Hellyeah (USA) "Band of Brothers" CD
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Zwei Jahre nach ihrem letzten Album „Stampede“ kommt nun der Nachfolger namens „Band of Brothers“ aus dem Lager der HELLYEAH-“Supergroup“ um u.a. Chad Gray (MUDVAYNE) und Vinnie Paul (PANTERA, DAMAGEPLAN) angerollt, und die Erwartungen dürften entsprechend hoch sein.
Ok, und gleich raus damit- sie werden auch nicht enttäuscht! „Band of Brothers“ ist einfach nur fett und ass-kicking. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Pantera-Einschlag diesmal für meine Ohren stärker ausgefallen und generell etwas mehr Härte vorhanden. Gleich „War In Me“ ist ein echter Kracher, der gleichermaßen von Vinnie Pauls absolut treibendem Drumming als auch den fetten schweren Gitarren und Chad Grays kernigen Vocals bestimmt wird und musikalisch fast aus „Vulgar Display...“-Zeiten stammen könnte.
Die obergroovige Härte des danach folgenden Titelsongs wird durch Variationen im Gesang und melodische Leichtigkeit im Refrain aufgelockert, was gut zusammengeht. Durch die verschiedenen Backgrounds der Bandmitglieder werden die Songs in ein modernes eigenes Gewand gekleidet, und es entsteht ein wirkungsvoller Mix. Mal geht es mit Pantera-harten Riffs los, die dann von nu metal bis southern rock-flair -mäßigen Elementen abgelöst werden (ab und an muss ich auch an Soundgarden denken), dann beginnt es wieder eher hardrockig, um zwischendrin die schweren Metalriffpflöcke schön wieder einzuschlagen („Bigger God“).
„Between You And Nowhere“ fällt als balladiger Song mal etwas aus dem Rahmen, und ist dabei sehr stimmungsvoll und gelungen. Schon das Intro von „Call It Like I See It“ ist der nächste Hammer. Irre Drums, die einen fast vor Spannung platzen lassen und wieder andere Vocals, um sich gleich danach wieder mit ordentlich Härte und Groove abzuwechseln. Aber genug der Worte...
Fazit: Eine tadellose Groovemaschine mit gleichermaßen hoher Aggro-Note wie Spaßfaktor. Hier bringen halt alle mit was sie am Besten können, und es funktioniert richtig, richtig gut. Haut sofort und ohne Umwege rein, „easy listening“ auf höchstem Niveau könnte man sagen. 8 Punkte!
Anspieltips: „War In Me“, „Bigger God“, „Call It Like I See It“, „Somewhere Between You And Nowhere“
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. War In Me
2. Band Of Brothers
3. Rage_Burn
4. Drink Drank Drunk
5. Bigger God
6. Between You And Nowhere
7. Call It Like I See It
8. Why Does It Always
9. WM Free
10. Dig Myself A Hole
11. What It Takes To Be Me
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vocals: Chad Gray guitar: Greg Tribbett guitar: Tom Maxwell bass: Bob "Bobzilla" Kakaha drums: Vinnie Paul
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8.0 Punkte von IlonA (am 12.07.2012)
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musikalischer Background des Verfassers Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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