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 Angelus Apatrida (Spanien) "Clockwork" CD

Angelus Apatrida - Clockwork - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
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Kaufempfehlung!


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.6.2010   (1362 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:24
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Thrash meets Bay Area Thrash meets Classic Speed Metal
Homepage: http://www.angelusapatrida.com
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Weitere Infos zu Angelus Apatrida:
REVIEWS:
Angelus Apatrida Clockwork
Angelus Apatrida The Call
INTERVIEWS:
Angelus Apatrida - Playing Hard And Fast
Mehr über Angelus Apatrida in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Unglaublich, dass diese Band aus Spanien kommt. Unglaublich deswegen, weil die vier Herren international konkurrenzfähigen Speed und Thrash Metal spielen. Dafür sind Spanier bisher nicht sonderlich bekannt gewesen, und so ist auch der Bandname, der so etwas wie „abtrünnige Engel“ bedeutet, sehr passend gewählt. Angelus Apatrida stammen aus dem kleinen Städtchen Albacete, in dem musikalische Infrastruktur laut Aussage der Thrasher bisher nicht vorhanden ist. Trotzig veröffentlichten sie ihre Alben „Evil Unleashed“ (2006) und „Give 'Em War“ (2007) in Eigenregie und brachten es damit zu einigen nennenswerten Live Shows – u. a. einer Spanien-Tour im Support Slot für Arch Enemy.

Angelus Apatrida mixen Speed Metal der Marke alte Megadeth und neue Heathen mit Old School Bay Area Thrash und legen ab und an sogar noch eine Schippe drauf, so dass sie sogar den Härtegrad alter Kreator oder Sodom erreichen, wenn sie richtig auf Krawall gebürstet sind. Meist bieten sie jedoch technisch hochwertig inszenierten, mit viel Melodie versehenen Old School Ami Thrash, der neben den bereits genannten Bands zudem an Overkill, Testament, Forbidden und so weiter erinnert.

Richtig begeistert bin ich von dem Gesang. Guillermo Izquierdo, der zusammen mit David G. Álvarez auch für die Gitarren zuständig ist, verlässt sich nicht nur auf Gebrüll, wie es viele andere neue Bands heutzutage tun. In schöner Old School Manier akzentuiert er seine aggressiven Vocals, schafft so den Ansatz von Melodie und erreicht damit auch Fans aus der alten Garde – Fans wie zum Beispiel mich. In den Refrains geht es manchmal sogar richtig melodisch zur Sache, was trotz des enormen Anspruchs, den die Musik zweifelsfrei hat, einen hohen Wiedererkennungswert und mit Sicherheit auch eine hohe Live Kompatibilität mit sich bringt. „Of Men And Tyrants“ zum Beispiel ist ein Meisterwerk der angriffslustigen Musik. Auch die Gitarrensoli sind eher old fashioned, d. h. sehr versiert und schnell, aber stets melodiös und nachvollziehbar gespielt. Einfach großartig. Das Songwriting ist abwechslungsreich und dennoch stimmig und mitreißend. Der Titelsong belegt dies eindrucksvoll. Die Songs sind schön knackig komponiert. So feuern Angelus Apatrida eine Granate nach der anderen ab. Manchmal fühlt man sich beim Hören von „Clockwork“ tatsächlich in eine Zeit versetzt, in der „Peace sells...“ gerade den Weg für die Debüt Alben von Testament und Forbidden bereitet hat. Die Spanier ballern permanent drauflos, vergessen aber nie die Hookline und donnern so vortreffliche Musik aus den Boxen. Moshparts gibt es auch zu Genüge, so dass jeder Speed und Thrash Metal Fan hier unbedingt zugreifen muss.

Weitere Anspieltipps sind „The Missantropist“ mit seinen herausragenden Instrumentalparts, das mit fetten Kreator Vibes punktende „Into The Sorm“ und das noch einmal sehr im Old School Style verwurzelte "National Disgrace". Eigentlich wollte ich hier ganz tief in die Punktekiste greifen, doch leider schwächelt das Album ein wenig im Bereich der Songs sieben bis zehn. Danach geht es aber wieder richtig los. Die wunderbar inszenierte Iron Maiden Cover Version „Be Quick Or Be Dead“(nur als Bonus Track auf der limitierten Erstauflage) reißt den Pegel auf der Skala noch einmal richtig hoch, so dass ich „Clockwork“ bedingungslos empfehlen kann.
 
Tracklist: Lineup:
01. The Manhattan Project
02. Blast Off
03. Of Men And Tyrants
04. Clockwork
05. Devil Take The Hindmost
06. The Misanthropist
07. Legally Brainwashed
08. Get Out Of My Way
09. My Insanity
10. One Side War
11. Into The Storm
12. National Disgrace
13. Be Quick Or Be Dead' (Iron Maiden Cover / Bonus Track)
 

 
8.5 Punkte von Christian (am 16.06.2010)
 
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Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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[ Seit dem 16.06.10 wurde der Artikel 3599 mal gelesen ]
 
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