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 Anvil (Kanada) "Juggernaut of Justice" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: SPV  (178 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 17.6.2011   (1325 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:58
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.anvilmetal.com/
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Weitere Infos zu Anvil:
REVIEWS:
Anvil Past And Present Live In Concert
Anvil Die Geschichte Einer Freundschaft
Anvil Juggernaut Of Justice
Anvil Worth The Weight
Anvil Strength Of Steel
INTERVIEWS:
Anvil - Wahre Freu(n)de Im Süßigkeitenladen!
Mehr über Anvil in der Metalopedia
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Anvil – aus der Versenkung zum x-ten Male, aber diesmal nicht zurück in selbige! Spätestens nach Genuss von sowohl Video als auch dem Buch „Anvil – The Story of Anvil“ haben die Jungs aus Toronto es (wieder) auf die richtig großen Bühnen in Wacken, vor AC/DC und vielem mehr geschafft und kann man natürlich nicht anders: Die Neugier aus das, was nun auch mal wieder aus dem Studio kommt, brennt bis ins Mark, also endlich ran ans Werk und die Anlage krachen lassen.

Die 3 Kanadier haben es diesmal richtig wissen wollen und kommen mit einer (hoffentlich gut organisierten) Europatour zu uns – siehe Vorbericht – und sind mit SPV bei einem namhaften Label untergekommen. Doch was erwartet uns wirklich musikalisch?

Anvil’s „Juggernaut of Justice“ ist ein waschechtes, brettiges Metalalbum der wirklich richtig guten Sorte! Endlich haben es Lips, Robb und Glenn Five geschafft, ihre außer Frage stehende musikalische Produktivität in ein gut produziertes Album zu pressen, was in einem harten, klassischen und dennoch wütenden rd. 45-minütigen Nackenmuskulatur erschwingen lassendem Werk mündet! Great!

Mit „Juggernaut of Justice“ beginnt die Scheibe zwar zunächst verhalten, aber sehr straight nach vorne, und unverkennbar schon beim ersten Song erkennbar hat sich Lips stimmlich deutlich gekräftigt und klingt voluminös und kraftvoll. Überraschend die zwar klassischen, aber guten Gitarrensoli. „When All Hell Breaks Loose“ beginnt mit einem Reinerschen Drumgewitter und wirkt noch deutlich aggressiver und Trashlastiger als klassischer Heavy Metal, den ich erwartet hatte. Auch hier: klasse Soli, kein dummes Gedudel, sondern gut abgestimmt auf den Song. Die Scheibe macht Spaß! Weiter geht’s mit „My Friend of Misery“ – ähm, nein, das ist wohl doch von einer anderen Band… aber „New Orleans Voodoo“ klingt dann doch stark nach erstgenanntem, ein schweres, schleppendes Riff, der Refrain ist allerdings schlapp, ansonsten aber ein stimmungsvoller, an wohlgemerkt alte Accept erinnerndes Stück und aber wieder: gutes Solo, Lips!

Nach 3 Songs noch kein Ausfall … und es geht gut weiter: mit „On Fire“ geht’s tempomäßig mal wieder nach oben und klassischer Metal lässt grüßen, wie ohnehin Judas priest, die ja ihren Abschied feiern, einen mehr als würdigen Nachfolger gefunden zu haben scheinen, und dies ist bitte nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als Lob – the „New Wave of Britisch Heavy Metal“ scheint ihren dritten Frühling zu haben und ist besser als jemals zuvor! Entsprechend hört sich dann auch „Fukeneh!“ an, Fans von Budgie werden ihre Freude haben. „Turn it up“ spricht für sich und ist wiederum schnell, und ziemlich Old School, während bei „The Ride“ leicht ein melancholisch, trotzdem schnelles Staccato-Riff den Song prägt und einfach nur saugeil zum Auf-der-A66-bei-ohne-Geschwindigkeitsbeschränkung-nachts-fahren passt. Gleiches gilt, mit leichten Punkrock-Einschlägen für „Not afraid“, bis wir dann mit „Conspiracy“ wieder zu einem schleppenden getragenen Riff kommen, und Glenn Five und Robb haben sich mittlerweile zu einer wirklich auf den Punkt spielenden Rhythm-Section eingespielt. Auch gut!

So langsam nähern wir uns dem Ende – aber da geht’s wirklich noch einmal richtig los: „Running“ lässt’s krachen, stilistisch – wie die ganze Scheibe – Old-School-Metal der Achtziger / Anfang Neunziger der feinen Sorte. Mit „Paranormal“ werden dann mal ganz andere, schleppende, Black-Sabbathige Töne angeschlagen und mit mehr als 7 Minuten ist dieses auch das mit großem Abstand längste, aber trotzdem kurzweilige, schwerste Stück der „Juggernaut“ zu hören. Für den Schluss (leider liegt mir die Limited-Edition im Digi-PAK mit 2 Bonus Tracks nicht vor) haben sich unsere 3 Kanadier was dann wohl doch einmaliges ausgedacht: bei „Swing Thing“ haben wir „Metal meets Jazz“ und zwar richtig geil, schnell, teilweise fast virtuos und für mich steht eins fest:

Die Anvil-Tour ist ein klares Muss und wird sofort gebucht – das muss ich live erlebt haben. Gratulation an die Metal-Veteranen aus Toronto, denen man die Leidenschaft, den Spaß und die Lust an der Musik anmerkt wie selten jemanden. Die ziehen dann doch „ihr Ding“ durch und ich hoffe, das wird nicht die letzte Scheibe sein!

Daumen hoch – 8 Punkte – Mehr davon – und ich geh gleich mal los und versuche, das Digi-PAK irgendwie zu greifen zu kriegen…!

 
Tracklist: Lineup:
1. Juggernaut Of Justice 3:40
2. When All Hell Breaks Loose 3:11
3. New Orleans Voodoo 4:25
4. On Fire 3:23
5. Fukeneh! 4:08
6. Turn It Up 2:57
7. The Ride 3:12
8. Not Afraid 3:44
9. Conspiracy 3:20
10. Running 2:54
11. Paranomal 7:04
12. Swing Thing 3:00

 
Gitarre, Vocals: Lips
Drums: Robb Reiner
Bass: Glenn Five

 
8.0 Punkte von AndreasH (am 09.06.2011)
 
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