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 Kamelot (USA) "The Black Halo" CD

Kamelot - The Black Halo CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: SPV  (178 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 64:34
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: progressive Power Metal
Homepage: http://www.kamelot.com
Weitere Links: http://www.spv.de
 Leserwertung
6 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Kamelot:
REVIEWS:
Kamelot The Black Halo
Kamelot One Cold Winter's Night
Kamelot One Cold Winter's Night
Kamelot Ghost Opera
Kamelot Ghost Opera - The Second Coming
Mehr über Kamelot in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Kamelot sind eine der wenigen Bands, denen ich es zutrauen würde, das perfekte Metal Album zu schreiben. Seit so vielen Jahren komponieren sie derart konstant gute Musik, dass es schier unglaublich ist. Und so oft sind sie dabei nur um Haaresbreite an der Perfektion vorbeigerutscht. Und wie sieht es diesmal aus?
Sehr gut. Der Opener „March of Mephisto“ ist ein düsteres und progressives Metal Machwerk, dessen geniales tragendes Riff den Titel musikalisch perfekt umsetzt. Kurios: Dimmu Borgir Shagrath kommt zu Gastgrunzer Ehren. Er ist übrigens auch im Videoclip zu diesem Track zu sehen und lässt später auf der CD noch einmal von sich hören. „When the lights are down“ ist ein durchdachter Speed Kracher mit einem Kanonenrefrain aller erster Güteklasse. Mit „The Haunting“ folgt der Überkracher – ein typischer Kamelot Track mit sehr melancholischer Strophe und einem Refrain, der den Hörer nie mehr loslässt. Hier, in diesem Moment, blicken Kamelot der Perfektion das erste Mal ins Auge. Die Allerweltsharmonien der Bridge von „Soul society“ haben dann doch schon einige Bands verwurstelt, unter anderem Kamelot selbst ebenso in der Bridge des „Karma“ Openers „Forever“. Ein furioser instrumentaler Klimax reißt diesen Song jedoch locker wieder raus. Bei dem folgenden „Abandoned“ kann Übersänger Khan endlich zeigen, was er drauf hat. „This pain“, einer der instrumental anspruchsvollsten Songs der Scheibe, kann mich von den Gesangslinien her leider nicht ganz überzeugen. Das folgende „Moonlight“ beschäftigt den Hörer dafür fünf Minuten lang sehr intensiv mit jeder einzelnen Note, wirkt insgesamt dennoch schlüssig und nachvollziehbar. Das zweite Interludium (das erste gab es nach Song Nummer 4) leitet zum Titelsong über, der für mich eine kleine Brücke zu „Lost & damned“, einem meiner Lieblingsstücke vom Vorgänger „Epica“ schlägt. Hammer! „Nothing never dies“ zeigt uns einen Khan, wie ich ihn bisher noch nicht erlebt habe. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Mann sich noch steigern könnte. Aber was er hier in Sachen Charisma und Ausdruckskraft aus seiner Stimme herausholt, ist nahezu fabelhaft, und das hätte ich so nicht einmal von ihm erwartet. Das abwechslungsreiche Meisterwerk „Memento Mori“ nimmt epische Ausmaße an und leitet danach feierlich den Schluss der regulären CD ein. Ein weiteres Zwischenspiel und das treibende „Serenade“ beschließen würdig ein glanzvolles Stück Edelmetall, das im Vergleich zu seinen Vorgänger reichlich düsterer und etwas epischer ausgefallen ist. Reihe ich das noch etwas weiter zurückliegende, sehr traditiosbeweußte „Karma“ mit auf die Kette, haben Kamelot in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung hinter sich gebracht. Da kommt noch einiges auf uns zu.
Dass neben dem göttlichen Khan am Gesang auch die anderen Musiker eine erstklassiger Performance abliefern, versteht sich von selbst. Insbesondere Gitarrist Thomas Youngblood zeigt einmal mehr, dass man ihn auf der Rechnung haben muss, wenn man über die größten Gitarristen des neoklassischen Metalzeitalters philosophiert. Textlich geht es wie auf dem grandiosen „Epica“ erneut um die „Faust“ Thematik. Weitere Gastmusiker sind u.a. Stratotralala Keyboarder Jens Johansson und Epica Frontkehlchen Simone Simons. Auch Produzent Sascha Paeth und einige andere beteiligten sich am musikalischen Schaffen. Lest einfach das Booklet. Das Digi Pack weist zwei reichlich überflüssige Radio Edits von „The Haunting“ und „March of Mephisto“ auf. Es beurteile bitte jeder selbst, ob er das braucht. Aufregen muss ich mich jetzt noch, dass die bevorstehende Tour die Band nicht nach Norddeutschland führt. Was für’n Mist! Das geht doch nicht!!! Na ja, man kann eben nicht alles haben.
Wieweit ist es nun her mit der Perfektion von „The Black Halo“? Lest das Review noch einmal quer. Wieder knapp verfehlt, würde ich sage. Aber wirklich nur sauknapp. Und dennoch sind Kamelot wieder einmal die absolute Referenz in Sachen melancholischer Power Prog. Auf Jahre hinaus – darauf wette ich.


 
9.0 Punkte von Christian (am 16.03.2005)
 
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[ Seit dem 16.03.05 wurde der Artikel 7164 mal gelesen ]
 
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