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 Alghazanth (Finnland) "Wreath Of Thevetat" CD

Alghazanth - Wreath Of Thevetat - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Woodcut Records  (12 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 6.6.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:23
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: majestätischer Black Metal
Homepage: http://www.alghazanth.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Alghazanth:
REVIEWS:
Alghazanth The Polarity Axiom
Alghazanth Wreath Of Thevetat
Mehr über Alghazanth in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Es gibt ein endloses Arsenal ausschmückender Adjektive, um Musik zu umschreiben. Meist dienen jene allerdings ausschließlich dazu, ein grobes, zumeist unnötig hochgestochenes Bild von einem Album zu vermitteln, obschon die adäquate Transformation von Musik in Wort oftmals schlicht unmöglich ist.
Umso erfreulicher für den Rezensenten ist da natürlich eine CD, die einem Adjektiv von vorn bis hinten gerecht wird. Im Falle von „Wreath Of Thevetat“, dem aktuellen Werk der Finnen Alghazanth, ist dies das überstrapazierte Wörtchen „majestätisch“.
Endlose Male wurde jenes Prädikat auf Musik verschiedenster Couleur angewendet, oftmals dabei völlig unverdient. Was Finnlands sinfonische Black Metal-Macht jedoch auf ihrem fünften Album abliefert, ist im Grunde genommen genau das: majestätisch.
Monumental aufwallender Black Metal steht hier ganz im Dienste packender Riffs, nostalgisch eingesetzter, wallender Keyboards und erhabenem Gerase. Dabei verlieren Alghazanth nie den Kopf und behalten stets den Überblick über ihre ausschließlich überlangen Kompositionen.
Und bei Stücken weit jenseits der 5-Minuten-Marke muss natürlich für Abwechslung gesorgt sein. Dabei könnte man meinen, Alghazanth sei ein altes Wort für Abwechslung, denn wie viel Variation, wie viele Ideen und konsequent zu Ende gedachte Einfälle auf „Wreath Of Thevetat“ umgesetzt werden, mutet schier unglaublich an.
Übersprudelnde Spielfreude, schier unersättliche Leidenschaft und jedweden Ansprüchen gerecht werdende musikalische Leistung rücken Alghazanth nach zwölf Jahren Bandexistenz endlich in die finnische Spitzengruppe, wobei vorliegendes Werk locker auch nordeuropaweit ganz vorne mitspielt. Die hymnische Aggression der Mittelphase Dimmu Borgirs, kombiniert mit der majestätischen Schwärze von Dissection und einem epischen Grundgefühl, wie man es sonst bei Moonsorrow findet: Alghazanth vereinen das Beste aus Norwegen, Schweden und Finnland zu einem gleißenden Moment sinfonischen Black Metals.
Oftmals lauscht man den ausufernden Kompositionen andächtig, staunt ob der schieren Größe des Dargebotenen und wird von schaudernder Gänsehaut eingeholt. So geschehen bei „The Phosphorescent“, „Rain of Stars“ oder „Twice-born“. Unglaublich, welche Riffs hier den finnischen Gitarren entlockt werden.
Einziger Kritikpunkt könnte der etwas zu eintönig keifende Gesang sein, der oftmals in ähnlicher Tonlage über die Stücke fegt. Aufgrund der Ausdrucksstärke des Sängers ist dies aber durchaus zu ertragen, zumal hier und da auch etwas Growling eingeschoben wird. Das bei einigen Kollegen als weitere Kritik angeführte, omnipräsente Keyboard hingegen zählt klar zu den Vorzügen dieser Scheibe: Oftmals evozieren die Finnen nostalgische Momente mit den Chor-, Geigen- oder Pianosamples, hie und da wagt man sich auch in leicht psychedelische Tonregionen vor. Kurz: Das Keyboard wird hier als unterstützende Macht, als starker Bruder der fabulierenden Gitarren angesehen, und auch das sorgt für die Klasse von „Wreath Of Thevetat“, zumal man sich hin und wieder an sinfonische Black Metal-Großtaten des letzten Jahrzehnts erinnert fühlt.
Unter dem Banner des finnischen Traditionslabels Woodcut werden Alghazanth auch mit diesem Album keine allzu großen Sprünge machen können. Eins jedoch ist gewiss: Würde „Wreath Of Thevetat“ bei Nuclear Blast erscheinen, Alghazanth wäre ein flächendeckender Erfolg, eine Art finnischer Keep of Kalessin-Moment, gewiss. So bleibt der Horde die Gewissheit, das beste Werk der Karriere und ein schlichtweg majestätisches Black Metal-Kunststück voller Melodie und Bissigkeit vorgelegt zu haben.
Und zum Schluss der Platte gibt es mit „As Nothing Consumes Everything“ noch das Glanzstück überhaupt zu bestaunen: Mächtige Riffs, Gänsehautmelodien, akustisch gezupfte Gitarren und ein Chor, der Moonsorow ernstlich Konkurrenz macht. Ein angemessener Ausklang einer wahnsinnig starken Platte, die übrigens mit einem überaus düster-faszinierenden Artwork ausgestattet ist.

 
Tracklist: Lineup:
1. Moving Mountains
2. The Kings To Come
3. The Phosphorescent
4. On Blackening Soil
5. Rain of Stars
6. Twice-Born
7. Future Made Flesh
8. As Nothing Consumes Everything
 

 
9.0 Punkte von Björn Springorum (am 16.06.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
X   Aktuelle Top6
1. Keep Of Kalessin "Kolossus"
2. Dornenreich "In Luft geritzt"
3. Moonsorrow "Tulimyrsky"
4. Alghazanth "Wreath Of Thevetat"
5. Coldworld "Melancholie2"
6. Häive "Mieli Maasa"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Dornenreich "Her von welken Nächten"
2. Burzum "Hvis Lyset Tar Oss"
3. Summoning "Dol Guldur"
4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 16.06.08 wurde der Artikel 4415 mal gelesen ]
 
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