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 Arditi (Schweden) "Omne Ensis Impera" CD

Arditi - Omne Ensis Impera - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Equilibrium Music  (14 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 31.3.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:48
Musikstil: Avantgarde/Dark/Industrial   (279 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Martialische Industrial-Ambient/Neoklassik
Homepage: http://www.arditi.tk
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Weitere Infos zu Arditi:
REVIEWS:
Arditi Omne Ensis Impera
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Diskussion zum Review
im Forum

Das schwedische Duo ARDITI hat sich nach einer italienischen Spezialeinheit aus dem Ersten Weltkrieg benannt und möchte somit wohl die angedichteten Tugenden dieser Einheit auf sich selbst übertragen. Da wirkt es bei solch einem Projektnamen und dem Albumtitel „Omne Ensis Impera“ (wenn ich mein Schullatein noch halbwegs richtig zusammenbekomme in etwa: „Beherrsche alles mit dem Schwert!“) nicht überraschend, wenn sich die beiden Italo-Schweden musikalisch im Bereich der martialischen Ambient/Neoklassik-Musik bewegen.

In einem schönen, grafisch schnittigen Digipak kommt das neue Opus der Herren nun daher, die schon für die letzten beiden MARDUK-Alben Musik hinzusteuerten. Bedenkt man die Vorliebe der schwedischen Panda-Kollegen für Geschichte und Kriegswesen, haben sich hier wohl zwei Suchende gefunden, denn auch ARDITI machen aus ihrer - wenn auch vordergründig intelligenteren - Beschäftigung mit dem Krieg keinen Hehl. Obwohl Vocals in den bombastischen Kompositionen auf „Omne Ensis Impera“ fehlen und die Texte der eingestreuten Sprachsamples von Wochenschau bis historisch-politischer Doku oft nur schwer verständlich sind, prangen in auf dem Digipak martialische Symbole, sowie der beinahe schon wie eine Entschuldigung klingende Spruch: „We sing the praise of war. Not for the way it makes people die, but for the way it makes people come alive“. Die Einstellung zum Krieg ist also keine nihilistische, sondern vielmehr eine positiv produktive, welche ARDITIs Themenwahl vorausgehen soll. Nun, so sei es. Festzuhalten bleibt also hauptsächlich, dass ARDITI sich optisch und thematisch in dem gerne umstrittenen und von Neofolk/Industrial-Projekten genauso gern gewählten Graubereich jenseits politischer Extreme, sowie Korrektheit bewegen.
Musikalisch beweist das Duo ein gutes Händchen für opulente Musik, die mit einer gehörigen Pathos daherkommt. In ARDITIs Musik ist passend zur Thematik kein Platz für schöne Momente: Gesampelte Teile aus Klassik-Epen, hinzugefügte Choräle und die erwähnten Sprachsamples verbreiten eine gewisse Art von finsterer Erhabenheit und dunklem Bombast. Sind tatsächlich mal ruhigere Streicher zu hören, handelt es sich natürlich um triste und melancholisch klagende Töne, die verbunden mit dem Bombast ein Klangbild schaffen, welches irgendwo zwischen Heroismus und Trauer liegt und am besten über Kopfhörer aufgenommen werden sollte. Der einzige Punkt an „Omnes Ensis Impera“, welcher mich nachhaltig stört, sind eben die Wurzeln ARDITIs in der Industrial-Musik, welche sich hier vornehmlich noch durch das Verwenden von ewigen Loops der Klassik-Parts zeigen. Weniger Wiederholungen und mehr persönliche kompositorische Originalität hätten das Album mehr in Richtung Klassik gerückt und atmosphärisch einen noch stärkeren Eindruck hinterlassen.

Im Gesamteindruck schaffen ARDITI mit „Omnes Ensis Impera“ den Soundtrack zu einem modernen und emotionalen Kriegsepos. Lediglich die durch Samples und Loops immer wieder wachgerüttelten Erinnerungen an Industrial-Einflüsse blockieren das Werk meiner Meinung nach mehr, als dass sie es perfektionieren. Für die Zukunft würde ich mir von den Schweden einen weiteren Schritt in Richtung origineller Neoklassik wünschen (vgl. z.B. GAË BOLG).
Ob man persönlich mit der von der Band propagierten Einstellung zum Krieg konform geht oder ob man es für zu gewagt hält, vermeintlich positive Aspekte aus den Weltkriegen ziehen zu wollen, soll jedem Interessenten selbst überlassen bleiben.


Line Up:
H. Möller
M. Björkman

 
Tracklist: Lineup:
1. Omne Ensis Impera
2. Der Angriff geht weiter
3. Decisive War
4. Perseverance is all
5. Profound Truths
6. Sons of God
7. Onwards!
8. Cladem Nescimus
9. Endkampf
 

 
7.0 Punkte von Gorlokk (am 24.07.2008)
 
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