Hellish Crossfire (Deutschland) "Bloodrust Scythe" CD
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Hellish Crossfire weckt bei mir immer Assoziationen zum gleichnamigen Klassiker der Hamburger Thrasher Iron Angel. Die vier Franken die unter dem Banner Hellish Crossfire ihr Unwesen treiben und mit ihrem neuesten Output „Bloodrust Scythe” wieder mächtig die Old School Keule auspacken sind allerdings alles andere als ein Iron Angel Klon.
Nach ihrem im Untergrund mächtig abgefeierten Debüt „Slaves of the Burning Pentagram“ liegt die Messlatte für den neuesten Streich recht hoch. Aber dank unveränderter, kompromissloser Marschrichtung im authentischen Achtziger Gewand hat man kaum Probleme diese Messlatte auch mit dem Zweitwerk zu erreichen. Denn Innovationen oder verspielte Parts sind es nicht, die das Debüt von Hellish Crossfire zu einem abgefeierten Album machten und nun zu Toppen wären. Vielmehr bedient man, wie schon 2006, auch heuer wieder alle Klischees. Man lässt die ungehobelte Speed/Thrashkeule kreisen und macht vier Jahre nach dem Debüt nahtlos dort weiter wo man mit „Slaves of the Burning Pentagram” aufgehört hatte.
Die ’85er Hochgeschwindigkeitszüge namens Kreator, Possessed oder Vectom rasen auch hier wieder ungebremst durchs heimische Zimmer, und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Schneidendes Riffing, im Format von Vectom’s Speed Revolution, trifft auf bedrohlich dumpf rumpelnd, bollernde Drums im Stile von Kreator’s Endless Pain. Der sehr stark mit Halleffekt belegte Gesang - Prägung Urzeit Death Metal - erklingt in bester Jeff Becerra Manier zu Seven Churches Zeiten. Das passt sehr gut ins Gesamtbild und verleiht dem ganzen Konstrukt eine bedrohliche Gesamtstimmung.
Aber das allein lässt die Matte aber noch nicht kreisen. Glücklicherweise sind die Franken aber in der Lage ihr Inferno mit geilen Hooklines, schmissigen Refrains und ein paar coolen Melodien ins rechte Licht zu rücken. Da ihnen das mühelos gelingt und auch die authentische, roh und ungeschliffen klingende Produktion zu jeder Zeit authentischen Achtziger Charme versprüht kann man Hellish Crossfire nur zu „Bloodrust Scythe” gratulieren und vermelden das im Untergrund eine weitere hochklassige Metal Perle geschmiedet wurde.
Anspieltipps: Night Of The Possessed, Speed Hunter, Too Tough To Die, Black Injection
Fazit: This is Metal!!!! – Kompromiss-/ und Zeitloses Speed/Thrash Brett das mit seinem Urzeit Death metal Gesang sämtliche Facetten abdeckt, die der Old School Afficinado liebt. Genial!
Line-Up:
Iron Tyrant (vocals)
Iron Incubus (guitars)
Sick (bass)
Evil Possessor (drums)
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Night Of The Possessed
2. Black Injection
3. ...Of Slaying Grounds
4. Into The Old And Evil
5. Orgasmic Rush
6. Speed Hunter
7. At The Edge Of Total Chaos
8. Too Tough To Die
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8.5 Punkte von Blizzard (am 02.02.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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