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Classics Burzum (Norwegen) "Hvis Lyset Tar Oss" CD

Burzum - Hvis Lyset Tar Oss CD  


Label: Misantrophy Records  (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1993   (2 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:16
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: BLACK METAL
Homepage: http://burzum.com


Weitere Infos zu Burzum:
REVIEWS:
Burzum Det Som Engang Var
Burzum Filosofem
Burzum Hvis Lyset Tar Oss
INTERVIEWS:
Burzum - Interview Von Www.burzum.org
Mehr über Burzum in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

"Was einst war ist nun vorbei" - ein Satz welcher auch sinnbildlich für die gesamte Black Metal Szene stehen könnte. Vieles hat sich geändert, der Black Metal ist "dank" gewisser Labels salonfähig geworden und die einstmaligen Begründer einer ganzen Szene sind entweder tot, hinter Gittern oder haben sich von ihrem vor langer Zeit eingeschlagenen Weg abgewandt und nur noch eine Leere Hülle dessen zu sein, was sie einst waren. Zu diesen Begründern zählt auch ein gewisser Varg Vikernes (Count Grishnackh) welcher mit seinem alleinigen Projekt BURZUM Werke erschuf, für welche das Etikett Black Metal längst nicht mehr ausreicht, es ist irgendwie einfach BURZUM! Mit seinen Anfang der Neunziger über das Label von Euronymous (Deathlike Silence Rec.) veröffentlichten Alben katapultierte er sich quasi über Nacht an die Spitze der norwegischen Black Metal Szene. Das Ende, den Mord an Euronymous, kennen wir alle! ich hoffe eine BURZUM CD Besprechung wird an dieser Stelle nicht falsch verstanden, dies ist ein unpolitisches Magazin und so möchte ich dieses Review auch verstanden wissen! es ist mir auch klar daß die Black Metal Szene bezüglich BURZUM in 2 Lager gespalten ist, doch ich möchte einfach nur die Musik sprechen lassen!
Einige werden schon mit dem ersten Satz dieser Besprechung gemerkt haben, auf welches Album ich anspiele, in meinen Augen ist "Hvis lyset tar oss" DAS BURZUM Album überhaupt! 4 Songs stehen auf diesem Werk was übersetzt soviel wie "Wenn das Licht uns nimmt" bedeutet und jeder dieser 4 Songs hat Überlänge. Das erste Lied "Det som en gang var" beginnt verhalten: Sanfte Keyboardklänge und weiche Gitarrenlinien leiten dieses Meisterwerk norwegischer Tonkunst ein und bieten noch ein wenig Zeit sich das von T. Kittelsen gezeichnete Cover anzusehen (Waldweg mit "ruhendem" Wanderer) - wohl das beste Kittelsen Bild überhaupt (gleichzeitig perfekt zu den Introklängen passend!)! Nach einiger Zeit läuten donnernde Toms und die charakteristische Gitarrenarbeit Vargs den Untergang ein: Es hat begonnen! In den nächsten 15 Minuten bekommt der Hörer alle BURZUM Merkmale geboten: Diese unerreichte Monotonie, ein Gefühl als ob man schweben würde, Keyboardtupfer welche die Leere der Musik nur noch mehr unterstreichen und meilenweit über allem thront der Gesang welcher bis heute unerreicht ist: Leidend, vor Verzweiflung berstend schreit Varg all seine Pein heraus daß es einem durch Mark und Bein fährt! Was für ein Lied! Mit Ausklingen dieses Kunstwerkes fühlt man sich leer, verlassen, direkt in das Frontcover der CD versetzt. Song 2 & 3 stehen für die rohe, aggressivere Seite BURZUMs, meist schnell polternde Drums, sägende BURZUMesque Gitarren und natürlich DER Gesang welcher auch diese beiden nordischen Glanzstücke veredelt. Etwas aus der Reihe fällt higegen das letzte Lied des Albums, "Tomhet", was übersetzt "Leere" bedeutet. Um diese "Leere" musikalisch darzustellen bedient sich Varg ausschließlich den Synths und verzichtet eine Viertelstunde auf Gesang um den Hörer mitzureißen, mit in die Stille, die Einsamkeit, die "Leere"! Dieser Song würde auch sehr gut zu einem Rollenspielabend passen, mit seinen sanften Klängen und beschwörenden Melodien. Damit klingt das Album aus und lässt etwas zurück was vormals ein Mensch war, nun nur noch die Form des einstigen Lebewesens. BURZUM kann man mit nichts vergleichen was der Black Metal jemals hervorgebracht hat, zu einmalig ist die Musik um sie genau zu kategorisieren, sie ist einfach BURZUM!Während andere Bands krampfhaft versuchen, BURZUM ähnliche Monotonie zu erzwingen IST BURZUM einfach Monotonie und ein Satz des ersten Liedes bleibt einem noch lange nach dem Ende des Albums im Gedächnis: "Vie doede ikke - vi har aldri levt" - Wir sind nie gestorben - wir haben nie gelebt...

 
10.0 Punkte von Björn Springorum (am 18.01.2002)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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2. Burzum "Hvis Lyset Tar Oss"
3. Summoning "Dol Guldur"
4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 13793 mal gelesen ]
 
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