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 Letzte Instanz (Deutschland) "Ewig" CD

Letzte Instanz - Ewig - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Drakkar  (37 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.9.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 61:22
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Brachialromantik
Homepage: http://www.letzte-instanz.de
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Weitere Infos zu Letzte Instanz:
REVIEWS:
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Letzte Instanz Das Weisse Lied
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Letzte Instanz Heilig
INTERVIEWS:
Letzte Instanz - Zurück Ins Licht: 24.03.2006 Live In Fulda
Letzte Instanz - Nach Dem Album Ist Vor Dem Album!
Mehr über Letzte Instanz in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

„Jeder Schuldige hat eine Zukunft, jeder Heilige eine Vergangenheit, und das wird ewig so sein.“
Mit diesen philosophischen Worten – die übrigens dem großen irischen Dichter Oscar Wilde entliehen sind – eröffnet das diesmal recht großzügig angelegte Intro „Aeternitas“ den letzten Teil der 2009 begonnenen Trilogie. Nachdem die allseits beliebten Brachialromantiker der Letzten Instanz mit den Vorgängern „Schuldig“ und „Heilig“ große Erfolge feiern konnten, führt der Drittling nun die Fäden zusammen, und das nicht nur im eben zitierten Opener, sondern auch sehr gekonnt auf dem Cover, für welches sich der begnadete Graphiker Ingo Römling verantwortlich zeichnet.
Auf großartige Änderungen muss sich der geneigte Hörer bei „Ewig“ nicht gefasst machen – aber im Ernst, wer hätte das auch gewollt? Die Gitarren wirken zwar etwas zurückgeregelter, wodurch die Scheibe einen etwas angepassteren Klang erhält. Andererseits scheinen mir aber ebenso die Gitarrensoli zugenommen zu haben, und auch die Akustikklampfe hat keine Zeit, um in der Ecke zu verstauben, sondern kommt regelmäßig zum Einsatz.
Nach dem Intro zeigt sich der von Stakkato-Rhythmen gezeichnete Titeltrack noch eher mittelmäßig. Das eindringliche, selbstbewusste „Nur für uns“ schlägt da schon in eine ganz andere Kerbe und ist eine typische Instanz-Hymne. Im darauffolgenden „Blind“ wird Fronter Holly Loose von Ria, Sängerin der Berliner Band Eisblume, unterstützt. Der Song ist belebend, optimistisch und lehnt sich vielleicht ein wenig zu stark in Richtung Pop, ist aber nichtsdestotrotz ein gelungenes Stück, das haften bleibt. Nach der Midtempo-Nummer „Regenbogen“ vernimmt man von Holly in „Wieder einmal rot“ eine wesentlich aggressivere Stimme als bisher gewohnt, was allerdings absolut nicht negativ zu werten ist. Auch die beiden Streicher Benni Cellini und M. Stolz kommen hier sehr gut zur Geltung.
„Schwarzer Sand“ ist der wohl härteste Song auf dem Album, an den sich ein ebenso heftiges Instrumental anschließt. Gerade dadurch, sowie durch die einprägsame Hookline, markiert dies einen der absoluten Höhepunkte auf „Ewig“, und sollte unbedingt auch live gespielt werden!
Mit „Wo das Meer…“ folgt eine ruhige, verträumte Ballade, die erst am Ende mit voller Kraft hervorbricht, während „Schuldig“ eine weitere recht harte Nummer ist. „Unterwegs“ ist ein Song über die Suche der Menschen nach einem Sinn und einem Platz in der Welt, der ebenfalls nicht im Live-Set fehlen sollte. Selbiges ließe sich auch über „Sing!“ sagen, eine klassische Mitspring-Nummer mit erhöhtem Synthie-Einschlag. „Mein Kind“ schließlich lässt das Album langsam und getragen ausklingen.
Bleibt am Ende also kaum Raum für Kritik, die Letzte Instanz bewegt sich auf gleichbleibend hohem Niveau und vereinigt alles, wofür sie sich auszeichnet, auch auf „Ewig“ zu einem überzeugenden und einprägsamen Ergebnis. Man darf gespannt, was als Nächstes kommen wird!


An dieser Stelle sei auch gleich noch einmal auf die Termine der in Kürze startenden Live-Tour hingewiesen:

01.09. Königsstein (sächs. Schweiz) – Festung
16.09. Jena – Altstadtfest
10.10. Köln – Live Music Hall
11.10. Bochum – Matrix
12.10. Hannover – Musikzentrum
13.10. Hamburg – Grünspan
17.10. Wien – Szene
18.10. München – Backstage
19.10. Karlsruhe – Substage
20.10. Pratteln – Z7
24.10. Frankfurt – Batschkapp
25.10. Nürnberg – Hirsch
26.10. Leipzig – Werk II
27.10. Berlin - Kesselhaus




 
Tracklist: Lineup:
01. Aeternitas
02. Ewig
03. Nur für uns
04. Blind (feat. Eisblume)
05. Regenbogen
06. Wieder einmal rot
07. Tausendschön
08. Schwarzer Sand
09. Et In Arcadia Ego
10. Von Anfang an
11. Wo das Meer...
12. Schuld
13. Unterwegs
14. Sing!
15. Mein Kind
 
Gesang: Holly
Gitarre: Oli
Gitarre: Holly D.
Bass: Micha
Schlagzeug: David Pätsch
Cello: B. Cellini
Violine: M. Stolz

 
8.0 Punkte von Laughing Moon (am 24.08.2012)
 
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[ Seit dem 24.08.12 wurde der Artikel 1688 mal gelesen ]
 
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