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 Napalm Death (Großbritannien) "Time Waits For No Slave" CD

Napalm Death - Time Waits For No Slave - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.1.2009   (1359 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:13
Musikstil: Grind   (263 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Grindcore / Death Metal
Homepage: http://www.enemyofthemusicbusiness.com
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Napalm Death:
REVIEWS:
Napalm Death The Code Is Red...long Live The Code
Napalm Death Leaders Not Followers: Part 2
Napalm Death Smear Campaign
Napalm Death Time Waits For No Slave
Napalm Death Utilitarian
INTERVIEWS:
Napalm Death - The Fathers Of Grindcore Are Back: 24.10.2006 Live In Fulda
Mehr über Napalm Death in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Seinerzeit wurde NAPALM DEATH in einem großen Printmagazin mit dem Prädikat „die schnellste und politischste Band der Welt“ bedacht. Treffender hätte man es kaum ausdrücken können.
Die Band begleitet mich seit meinen frühesten Metaltagen und ihr Status ist nach wie vor legendär, da sie wie kaum eine andere etabliert, respektiert, zitiert und als Einfluss genannt wird. Und doch sind es bodenständige und allürenfreie Typen. Bei sämtlichen Gelegenheiten, als ich NAPALM DEATH live erleben durfte, waren sich die Herren nicht zu schade mal für ein Foto mit Fans zu posieren oder Autogramme zu geben. Zudem ist vor allem Frontaushängeschild Barney sozial sehr engagiert..

Mit Hinblick auf die ellenlange Discographie und die vielen, vielen Jahre, die NAPALM DEATH bereits dabei sind, könnte man sie eigentlich schon als Dinosaurier bezeichnen. Dabei klingen sie aber von Album zu Album immer wieder wie eine gerade frisch auf die Menschheit losgelassene Band. Die Intensität und Brutalität, sowie deren Ansporn, stets 100%ig ehrliche Musik zu machen ist einzigartig.
Gerade im Sektor des extremen Metal gibt es nicht viele Bands, die sich nach so langer Zeit den Enthusiasmus und die Hingabe für diese Musik erhalten konnten und diese dermaßen eindrucksvoll in ihren Songs zum Ausdruck bringen können.

Auch das neue Album „Time Waits For No Slave“ macht da keine Ausnahme. Es stellt sich musikalisch passend vor seine Vorgänger, ist in der Gesamtheit aber weniger verbissen als z. B. das 2006er Werk „Smear Campaign“, wenn man das bei diesem Härtegrad überhaupt so sagen kann. So fallen an der Gitarrenfront beim genaueren Hinhören vielseitigere Nuancen auf. Aber alles ist immer noch desaströs und wütet wie ein entfesseltes Inferno durch die Gehörgänge.
Es ist schon phänomenal, wie souverän sich die Band auf so vielen hartmetallischen Stilebenen bewegt. Angefangen bei den klassischen Grind-Attacken, über höllisch groovende Parts (der beim Titeltrack sogar an den Klassiker „Suffer The Children“ erinnert), dissonant verstörenden Momenten, bis hin zu Punk und Hardcore tendierenden Riffs. Dies alles kreiert den unverkennbaren NAPALM DEATH Sound, welcher der Band ihren Ausnahmestatus verliehen hat. Die gekonnt spielerischen Übergänge zwischen diesen Parts sorgen für eine ungeheure Dichte und Dynamik in den Songs. Keine Soundidee wirkt aufgesetzt oder mal eben in den Song gequetscht. Vielmehr heben sie diese auf eine andere Ebene, z. B. schaffen die gelegentlichen bedrohlich düsteren Melodien eine beklemmende Atmosphäre. Darüber hinaus fallen zwischen dem Grind-Inferno vor allem die treibenden, rifforientierten Mid-Tempo Stampfer auf, die Sänger Barney mit seinen gewohnt gesellschaftskritischen Texten veredelt, welche er rasend vor Wut mal mehr mal weniger verzerrt ins Mikro schreit. Hin und wieder wechselt er aber in einen Stil mit melodiösen Ansätzen, der ebenso zu überzeugen vermag. Dazu darf natürlich nicht das ohrenbetäubende Gekreische von Mitch Harris fehlen.

Ich kann nur sagen, holt Euch das Teil! Die limitierte Version wartet mit zwei Bonustracks auf und bei einem davon treten die Bandmitglieder mit vertauschten Instrumenten in Erscheinung.

Fazit: NAPALM DEATH wie man sie kennt und liebt. Ob die Songs nun von Uptempo- und Blast-Parts oder von Killer-Grooves dominiert werden, mit „Time Waits For No Slave“ untermauern die Jungs aus Birmingham einmal mehr ihre Unerreichbarkeit in Sachen Härte, Können und Spielfreude. So könnten sie ewig weiter machen!
 
Tracklist: Lineup:
01. Strong-Arm
02. Diktat
03. Work To Rule
04. On The Brink Of Extinction
05. Time Waits For No Slave
06. Life And Limb
07. Downbeat Clique
08. Fallacy Dominion
09. Passive Tense
10. Larceny Of The Heart
11. Procrastination On The Empty Vessel
12. Feeling Redundant
13. A No-Sided Argument
14. De-evolution Ad Nauseum
 
Vocals: Mark "Barney" Greenway
Guitar, Backing Vocals: Mitch Harris
Bass: Shane Embury
Drums: Danny Herrera

 
9.0 Punkte von Arne (am 23.01.2009)
 
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Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen findet auch alles jenseits des metallischen Paralleluniversums bei mir Gehör
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[ Seit dem 23.01.09 wurde der Artikel 4469 mal gelesen ]
 
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