Das selbstbetitelte Debütalbum von DER WEG EINER FREIHEIT (kurz DWEF) hat sehr schnell gezeigt, dass es immer noch eine Vielzahl an beschränkten Schwarzmetallern da draußen gibt, die meinen es wäre nicht "true" in einer Black Metal Band zu spielen, wenn man kurze Haare hat und auch noch in einer Deathcore Band spielt. Außerdem kommt ja noch hinzu, dass man es hier mit einer Art intelligenten Black Metal zu tun hat und das alles geht ja echt Mal gar nicht.
Fakt ist jedoch, dass DWEF zu einer neuen Generation von BM-Bands zählen, die sich nicht darum kümmern, ob sie nun jedes verdammte Black Metal Klischee bedienen. Sie machen die Musik, die ihnen persönlich gefällt und zollen einem gesamten Genre Tribut. Bands, wie zum Beispiel Lunar Aurora, Nocte Obducta, Fäulnis oder Heretoir machen bzw. machten dasselbe und wurden zwar weniger angefeindet, hatten aber auch teilweise mit vermeintlichen Szenewächtern zu kämpfen. Das dieses ganze Gehabe mehr als lächerlich ist, brauch ich wohl nicht erst zu erwähnen.
Nun aber zum dem, was wirklich wichtig ist: Der Musik! "Der Weg Einer Freiheit" schlug im letzten Jahr sprichwörtlich ein, wie eine Bombe! Und nun haben wir das nächste Release vorliegen: die 25 Minuten lange EP "Agonie". Auch wenn ich es DWEF ohne jeden Zweifel zutraue ihren musikalischen Stil innerhalb eines Releases drastisch zu ändern, so haben sie es glücklicherweise noch nicht getan. "Agonie" knüpft genau da an, wo "Der Weg Einer Freiheit" aufgehört hat. DWEF und vor allem natürlich Nikita haben nicht viel am Sound der Band geändert. Einzig und allein die Atmosphäre wirkt etwas "positiver" als auf dem Debütalbum. Und die Produktion wirkt teilweise lebendiger, aber auch etwas steril, so dass "Agonie" dynamischer klingt als das Debüt.
Im Endeffekt ist das alles aber völlig egal, da diese 5-Track-EP genau das ist, was ich und mit Sicherheit auch andere von DWEF erwartet haben: deutscher Black Metal mit Hand und Fuß, sowie Herz. Wenn die Jungs so weitermachen, wird das zweite Album ein wahres Meisterwerk!
Tracklist:
Lineup:
1. Der stille Fluss 07:39
2. Ingrimm 05:02
3. Ana 01:08
4. Die Welt in mir 03:50
5. Posthum 07:42
8.0 Punkte von Toby (am 01.07.2011)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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