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 Heathen (USA) "The Evolution of Chaos" CD

Heathen - The Evolution of Chaos - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Mascot Records  (29 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2010   (1360 verwandte Reviews)
Spieldauer: 68:31
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (834 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.heathenmetal.com
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Weitere Infos zu Heathen:
REVIEWS:
Heathen Breaking The Silence
Heathen The Evolution Of Chaos
Mehr über Heathen in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die San Francisco Bay Area Thrasher Heathen sind ja bereits seit Beginn der Bewegung rund um den Thrash Metal im Geschäft. Sie legen mit "The Evolution of Chaos" erst ihr drittes Album seit der Gründung 1984 und ihrem ersten Longplayer „Breaking the Silence“ 1987 und "Vistims of Deception" 1991 hin. Nach einigem hin und her, Auflösung und diversen Umbesetzungen hat sich rund um den Gründer Lee Altus und dem Vocalisten aus den ersten Jahren David White mit Kragen Lum (g), Jon Torres (b) und Darren Minter (dr) festgespielt.

Aufgehorcht, als Heathen einen wirklich brillianten Auftritt als Vorgruppe von Overkill Anfang dieses Jahres hinlegten und dabei weit mehr Headliner-Attitüde als Support-Status vermittelten und dabei sehr mutig nur 4 Stücke – die ersten vier – aus dem neuen Album dabei zeigten, musste diese Scheibe rezensiert werden.

Um es vorweg zu nehmen: Die „Evolution of Chaos“ ist ein absoluter Hammer!

Nach einem eher klassischen Intro geht es mit „Dying Season“ gleich in wahnsinniger Geschwindigkeit und mit hammerhartem Thrash Metal los. Lee Altus’ wird dabei von Kragen Lum nicht nur unterstützt, sondern selbiger legt auch selbst hervorragende Kompositionen auf „The Evolution of Chaos“ vor. Mit David White ist bereits nach den ersten Klängen klar, dass hier einer der dynamischten Sänger im Metal überhaupt am Start ist und hier sein Meisterwerk abliefert. „Dying Season“ brilliert mit unglaublichen Tempiwechseln, Wahnsinns-Riff und einer Drum-Bass-Rhythmus-Sektion mit Jon Torres und Darren Minter, die gefühlte 100 Jahre bereits zusammen spielt, so exakt und auf den Punkt. Bei„Control by Chaos“ geht es kaum langsamer, dafür noch einen Tack schwerer zu und schon nach diesen 3 Titeln ist dem Hörer klar, dass hier ein absolutes Meisterwerk auf dem CD-Teller liegt.

Die absolute Krönung des Albums erwartet uns allerdings „schon“ mit „No Stone Unturned“. Mit diesem 11-minütigen Epos, welches allerdings nicht eine einzigen Bruchteil von Sekunden lang zu sein scheint, wurden neue Dimensionen erklommen. Beginnend mit einem sehr langsamen, schweren Riff, darauf der charismatische Gesang von David White, und sich Stück um Stück steigernd, mit teilweise schnellen, melodischen Parts, um wieder ist Hochgeschwindigkeits-Thrash zu verschwenken. Es ist eigentlich müßig, dieses Meisterwerk zu beschreiben – man muss es hören!

Auch wenn man gefühlt der Meinung ist, dass danach (und ca. 200-maligem Repeat der ersten drei Songs nach dem Intro) nur noch ein musikalisch substanzieller Abfall kommen kann, sieht sich getäuscht: Sowohl „Arrows of Agony“ als auch „Fade Away“ kommen schwer und irre schnell um die Ecke und lassen keinen Zweifel aufkommen, dass Heathen hier mit 68:31 Minuten (!!!) nicht nur Plattenlänge füllen wollen, sondern richtig Gas geben. Mit „A Hero’s Welcome“ legen sich zum ersten Mal etwas sanftere Töne an, und auch hier machen alle 5 einschließlich David White eine gute Figur. Ein Monster-Riff erwartet uns bei „Undone“, wo mehr auf mächtige Schwere als auf Geschwindigkeit Wert gelegt wird, und erinnert schwer – allerdings völlig plagiatsfrei – an Metallica der 80er und Slayer der 90er Jahre gekoppelt mit dem Sound der 2010’er Jahre. Mit „Bloodkult“ geht’s dann gnadenlos schnell weiter, um mit „Red Tears of Disgrace“ noch einmal ein wenig auf die Bremse zu drücken und wieder fast balladeske Töne anklingen zu lassen, um dann dieses wirklich grandiose Album mit „Silent Nothingness“ noch einmal brachial, rasend schnell und bis zum kompletten Versagen der Nackenmuskulatur enden zu lassen.

Fazit: Unglaublich geil und ein absolutes Muss im Schrank eines jeden Headbangers: also los: kaufen – k a u f en – K A U F E N !!

 
Tracklist: Lineup:
01 Intro
02 Dying Season
03 Control by Chaos
04 No Stone Unturned
05 Arrows of Agnoy
06 Fade Away
07 A Hero's Welcome
08 Undone
09 Bloodkult
10 Red Tears of Disgrace
11 Silent Nothingness

 

 
10.0 Punkte von AndreasH (am 03.05.2011)
 
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