Cales (Tschechien) "KRF" CD
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Hinter dem tschechischen One-Man Projekt Cales steckt niemand geringerer als Petr "Blackie" Hosek, der sich schon bei Bands wie Root oder Crux verdient gemacht hat. Das restliche Line-Up rekrutiert sich aus Gastmusikern die aber zum Songwriting nichts beisteuern. Mit „KRF“ legt der umtriebige Tscheche nun sein fünftes Werk seit der Cales Gründung 1992 vor.
Musikalisch haben Cales allerdings mit Root oder Crux überhaupt nix zu tun. Stattdessen tummelt der Mann / die Band sich im näheren Bathory Umfeld. Cales definieren sich selbst als Epic Dark Pagan Metal Band. Eine Bezeichnung die man durchaus durchgehen lassen kann. Denn mit Bathory artigen Klängen allein kann man die Musik nicht beschreiben auch wenn sie sicher einen großen Teil der Musik ausmachen.
In meist gemäßigten, ja fast schon Doomigen Grundtempo, walzen sich die acht Kompositionen gemächlich aus den Boxen, vermischen sich auf ihrem Weg mit Melodien die eindeutig dem Celtic Folk entliehen sind und werden von einer, düsteren Stimmung umwoben die dem Dark Metal sehr ähnlich ist. Alles in allem ein sehr interessantes Geflecht aus verschiedensten Einflüssen die der Tscheche recht gekonnt miteinander verbindet. Allerdings ist auf „KRF“ nicht alles so grandios wie der Opener. ’Barbarian Paganus’ ist eine Hymne wie sie sonst nur der Einzelkämpfer Quorthon einst zuwege gebracht hat. Episch und erhaben lässt er die Erwartungen an das Album sprunghaft in die Höhe schnellen. Auch wenn die folgenden Songs diese Hymne nicht Toppen können, sind sie doch weit entfernt davon schlecht zu sein. Wie sooft bei One Man Projekten klingt das in der Folge gebotene Material recht ähnlich, wobei Cales in jedem Song gekonnt kleine Highlights platzieren die ihnen ihre eigene Identität garantieren. Somit bleibt unterm Strich ein ansprechendes, vielschichtiges Werk bei dem einzig der recht dünne ausdrucklose Gesang den Genuss etwas trübt. Irgendwie klingen die eingestreuten rauen Vocals meist recht kraftlos, transportieren aber ein Fünkchen Emotion. Die cleanen Parts hingegen haben Kraft obwohl die gar nicht vonnöten wäre, sind aber dafür ziemlich ausdruckslos und Emotionsarm vorgetragen – Komisch. Aber so schließt sich wenigstens der Bathory Zirkel um Cales
Anspieltipps: Barbarian Paganus, Pass in Time, Song of Outlaws
Fazit: Ein hörenswertes Epic Dark Pagan Metal Album, das vor allem Bathory Fans ansprechen sollte die auch mit Nordland Part I + II warm werden konnten. Aber auch jeder der auf Folk beeinflussten Metal der düsteren Machart steht könnte hier eine coole Scheibe für sich entdecken. Mit etwas besserem gesang wäre sogar noch ein Punkt mehr drin gewesen.
Line-Up:
Blackie - Guitar, Bass, Vocals
Skuny - Vocals
R. "Evil" Kostelnak - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Barbarian Paganus 04:19
2. Varjag 04:45
3. Resolution 05:16
4. Pass in Time 04:20
5. Song of Outlaws 05:00
6. Legacy of Honour 05:18
7. Savage Blood 06:37
8. Magnificent Masterpiece of Apocalypse 08:06
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7.0 Punkte von Blizzard (am 15.01.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom Metal , NWOBHM
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