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 Karelia (Frankreich) "Raise" CD

Karelia - Raise CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Drakkar  (37 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:07
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Symphonic Metal
Homepage: http://www.karelia.fr
Weitere Links: http://www.drakkar.de
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Karelia:
REVIEWS:
Karelia Raise
Karelia Restless
Mehr über Karelia in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Karelia aus Frankreich geistern die letzten Wochen recht konstant durch die Presse und sind nun auch bei uns gelandet. Anlass ist ihr aktuelles Album „Raise“. Symphonic Metal nennen die fünf ihre Musik. Wie es sich für anspruchsvolle Baguetteverköstiger gehört, wollen sie jedoch sehr viel mehr machen als einfach nur Rock’n’Roll spielen. Klangbilder, Stimmungen und eindringliche Atmosphären sollen erzeugt werden. Von Mehrdimensionalität ist die Rede, Kompositionen, die nicht zur halbherzigen Hintergrundberieselung taugen und die den Hörer mit dem Abenteuer einer faszinierenden Klangreise belohnen. Ist das so? Und wenn ja, will ich so etwas überhaupt? Hören wir mal rein.
„Raise“ präsentiert zweifelsohne anspruchsvollen Metal. Der Gesang bewegt sich zwischen gehauchtem Gothic Style und klassischen Metal Vocals. Ein großes Plus der Band sitzt hinter dem Schlagzeug. Unterhaltsames Drumming, meine Herren. Zusammen mit den symphonischen Tendenzen einiger Parts kann man Karelia irgendwo zwischen Queensryche (zur „Promised Land" Phase) und Nightwish einordnen, wobei man den melancholischen Touch dieser Band nicht vergessen darf. Und die Songs? Der ambitionierte Titeltrack eröffnet den Reigen und kann mich nicht überzeugen. Im Bemühen um Anspruch verlieren sich Karelia in zerfahrenen Fragmenten und nervigen Chören. „Child has gone“ glänzt auch nicht unbedingt mit seinen lieblos gestoppten Achteln und der weiblichen Gaststimme. Beim ersten Durchlauf hatte ich mich an dieser Stelle bereits auf einen Verriss eingestellt. „Breakdown“ entwickelt dann endlich etwas Dynamik und kann im Refrain sogar mitreißen. „The hermit“ würde bei etwas fetterer Produktion sogar knallen. So richtig heavy ist die Scheibe bis hierher nicht. Und wird sie auch nicht mehr. Wundert mich bei einem Produkt aus Frankreich eigentlich auch kaum. Kennt jemand eine französische Band, die so richtig Rabatz machen kann? Mir fällt gerade keine ein. Ich lass mir aber gern auf die Sprünge helfen. Auch diese Musiker übertreiben es für meinen Geschmack viel zu sehr mit dem Keyboard. Das ist bei Symphonic Metal wohl so gedacht. Es verhindert zum Glück nicht das heftige Mattekreisen, das sich nun so langsam einstellen will. Ab Song Nr. 4 nimmt „Raise“ nämlich endlich Fahrt auf. Denkt daran, wenn ihr in die Scheibe reinhorchen wollt. Im weiteren Verlauf des Albums fällt mir auf, dass wirklich hervorragende Melodien aufgeboten werden. Die meint man irgendwo schon mal so ähnlich gehört zu haben. Und zwar in 80er Jahre Pop und Wave Songs. Das stört jedoch nicht weiter. Im Gegenteil. Manche Tonfolgen auf „Raise“ nisten sich nachhaltig im Hirn ein. Kompliment. Großartig ist auf jeden Fall das wunderschöne „Unbreakable Cordon“. Mein Anspieltipp. Für dieses geile Stück Musik gibt es ein anerkennendes virtuelles Schulterklopfen.
Interessant ist sicherlich noch das Pink Floyd Cover „High hopes“ vom Album „The division bell“, mit dem Karelia ihre Verbundenheit zu den Briten erklären. Die Franzosen setzen dieses Stück Musik wirklich hervorragend in Szene. Doch ist es nicht irgendwie bezeichnend, dass das Album Highlight kein eigener Song ist?
Gegründet wurde Karelia vor fünf Jahren. Nach einem Demo konnte man bei Drakkar unterschreiben und veröffentlichte 2004 das Debüt „Usual Tragedy“. Ihr aktuelles Album zeigt enorm viel Potential auf, kann einige kleinere Schwächen jedoch nicht verbergen. Dieser Band wird es ergehen wie so vielen anderen zuvor: Das dritte Album wird zeigen, ob der Weg in den Rock Olymp oder in die Vergessenheit führt. Wir sind gespannt.


 
7.0 Punkte von Christian (am 04.06.2005)
 
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[ Seit dem 04.06.05 wurde der Artikel 6025 mal gelesen ]
 
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