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 Running Wild (Deutschland) "Rogues en vogue" CD

Running Wild - Rogues en vogue CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: G.U.N.  (31 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 56:43
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: True Metal
Homepage: http://running-wild.de/index.php
Weitere Links: http://www.gunrecords.de
 Leserwertung
7.25 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Running Wild:
REVIEWS:
Running Wild Rogues En Vogue
Running Wild The Final Jolly Roger
Running Wild Shadowmaker
Running Wild Resilient
Running Wild Riding The Storm: The Very Best Of The Noise Years
INTERVIEWS:
Running Wild - Zurück Zu Alten Taten
LIVE-BERICHTE:
Running Wild vom 25.09.2005
Mehr über Running Wild in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Jawoll! Setzt die Segel, hisst die Piratenflagge. Runnung Wild gehen zum dreizehnten Mal auf große Fahrt. Seit zweiundzwanzig Jahren macht Kapitän Rolf Kasparek nun schon die Meere unsicher. Ein ums andere Mal ist die Hansekogge dabei gehörig Leck geschlagen. Und immerwieder frisch aufgemotzt vom Stapel gelaufen. Running Wild sind aus der deutschen Metal Szene allen Unkenrufen zum Trotz nicht wegzudenken. Und mit „Rouges en vogue“ weht die Flagge mit dem Schädel und den Knochen durchaus zu Recht wieder stolz im Wind. Rolf hat dieses Album natürlich wieder im Alleingang komponiert und getextet. Auch bei Produktion und Mix, die erstmals ausschließlich im eigenen Jolly Roger Sound Studio stattfanden, hat der Meister die Zügel persönlich in der Hand. Gesang, Gitarren und Bass übernahm Rock’n’Rolf ebenfalls so ziemlich im Alleingang. Bei ein paar Songs stand ihm Peter Pichl am Tieftöner zur Seite. Drums spielt diesmal ein gewisser Matthias Liebetruth. Soviel zu den harten Fakten, jetzt aber Butter bei die Fische und reingehört in das Teil.
Der Opener „Draw the line“ geht bedächtig los, steigt dann in eine cool eröffnende Gitarrenmelodie ein. Das folgende Riff ist sehr melodisch, enorm hardrockig und gefällt mir sehr gut. Eine protzig stampfende Strophe, ein Mitgröhlrefrain und ein hörenswertes Gitarrensolo komplettieren einen perfekten Song. Der Gitarrensound ist in meinen Augen viel zu kraftlos. Das trübt die Freude etwas. „Angel of mercy“ geht danach gut nach vorne los und weist klassische Running Wild Trademarks auf: Rolfs rotzfrecher Gesang, die typischen Harmonien in den schnellen Riffs sowie pompöse Akkorde im Chorus. Gefällt mir ebenfalls sehr. Schade, das mit den saftlosen Gitarren. Hatte der Meister himself beim Mixen wohl Watte in den Ohren. Doch genug gemeckert. „Skeleton Dance“ ist ein flotter, sehr traditioneller Rocker, der für ein kurzes Gitarrenlead das Tempo gewaltig anzieht. Schöne Idee. Und wieder überrascht das Solo mit einer sehr sauberen und ambitionierten Gitattenarbeit. Das nun folgende „Skull & Bones“ lässt schon aufgrund seiner Spielzeit von über sechs Minuten größeres erwarten. Es beginnt mit einem harmonischen, mittelalterlichen Akustik Intro, das in ein episches Gitarrenthema mündet, das uns wiederum im Verlauf des Songs leicht variiert glücklicherweise noch öfter begegnen wird. Mit der Zeit entwickelt sich ein ausladend strukturierter True Metal Mitschunkel Knaller. Spitze. Bisher lässt sich dieses Album sehr gut an. „Born dead, dying worse“ wird zwar auch von einem sehr interessanten Riff getragen, kann aber wegen seiner etwas unspektakulären Gesangslinien nur marginal meine Aufmerksamkeit erhaschen. Dieses Manko hat das treibende „Black Gold“ nicht. Hier stimmt einfach alles. Anspornende Gitarrenarbeit, charakteristische Ballerbreaks, Ohrwurmleads und ein fordernder Refrain machen diesen geilen Song zu meinem Anspieltipp. Boah ey, wie geil. „Soul Vampires“ rockt und geht damit in Ordnung, wirkt vielleicht etwas konstruiert. Dafür folgt nun der hitverdächtige Titelsong mit seinem anstachelnden Riff und seinem Gassenhauerrefrain. „Winged & feathered“ ist in dieser Hinsicht eher banal, indessen reichlich heavy. „Dead man’s road“ ist wieder sehr gelungen und wegen des gut ausgearbeiteten Chorus und einem erneut meisterhaftem Solo prima kurzweilig. Bleibt das zehnminütige Abschlussepos „The war“, das so eine Art Konzeptalbum in Kurzversion darstellt. Nicht mein Ding, mir sind die kurzen Rocker lieber. Doch davon waren genug dabei, und „The war“ wird sicherlich genügend Anhänger finden. Dies ist letztlich Geschmackssache. Objektiv betrachtet ist dieses kleine Projekt jedenfalls sehr gelungen. Textlich stellt es eine Abrechnung mit dem ersten Weltkrieg dar.
Abwechslung wird also ganz groß geschieben. Das ist irgendwie neu. Rock’n’Rolf hat sich mit diesem Album besonders mit der Gitarrenarbeit sehr viel Mühe gegeben. Solch erstklassige Riffs und derart geile Soli habe ich bei Running Wild lange nicht gehört. Leider ging dies wie bereits erwähnt etwas zu Lasten des Sounds. So hat „Rouges en Vogue“ etwas Mühe mit der Ballerei. Dennoch ist es endlich mal wieder ein Running Wild bzw. Rock’n’Rolf Album, das mich dauerhaft fesseln kann. Bei den letzten Werken hatte sich doch so etwas wie Routine und Langeweile breit gemacht. Jetzt habe ich Running Wild wieder auf der Rechnung. Und zwar ziemlich weit oben. Bin mal gespannt, ob und wie uns dieses starke Material live präsentiert wird.


 
8.5 Punkte von Christian (am 12.02.2005)
 
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 12.02.05 wurde der Artikel 7381 mal gelesen ]
 
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