Todtgelichter (Deutschland) " Was bleibt ..." CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Todtgelichter: |
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Schwarzweißes Cover, schöne Hymnen, Schlachtengesänge – „Was bleibt ...“, das aktuelle Album der teutonischen Pagan-Black-Metal-Band TODTGELICHTER hilft einem gut diese unappetitlichen hellen und warmen Monate heil zu überstehen, bis es endlich wieder Herbst ist, der Winter seine eisigen Pforten alsbald öffnen wird und Eis und Schnee unsere Gefilde erneut erobern ...
Genau dieser Eindruck entsteht nämlich, wenn man den meist mit Hochgeschwindigkeit vorgetragenen dunklen Weisen lauscht, welche haßerfüllt hervorgewürgt werden.
TODTGELICHTER spielt zum einen norwegischen Keine-Gefangenen-Black-Metal und wechselt häufig in verträumtere, vergleichsweise melodische Spielwiesen über, welche man heutzutage häufig als Pagan Metal bezeichnet.
So entsteht ein dem ersten Anschein standhaltendes Gebräu aus verschiedenen Stilen und Einflüssen, welches Abwechslung und Tiefe verspricht.
Leider kann dieser erste Eindruck – zumindest bei den ersten drei Stücken – die damit gesteckten hohen Erwartungen nicht richtig erfüllen, zu unausgegoren, schnell hingeschustert und blechern klingen die Stücke zumeist.
Die geknüppelten Haß-Parts sind über weite Strecken einfach nicht glaubwürdig genug, um wirklich als „true norwegian“ durchzugehen (obwohl ein gewisses Genie bisweilen aufblitzt) und die Pagan-Passagen wirken auf mich ebenfalls zu flach – hier hätte wesentlich mehr an Komposition, Ideenreichtum und sorgfältiger Arrangierung einfließen müssen. Aber da gibt es ja noch die Stücke vier bis neun ...
Was bleibt ? – die herrlich-misanthropische Klavierkomposition und der dann zusammen mit totaler Raserei einsetzende Keifgesang bei ‚Erinnerungen eines Wolfes’, das herrlich verschleppte ‚Wunden’ mit seinem unendlich verzweifelten Heulgesang – eine wahrhaftige Ode an die Trauer !, das NARGAROTH-mäßige Endzeit-Epos ‚... und gütig empfange ich euch’, das rasende und alles-zerfetzende ‚Existenz aus Nichts’ und das sehr verzweifelte ‚Flammenspuk’.
Gegen Ende läuft dieser Tonträger zu wahrer Höchstform auf – hätte man diese Trademarks über die ganzen mehr als fünfzig Minuten konsequent eingesetzt, was für ein Jahrzehnt-Album hätte mit diesen Zutaten entstehen können !!
Der Sound geht für das, was damit beabsichtigt wurde, in Ordnung.
6,5 Punkte.
Tracklist:
1. Wort des Todes
2. Asenschlacht
3. Von Hass und Trauer
4. Erinnerungen eines Wolfes
5. Wunden
6. ... und gütig empfange ich euch
7. Schlachtenruf
8. Existenz aus Nichts
9. Flammenspuk
6.5 Punkte von WARMASTER (am 23.05.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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