Thanatos (Niederlande) "Justified Genocide" CD
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Die Holländischen Death Thrasher Thanatos dümpeln nunmehr schon seit 25 Jahren durch den Underground. Der große Erfolg ist ihnen dabei nicht beschieden gewesen. Wohl auch deswegen gabs 1992 den Split, bevor Schreihals Stephan Gebedi die Band 1999 reformierte. Zehn Jahre danach präsentiert die Band, mit neuem Labeldeal ausgerüstet, ihr neuestes Langeisen „Justified Genocide“. Der mittlerweile fünfte Streich, knüpft dabei nahtlos an alte Trademarks an.
Diese Trademarks sind Roher, ungezügelter Death Thrash geradewegs auf die Zwölf. Mit einer gehörigen Portion Wut und Aggression ausstaffiert entfacht das Quartett auf „Justified Genocide“ einen musikalischen Orkan vor dem Herren. Rasend schnell sägen die Riffs, unterstützt von einem druckvollen Bass, aus den Boxen. Dazu gesellt sich auf den Punkt gespieltes Power-Drumming das alles in Schutt und Asche legt. Nur in ganz wenigen Momenten drosselt man das Tempo, um mit ein paar Groove Parts und geschickt konzipierten Soli für Abwechslung zu sorgen. Danach nimmt der Hochgeschwindigkeitsexpress seine dunkle zerstörerische Fahrt aber sofort wieder auf.
Thanatos beherrschen ihr Handwerk außerordentlich gut und wissen Stimmung zu erzeugen. Eigentlich kein Wunder, hat man sich doch schon in solch formidablen Oranje Kapellen wie Hail of Bullets, Asphyx oder Melechesh verdient gemacht. Die neun Eigenkompositionen - neben dem Massacre Cover ’Dawn Of Eternity’ gibt’s noch eine Version des Dark Angel Klassikers ’The Burning Of Sodom’ - knallen dem Hörer wie aus einem Guß gezockt in die Gehörgänge und zeichnen ein apokalyptisches Gesamtbild.
Diesem musikalischen Orkan, den Thanatos entfachen, ebenbürtig ist auch das unheilvoll keifende Organ von Sänger Stephan Gebedi und die textliche Konzeption des Albums. Die basiert nämlich auf der dunklen Seite unserer Gesellschaft des zwanzigstens Jahrhunderts: Diktatoren wie Hitler oder Saddam Hussein, religiöse Fanatiker oder morbide Fantasien, werden hier zur Sprache gebracht. Um von vornherein kontroversen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, hat die Band unter folgendem Link http://www.thanatos.info/html/main.htm [ Link] Liner Notes zu jedem Song veröffentlicht. Für die sehr gute Produktion von „Justified Genocide“ zeichnet sich im übrigen Dan Swanö verantwortlich.
Anspieltipps: They Feed On Fear , March Of The Infidels, Justified Genocide
Fazit: Einen richtig derben Brocken Death/Thrash Metal den Thanatos mit „Justified Genocide“ abliefern. Für Fans des Genres herrscht hier sicher eine unumgängliche Anschaffungspflicht.
Thanatos im Web: Thanatos Official Homepage
Thanatos on MYSPACE: Thanatos on Myspace
Line Up:
Stephan Gebedi - Guitar, Vocals
Paul Baayens - Guitar
Marco De Bruin - Bass
Yuri Rinkel - Drums
Discography:
1987 - Official Live Tape 1987
1989 - Omnicoitor [Demo]
1990 - Emerging from the Netherworlds
1991 - Promo Demo 1991 [Demo]
1992 - Realm of Ecstacy
2000 - Angelic Encounters
2002 - Beyond Terror [EP]
2004 - Undead. Unholy. Divine.
2006 - The Burning of Sodom / ...And Jesus Wept [EP]
2007 - Thanatos boxed set [Box-Set]
2009 - Justified Genocide
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. They Feed On Fear
2. Destruction.Chaos. Creation
3. The Devil’s Triangle
4. March Of The Infidels
5. Justified Genocide
6. The Netherworld
7. Dawn Of Eternity (Massacre Cover)
8. Apostles Of Damnation
9. Upwards Spiritual Evolution
10. And Jesus Wept
11. The Burning Of Sodom ( Dark Angel Cover)
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8.5 Punkte von Blizzard (am 16.04.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom Metal , NWOBHM
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