Kerbe ihrer Hauptband trümmern. Dies soll jedoch einer der wenigen Kritikpunkte an vorliegendem Inferno sein, das ansonsten ausgezeichneten, stimmigen und finsteren Schweden-Black par excellence bietet. In vornehmlich langen Songs tobt sich das Duo aus, vereint schwedisch-finstere Melodik mit dezenten Keyboardbeimischungen, die ein ums andere Mal an Emperors erste Glanztaten denken lassen. Dass dabei per se nichts Schlechtes herauskommen kann, dürfte jedem Setherial-Kundigen eigentlich bewusst sein, und dennoch gelingt Blackwinds die Herüberrettung von „Flesh Inferno“ in eigenständige Sphären. Dies gehen die Beiden insbesondere durch die kluge Verwendung der Tasten an, ansonsten schlagen Blackwinds klar und deutlich eine Marschrichtung ein, die als besser produzierte Variante des Meisterwerks „Nord“ mit leichter Dissection-Tendenz angesehen werden könnte: Wohldosierte Tempoausbrüche, sinfonisch-aggressive Gitarrenwände, besessenes, überzeugendes Geschrei und ein Gespür für Melodie in der Düsternis, das in Schweden seit jeher kultiviert wurde.
Natürlich ist „Flesh Inferno“ kein weiterer Meilenstein des schwedischen Black Metals geworden. Natürlich kann man sich fragen, weshalb zwei Musiker ein Album produzieren, das sich bewusst nah an ihrer Hauptband orientiert. Man kann aber auch einfach mit der ewigen Nörgelei aufhören und ein wirklich gutes, ernst gemeintes, finsteres und mit wahnsinnig tollen Melodien gesegnetes Album genießen.
Ebenso nostalgisch anmutend wie die grundstimmung ist übrigens auch das Coverartwork, für welches der Watain-Wahnsinnige Erik Danielsson verantwortlich zeichnet. Eine runde Sache.

 
Tracklist: Lineup:
1. Before Time
2. Enter The Pandemonium
3. Archtitecture Of Phantasmagoria
4. Flesh Inferno
5. Plague Bringer
6. Serpahim Ephemeral
7. Inquisition
8. Crimson Thirst
9. Conceptualizing The Devil
10. Quintessence Of Hell
 

 
8.0 Punkte von Björn Springorum (am 03.06.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 03.06.08 wurde der Artikel 4078 mal gelesen ]
 
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