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 Manowar (USA) "Thunder In The Sky" MCD

Manowar - Thunder In The Sky - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Magic Circle Music  (13 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 9.7.2009   (1359 verwandte Reviews)
Spieldauer: 26:04
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: True Metal
Homepage: http://www.manowar.com
 Leserwertung
5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Manowar:
REVIEWS:
Manowar Into Glory Ride
Manowar Warriors Of The World
Manowar Gods Of War
Manowar Thunder In The Sky
Manowar Battle Hymns Mmxi
INTERVIEWS:
Manowar - Eric Adams Plaudert übers Magic Circle Festival
Mehr über Manowar in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Das letzte Manowar Album wurde seiner Zeit sehr kontrovers diskutiert. Ich bin immer noch der Meinung, dass man nach dem Rausschneiden der Hörspielparts ein erstklassiges Epic Metal Album vorliegen hat. Der Titelsong, „King Of Kings“, „Sons Of Odin“ oder auch „Sleipnir“ rotieren auch nach zwei Jahren noch regelmäßig in meiner Anlage.

Nun senden uns die selbsternannten Kings Of Metal den ersten Vorboten ihres neuen Projektes. „Thunder In The Sky“ ist eine sehr aufwendig gestaltete EP, die uns von „The Asgard Saga“ kündet. Jene wird von Manowar und dem deutschen Erfolgsautor Wolfgang Hohlbein begründet. Diese Saga bietet mehr als nur Musik und Literatur. Sie ist als eine Art interaktives Fantasy Abenteuer konzipiert. Nicht so mein Ding. Wer Spaß an so etwas hat, schaue sich das mal auf der Web Site an (Google sei dein Wegweiser). Wir schauen hier lieber auf die Musik.

Die bietet einige Überraschungen. Schon der Titeltrack haut mich um. Die Gitarre spielt wieder deutlich mehr mit als auf dem letzten Werk. Der wiederauferstandene Donnie Hamzik tritt der Double Bass ordentlich in den Arsch und Eric Adams singt gewohnt göttlich. Beim Refrain halten sich die New Yorker etwas zurück. Dafür gelingt ihnen der obligatorische zurückhaltende Part diesmal grandios – sehr atmosphärisch und dennoch kitschfrei bettet er sich perfekt in den energetischen Song ein und lässt Karl Logan dennoch Raum zur Entfaltung eines knackigen Gitarensolos.

Dem folgt „Let The Gods Decide“, eine 10 Punkte Nummer. Manowar geben sich hier extrem rockig, und das haben sie schon lange nicht mehr getan. Komischer Weise widerspricht die Musik hier keineswegs der Warrior-Thematik der Texte. Allein dieser Song ist die Anschaffung der EP wert. Starkes Riffing, großartige Melodien, versiertes Gitarrensolo – True Metal at it’s best. Überhaupt spielt sich Karl Logan auf der EP frei. Hoffentlich kann er das auf dem sicher folgenden Komplettalbum fortsetzen.

Die Ballade „Father“ wird sich vermutlich zum Brennpunkt der EP entwickeln. Ich persönlich kann mit ihr nicht allzu viel anfangen. Sie ist mir zu harmonisch und kann meines Erachtens dem großartigen „Blood Brothers“ von „Gods Of War“ nicht das Wasser reichen. Dennoch kann ich nicht leugnen, dass mich nach ein paar Durchläufen die Melodien auf Schritt und Tritt begleiten. Macht euch am besten selbst ein Bild.

„Die With Honor“ sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Die Strophe ist cool. Der Refrain – nun ja, typisch Manowar eben. Hier macht es das Gesamtpaket. Leicht verdaulich, für jeden Fan ein gefundenes Fressen.

Recht überflüssig aus meiner Sicht ist die Metal Version des Klassikers „The Crown And The Ring“. Hier gibt es im Vergleich zum Original mehr Symphonic Krams, eine modern fette Produktion, einen kernigeren Lead Gesang von Eric und im Schlussteil ein Live-kompatibles True Metal Geschunkel. Muss ich alles nicht haben. Ich bleib bei der Version auf dem Götteralbum „King Of Metal“. Als Track für die EP ist diese Nummer jedoch allemal brauchbarer als irgendeine Live Version von irgendwas.

Den Rausschmeißer markiert das noch einmal sehr kräftige „God Or Man“, bei dem wie schon beim Titelsong Karl Logan am Songwriting beteiligt war. Alle anderen Stücke stammen aus der alleinigen Feder des Joey DeMaio. Der Song lebt einmal mehr von Eric Adams brillantem Gesang. Karl schmettert über weite Strecken lieber Akkorde, statt zu riffen. Finde ich langweilig.

Auf einer zweiten CD gibt es dann die Ballade „Father“ in fünfzehn verschiedenen Sprachen. Für die Fans der jeweiligen Länder sicher eine feine Sache. Zum Durchhören auch mal ganz lustig. Zum Beispiel Manowar auf japanisch. Oder finnisch. Oder türkisch. Respekt auf jeden Fall und mal wieder an Eric Adams. Jeder, der schon mal ernsthaft gesungen hat, wird wissen, wie scheiße es ist, wenn man sich zusätzlich zu der Tonbildung auch noch auf den Text konzentrieren muss.

Fazit:
„Thunder In The Sky“ bietet überraschend starke Musik von den schon einhunderttausendmal totgesagten Kings Of Metal und lässt definitiv aufhochen. Nach den fünfundzwanzig Minuten von CD1 freue ich mich jedenfalls schon wie ein kleines Kind auf das nächste vollwertige Manowar Album. Dazu ist diese EP in der mir vorliegenden Deluxe Edition alles andere als eine Mogelpackung. Sie bietet jede Menge neue Musik und dazu ein fettes Booklet, das im ersten Teil eine interessante Verbindung zwischen Fantasy Story und Lyrcis erschatff. Im zweiten Teil findet man sämtliche Texte – und zwar die aller Songs! Also auch von „Tatko“, „Oto San“, „Baba“ und „Tata“. Schade, dass es kein „отец“ gibt.

Manowar are back again. The battle rages – choose your side. Forever fighting the world.
 
Tracklist: Lineup:
Disk: 1
1. Thunder In The Sky
2. Let The Gods Decide
3. Father
4. Die With Honor
5. The Crown And The Ring (Metal Version)
6. God Or Man

Disk: 2
1. Tatko (Father - Bulgarian Version)
2. Otac (Father - Croatian Version)
3. Isä (Father - Finnish Version)
4. Mon Père (Father - French Version)
5. Vater (Father - German Version)
6. Patera (Father - Greek Version)
7. Apa (Father - Hungarian Version)
8. Padre (Father - Italian Version)
9. Oto san (Father - Japanese Version)
10. Far (Father - Norwegian Version)
11. Ojciec (Father - Polish Version)
12. Pai (Father - Portuguese Version)
13. Tata (Father - Romanian Version)
14. Padre (Father - Spanish Version)
15. Baba (Father - Turkish Version)

 
Gesang: Eric Adams
Bass: Joey DeMaio
Gitarre: Karl Logan
Drums: Donnie Hamzik

 
8.0 Punkte von Christian (am 25.07.2009)
 
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Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
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5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 25.07.09 wurde der Artikel 5673 mal gelesen ]
 
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