Urto (Italien) "Upside Down" CD
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Urto kommen aus Italien, genauer gesagt Sizilien, lärmen seit mittlerweile 11 Jahren zusammen, haben ein Demo auf die Beine gestellt (2003) und servieren via Punishment 18 nun ihr Debütwerk „Upside Down“.
Nach einem mehr als überdeutlich an Metallicas ’Damage Inc’ erinnernden Intro thrasht sich das Quintett schonungslos durch die sizilianischen Wälder und hinterlässt dabei einen mehr als zwiespältigen Eindruck. Der Titel des Openers ’The Dilemma Remains’ kann man sinnentfremdet als Wegweiser durch das gesamte Album werten. Man verwurstet, technisch sicherlich versiert, alles was Metallica, Slayer in ihren Anfangstagen auch schon geboten haben. Dabei geht man auch schön heftig mit seinen Arbeitsgeräten ins Gericht, denn das Geschwindigkeits- und Härtelevel sind durchweg hoch. Auch der Sänger macht einen passablen Job, wenngleich seine von Jon Schaffer inspirierten Ausflüge in Hochtönende Gesangslagen etwas gequält klingen. Das bodenständige Thrashgeshoute hingegen klingt wirklich gut.
Das alles lässt „Upside Down“ im ersten Moment in einem positiven Licht erscheinen. Doch der Schein trügt. Denn dummerweise versuchen Urto ihrer im Kern geradlinigen und kompromisslosen Musik mit eingeschobenen Techno Thrash Passagen auf ein eigenständiges Level zu helfen. Und genau das geht schief! - Sobald die Herren beginnen ihre Musik zur Kopfsache zu erklären, wird es einfach nur wirr und die musikalische Konfusion übernimmt das Ruder. Ineinander völlig verknotete Breaks, überladene Songpassagen, und Frickelsoli die dem Prog-Sektor alle Ehre machen würden, zerstören im nu alle positiven Ansätze (die zweifellos auch vorhanden sind). Würde man diesen Ballast abwerfen hätte man zumindest recht geradlinigen, vielleicht etwas unspektakulären, „Auf die Fresse“ – Thrash. Aber so verkommt das ganze zur chaotisch klingenden Nummer ohne Wiedererkennungswert und Seele. Niemand kann nun mal derart perfekt Technische Parts und heftigen Thrash miteinander verbinden wie VoiVod und Watchtower. Sie sind und bleiben auf diesem Gebiet das Maß aller Dinge, fertig aus! Daran können auch Urto nichts ändern. Leider haben sie sich daran versucht….
Fazit: Völlig verzichtbarer Release, dem kein Thrash Fan jemals nachweint wenn er ihn nicht gehört hat.
Line-Up:
Alessandro Olivo – vocals
Giovanni Labita - guitars
Mimmo Saladino - guitars
Francesco Gioia - bass
Giuseppe Campisi - drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. The Dilemma Remains 06:12
2. Remote Control Seizure 06:28
3. Free Will State of Health 05:39
4. Mind-Forged Manacles 05:05
5. The Second Coming 09:20
6. The World Upside Down 04:49
7. Requiem For Brainwork 07:59
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4.0 Punkte von Blizzard (am 16.01.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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