Schade, schade! DESPISED ICON werden wohl nicht die Fanscharen beschert bekommen, die sie verdienen! Warum? Es wird wohl wieder an einer doch etwas falschen Genre/Stil Beschreibung
scheitern, denn ''Death Metal meets Hardcore'', würd ich das auf keinen Fall nennen.
DESPISED ICON spielen lupenreinen Death/Grind! Wenn man sie in Schubladen kategorisieren müßte, wäre sie auf alle Fälle mit Bands wie DYING FETUS, MISERY INDEX oder GurgelGrindCombos wie SANATORIUM etc. zu nennen. Und nur weil ab und an der BlastSpeed
gedrosselt wird und einige Breaks sich dazwischen mogeln, ist es noch lange kein Hardcore. Schade eigentlich das ihnen aus verkaufsstrategischen Gründen wieder dieses (death)MetalCore Etikett aufgedrückt wird.
Nun aber zur eigentlichen Mucke. Gleich bei Track 1 (Bulletproof scales) wird einem gezeigt, wie es in den nächsten ca.40min weitergehn soll. Mit einigen Breaks zum Ende hin aufgelockert, brettern DESPISED ICON durch die Gehörgänge in bester Dying Fetus-Manier. Es wird Gegurgelt, Gegrowlt und gekeift das jeder Death/Grind Fan seine helle Freude daran haben sollte.
Gleiches z.b. gilt auch für Track 4 (Warm blooded) und Track 5 (Retina).
Blast Attacken, begleitet von gurgelnden Vocals, die Szenengurglern und Hobbypathologen wie DISGORGE(Mex) oder SANATORIUM in nichts nachstehn.
Zum Ende hin wird es etwas ''gemäßigter''. Der Speed wird etwas öfter gedrosselt und schwirrt mehr in Sphären von CROWBAR oder C.B.T. herum. Die Gitarren legen einen gewaltigen Grooveteppich aus, der nur darauf wartet von den rasierklingenscharfen und irrwitzigen Breaks auseinandergefetzt zu werden. Anspieltipps hierfür wären Track 8 (Harvesting the deceased) und Track 9 (End this day).
Mit zwei Sängern die sich die Seele aus dem Leib schrein, growln, gurgeln und würgen, Drums die alles in Grund und Boden blasten und einer Gitarren/Bass Fraktion die groovy, als auch messerscharf die Tracks daherschmettert, sollte DESPISED ICON mit dem neuen Werk ''The healing process'' dem Vernichtungszug der Gehörgänge eigentlich nichts mehr im Wege stehn.
Geile Death/Grind Scheibe die mit guten Breaks aufwarten kann, aber etwas weit entfernt ist von der ausgelatschten Stilbeschreibung ''MetalCore'' (GOTT SEI DANK!!).
7.0 Punkte von Meaningless (am 20.03.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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