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 Carlos - Der Schakal (Deutschland) "Der Film" Film DVD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Warner Bros Home Video  (20 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.5.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 180
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Krimi/Terroristen-Biografie
Homepage: http://www.carlos-derfilm.de
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Weitere Infos zu Carlos - Der Schakal:
REVIEWS:
Carlos - Der Schakal Der Film
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Inhalt:
Ilich Ramírez Sánchez wurde das revolutionäre Denken quasi in die Wiege gelegt – sein Vater war überzeugter Kommunist und benannte seinen Sohn nach dem zweiten Vornamen Lenins. Doch die Welt sollte ihn unter dem Namen kennen lernen, der über Jahrzehnte zum Inbegriff von Terror und Tod wurde: Carlos der Schakal. Carlos selbst sah sich jedoch nicht als Terroristen, sondern als Idealisten und Freiheitskämpfer, der, weil es im Dienste seiner Mission der Aufklärung geschah, auch den Tod von Unschuldigen billigend in Kauf nahm. Der Franzose Olivier Assayas zeichnet in Carlos der Schakal das beunruhigende Portrait eines Extremisten mit dokumentarischen Zügen. In den frühen 70er Jahren wird Ilich Ramírez Sánchez (Edgar Ramirez) von der terroristischen Volksfront zur Befreiung Palästinas angeworben und verübt 1973 seinen ersten Anschlag, der allerdings scheitert. Traurige Berühmtheit erlangt er unter anderem durch den Angriff 1975 auf das OPEC-Hauptquartier in Wien, bei dem er allein drei Personen tötet. Kurz zuvor hatte Carlos der Schakal bei einem erfolgreichen Fluchtversuch zwei französische Polizisten erschossen, wofür er nach seiner letzten Verhaftung 1994 schließlich zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt wird.

Review:
Mit "Carlos, der Schakal" realisierte Olivier Assayasein packendes Portrait des berüchtigten Ilich Ramírez Sánchez. Der als Carlos zeitweise weltweit gefürchtete Terrorist wird als widersprüchlicher Charakter dargestellt. Immer wieder gibt er sich als überzeugter Verfechter des Sozialismus, der das kapitalistische System mit Gewalt umstürzen will. Er betrachtet sich selbst als Soldat, der sich ohne Kompromisse in den Dienst der Sache stellt. Assayas zeichnet allerdings kein heroisches Bild von Carlos und macht ihn keinesfalls zum Freiheitskämpfer. Im Verlauf der Handlung werden dessen Ideale durch das Bestreben nach Geld und Macht zunehmend in den Hintergrund gerückt, statt dessen kommt vor allem seine zum Narzissmus neigende Persönlichkeit immer mehr in den Vordergrund. Die übliche Mystifizierung, zum Teil auch Heroisierung (wie bei „Ché“ von Steven Soderbergh) bleibt hier aus. Der Film ist ein gelungener Versuch die Geschichte von „Carlos“ authentisch zu verfilmen.
Als Idealbesetzung erweist sich Hauptdarsteller Edgar Ramirez. Der wie Carlos aus Venezuela stammende Schauspieler fügt sich wunderbar in seine Rolle ein. Mit seiner facettenreichen Darstellung trägt Ramírez entscheidend dazu bei, dass die Widersprüchlichkeiten von Carlos nicht aufgelöst werden. Der Zuschauer kann (soll) sich sein eigenes Urteil bilden.

Fazit:
Sicherlich wird es Leute geben denen der Film als zu lang erscheint. Die Kinofassung läuft immerhin 3 Stunden. Für jene wird die 5 Stunden Fassung erst recht nichts sein. Die mir für diese Review vorliegende Kinofassung wurde zu keiner Zeit langweilig und war sehr kurzweilig. Leider hatte man bei dieser Fassung aber auch oft das Gefühl, dass einige Handlungsbrüche vorhanden sind. Beim Anschauen des Director´s Cut sollte sich dieses Gefühl aber vermutlich legen.


(Dieses Review wurde von Stefan Müller verfasst!)

 
Tracklist: Lineup:
Dt. DD5.1,
2,35:1/16:9
UT: Deutsch
Inhalt Bonusmaterial:
Kinotrailer

 

 
7.0 Punkte von Arturek (am 19.05.2011)
 
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[ Seit dem 19.05.11 wurde der Artikel 3414 mal gelesen ]
 
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