Elegy (Niederlande) "Principles of Pain" CD
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Das 2002 veröffentlichte „Principles of Pain“ der Melodic Power Metaller Elegy bildet den Abschluß in ihrer Discographie und unserer Reise durch die Historie. Via Metal Mind Productions kommt das bis dato letzte Album einer der am meisten unterbewerteten Prog/Melodic/Power Formationen nun in aufgemotzter Form noch mal in die Händlerregale.
Wie schon auf dem Vorgänger (das Anno 2000 veröffentlichte „Forbidden Fruit“ wurde übrigens nicht neu aufgelegt) ist Gitarrist Henk van der Laars nicht mehr mit von der Partie und wurde von dem Franzosen
Patrick Rondat ersetzt, aber an der Grundfesten der Musikalischen Ausrichtung von Elegy konnte der Wechsel jedoch nicht rütteln. Man präsentiert sich wie eh und je, vielleicht eine Spur ausgewogener was Härte, Melodie und die progressiven Frickelorgien betrifft. Auch der Sound klingt modern und Heavy, aber wirklich bahnbrechend neues bekommt man eben nicht geboten. Sahnehäubchen auf einer geschlossenen, soliden Mannschaftsleistung ist einmal mehr der geniale Gesang von Ian Parry, der zu jeder Zeit die Bandbreite seines Organs voll ausnutzt, und den Songs den nötigen Ausdruck verleiht um nicht ungehört zu versanden.
Das Album enthält (wie üblich) einige Up-tempo Nummern, die gewohnt guten Balladen und viele Mid-Tempo Songs die einmal mehr mit ihren eingängigen Refrains bestechen. Das diese allerdings gefühlt deutlich stärker grooven als in der Vergangenheit, mag wohl eher an den mittlerweile gegebenen technischen Möglichkeiten des neuen Jahrtausend liegen. Aber ansonsten gibt es eben nix neues zu entdecken.
Zum Abschluß sei noch auf eine interessantes Duett hingewiesen: Bei ’Missing Persons’ singt Ian Parry ein Duett mit keinem geringeren als dem ersten Elegy Frontmann Eduard Hovinga!
Das Re-Release von „Principles of Pain“ ist 24 Bit Digital Remastered auf Gold-Disc im Metal Mind Productions üblichen Klapp Digi-Pack, nummeriert und auf 1000 Einheiten limitiert, erhältlich. Als Bonus gibt es drei Demo Tracks, dem Japan Bonus ’Sacred’ und das Video zum Titeltrack.
Anspieltipps: A child’s breath, No code no honour, Under my skin
Fazit: Nichts neues bietet „Principles of Pain“ der Elegy-Fangemeinde. Sicher nicht schlecht was die Jungs hier abliefern, aber man hat essentiellere Scheiben im Backkatalog.
Elegy im Web: Elegy im Web
Ian Parry im Web: Ian Parry
Line Up:
Vocals: Ian Parry
Guitars: Patrick Rondat
Bass: Martin Helmantel
Drums: Dirk Bruinenberg
Discography:
1990 - Labyrinth Of Dreams [Demo]
1992 - Labyrinth of Dreams
1994 - Supremacy
1995 - Lost
1996 - Primal Instinct [EP]
1997 - State Of Mind
1998 - Manifestation Of Fear
2000 - Forbidden Fruit
2002 - Principles of Pain
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Under my skin
2. The Inner room
3. No code no honour
4. Walking nightmare
5. Pilgrims parade
6. Principles of pain
7. Creatures of habit
8. Silence in the wind
9. Hypothesis
10. Missing persons
11. A child’s breath
Bonus tracks:
12. Sacred (bonus Japan)
13. Under my skin – demo
14. No code no honour – demo
15. Pilgrims parade – demo
16. Principles of Pain (video)
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7.0 Punkte von Blizzard (am 29.04.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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