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 Autumnblaze (Deutschland) "Perdition Diaries" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Prophecy Productions  (92 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 12.6.2009   (1359 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:59
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Metal
Homepage: http://www.autumnblaze-kingdom.com
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Autumnblaze:
REVIEWS:
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Autumnblaze Lighthouses
INTERVIEWS:
Autumnblaze - Trip Rock/metal Der Zukunft!!!
Autumnblaze - Chronologie Einer Neugeburt, Im Gespräch Mit Eldron!
Mehr über Autumnblaze in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

AUTUMNBLAZE sind wieder da! Die Anno 2004 ins musikalische Jenseits übergegangene Truppe um Chefmusiker Eldron legt am morgigen Freitag ihr Comeback-Werk vor, welches auf den Titel „Perdition Diaries“ hört und überraschenderweise wieder an die frühen Werke der Düster-Metaller anknüpft.

Hatte man sich bei der Auflösung der Band im Jahre 2004 schon sehr weit entwickelt und war inzwischen gar beim melancholischen Alternative/Goth Rock angekommen, scharte Eldron nun die Herren Arisjel und Schwadorf (u.a. THE VISION BLEAK) wieder um sich und präsentiert aktuell eine überraschende Rückbesinnung auf die musikalischen Wurzeln von AUTUMNBLAZE. Diese liegen in der finsteren Mischung aus Gothic und Doom Metal, wie sie in den 90ern von Bands mit Namen PARADISE LOST, MY DYING BRIDE, ANATHEMA, MOONSPELL und Anderen etabliert wurde. Laut Eldron ist hier die Basis für eine „tief emotionale Form des Widerstands gegen die Normen“ zu finden, die sich sowohl gegen den Metal der 80er lehnte und seines Erachtens wohl auch als Bewegung gegen den aktuellen Metal-Mainstream und Kommerz verstanden werden kann. Ob jedoch die sture Rolle rückwärts genau das richtige für AUTUMNBLAZE Anno 2009 ist, möchte ich vorerst im Raum stehen lassen. Mit einer guten, wenn auch nicht spektakulären Produktion aus der Klangschmiede Studio E versehen, orientieren sich Eldron und Co. nun also an ihren frühen Anfangstagen. Die zehn Songs auf „Perdition Diaries“ liegen irgendwo zwischen rockendem Doom Metal und Gothic Metal, versehen mit einem manchmal hervorbrechenden schwarzmetallischen Einschlag („I had to burn this fucking Kingdom“) sowie mal pathetischer aber stimmiger („Empty House“), mal nur pathetischer Melancholie („Ways“). Sogar rotzige Punk-Attitüde im Stile der letzten DARKTHRONE findet sich in den Tagebüchern des Verderbens („Haughtiness and Puerile Dreams“). Die Vocals fügen sich je nach Stimmung mit einer entsprechenden Klangfarbe ein und machen die Songs mal mehr, mal weniger rund.
Tolle Ideen, berührende Melodien, authentisch wirkende Aggression – das alles ist auf „Perdition Dairies“ ohne Probleme zu finden. Leider setzt sich hieraus aber nur die eine Hälfte des Albums zusammen. Die zweite Hälfte besteht hingegen größtenteils aus solidem aber unbedeutendem Standard-Riffing, einem Tanz am Abgrund des Pathos und einer qualitativ wechselnden stimmlichen Leistung.

„Perdition Diaries“ erweckt auch nach mehreren Durchläufen immer noch den Eindruck eines von Zwiespältigkeit geprägten Werks. Einerseits ist die Rückbesinnung auf die „alte Zeit“ zweifelsfrei gelungen, doch andererseits fragt man sich, ob eine authentische und berührende Vermittlung solcher Emotionen und der mit ihnen verbundenen Musik Eldron und seiner Truppe heutzutage noch hundertprozentig gelingen kann – gerade weil es mehr Schritt rückwärts als vorwärts ist. AUTUMNBLAZE haben damit zwar im Dienste der Nostalgie ein gutes Album mit ein paar klasse Songs erschaffen, das Hochgefühl von etwas kreativ Neuem und Mitreissenden kann „Perdition Diaries“aber aus genau diesem Grund nicht für sich beanspruchen.

Anspieltipps: „Wir sind was wir sind“, „Neugeburt“, „Saviour“

Line-Up:
Alvar Eldron - vox, guitars
Arisjel - backing vox, percussions
Ulf Theodor Schwadorf - drums, bass
 
Tracklist: Lineup:
1. Wir sind was wir sind
2. Who Are You?
3. I Had To Burn This Fucking Kingdom
4. Haughtiness And Puerile Dreams
5. Brudermord
6. Empty House
7. Neugeburt
8. Ways
9. The Forge
10. Saviour
 

 
7.0 Punkte von Gorlokk (am 11.06.2009)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Neo-Thrash/Metalcore, Black Metal, Düster-Rock u.v.m.
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[ Seit dem 11.06.09 wurde der Artikel 3597 mal gelesen ]
 
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