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 Solbrud (Dänemark) "Solbrud" CD

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So bewertet Metalglory
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einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: VME/Soulfood  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 11.5.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:50
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Kalter Old School Black Metal mit einem Tick Moderne
Homepage: http://da-dk.facebook.com/Solbrud
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Weitere Infos zu Solbrud:
REVIEWS:
Solbrud Solbrud
Solbrud Jærtegn
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Diskussion zum Review
im Forum

Wenn es um Black Metal aus Skandinavien geht, ist fast immer die Rede von Norwegen, Finnland und Schweden. Doch das sollte sich nun ändern, denn mit Solbrud dringen nun vier Nordmänner aus Dänemark tiefer in den Kontinent ein und bringen tiefschwarze und kalte Klänge über uns. Solbrud wurden erst im Sommer 2009 von den Brüdern Troels(Drums) und Tobias Hjorth(Bass) ins Leben gerufen und haben mit ihrer Demo 2010 schon den Untergrund vor Staunen erstarren lassen. Nun kommen sie mit ihrem Debüt daher,
können ohne Probleme mit der Speerspitze die Genres mithalten und haben Authentizität zu bieten, welche den „alten Helden“ schon längst verloren gegangen scheint.
Die selbst betitelte Scheibe hat „nur“ vier Stück zu bieten(zwei davon vom Demo), diese sind aber vollgepackt mit allem was Black Metal ausmacht. Auf Grund der Länger der Songs(der kürzeste ist 7:39) könnte man denken das sich die Jungs in langatmige Parts verlieren, was aber weit gefehlt ist. „Bortgang“ eröffnet das Album mit schweren, Funreal Doom mäßigen Klängen und hat einen leichten Post Black Metallischen Touch. Ganz langsam, ja fast unmerklich nimmt das Ganze dann aber Fahrt auf und bricht nach etwas mehr als 3 ½ min über dich hinein. Nicht wie ein wilder Nordsturm, sondern eher wie eine kalte finstere Wolkenfront, nicht extrem rasend; aber schnell und erdrückend. Die kalten heiseren Vocals sind dabei so spärlich wie möglich aber so präsent wie nötig eingesetzt. Das Ganze wird dann noch mit Samples wie Gewitter und Regen versetzt und an manchen Stellen lässt es dir schon einen Schauer über den Rücken laufen. „Øde Lagt” macht da weiter wo der Opener aufhört; mit kaltem Old School Black Metal und entwickelt sich fast genau anders herum wie sein Vorgänger, die langsameren Parts sind dabei allerding nicht so doomig wie bei „Bortgang“. Im hinteren Teil der Nummer begibt man sich dann in Raserei und die heiseren Vocals verbreiten eine beängstigende Stimmung. „Dødemandsbjerget”, die “kurze” Nummer des Albums, ist ein melodischer Black Metaller, welcher von der Melodieführung her leicht an das letzte Werk von Primordial erinnert. Allerdings kommen Solbrud kälter und finsterer daher. Das Gitarrenspiel gefällt mir hier besonders gut. Den Abschluss bildet dann die mit 15 min längste Nummer „Skyggeriget“, welche direkt aus „Dødemandsbjerget” hervorgeht.
Man beginnt mit einer zarten gefühlvollen Klangwelt plus Akustik Gitarre, welche etwas Atmosphäre aufbaut. Nach knapp zwei Minuten wird man dann direkt in die schwarze Welt Solbrud´s zurück katapultiert und befindet sich wieder in rasendem, kalten Black Metal. Hier liefert die Truppe Schwerstarbeit ab und prescht fast 6 min am Stück nach vorn.
Da muss man sich natürlich auch mal eine „Verschnaufpause“ gönnen und so gibt es denn auch hier wieder einen Abschnitt welcher etwas „ruhiger“ daher kommt. Dieser wird dann auch mit Samples angereichert und erhält wiederum diesen leicht Post Black Metallischen Anstrich. Besonders in diesen Momenten baut das Ganze eine ungemeine Atmosphäre auf. Und wenn die kalten Schreie im Hintergrund zu hören sind, laufen immer wieder kurze Schauer den Rücken runter. Im hinteren Teil des Songs setzten dann extrem kalte, leicht hallende und prägnante Gitarren sozusagen den Schusspunkt.
Die Produktion des Albums ist hervorragend gelungen. Mit ihr wird der Black Metal genau so rüber gebracht wie man es erwartet. Kalt, roh, finster und authentisch, aber dennoch mit genügend Druck und so sauber wie nötig, um die Feinheiten erkunden zu können.

Fazit: Solbrud legen ein Debüt hin welches die Black Metal Herzen höher schlagen lässt. „Solbrud“ ist ein Album auf dem Old School BM zelebriert wird, diesem aber auch ein Hauch Moderne beigemischt ist und welcher Kraftstrotzend und zerbrechlich zugleich daherkommt. Wer dieses Album nicht in seine Sammlung stellt, dem ist nicht mehr zu helfen. Definitiv ein, wenn nicht das Highlight des Jahres in Sachen Black Metal.
9,5/10 Punkte

Anspieltipp: alles, ein dreiviertel Stunde die sich lohnt

Solbrud im www:

Facebook
myspace
Bandbase

Diskographie:

Solbrud(Demo) – 2010
Solbrud - 2012

Lineup:

Ole Pedersen Luk – Guitars/ Vocals
Adrian Utzon Dietz - Guitar
Tobias Hjorth - Bass
Troels Hjorth - Drums

 
Tracklist: Lineup:
1. Bortgang
2. Øde Lagt
3. Dødemandsbjerget
4. Skyggeriget

 

 
9.5 Punkte von gelal (am 03.05.2012)
 
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