Jokerscourt (Deutschland) "Land Of Stories" CD
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Spannender Bandname, nettes Logo, gutes Cover-Artwork und ein ansprechendes Digi-Pack.
Jokerscout aus München hinterlassen einen interessanten ersten Eindruck und können meine Erwartungen über weite Teile des 4-Trackers auch erfüllen. Warum man sich allerdings für den gleichen Titel wie schon bei der EP aus dem Jahr 2010 entschieden hat und dazu noch ein frappierend ähnliches Cover genommen hat, erschließt sich mir nicht und ist ziemlich verwirrend. Denn inhaltlich ist lediglich das Titelstück gleich geblieben.
Zur Musik: Zunächst einmal fällt auf, dass mit Florian Huber ein Sänger dabei ist, der gerne mal auf raues, kauziges Gegröhle zurückgreift, um die offensichtlichen gesanglichen Schwächen zu kompensieren. Das klappt nicht immer und klingt bei „Cemetary of Roses“ stellenweise ein bisschen wie „Time Warp“ für Arme. Immerhin erhalten die Songs dadurch auch ein eigenes Flair. Das ist gut. Letztendlich sind es dann überwiegend die gesanglichen Defizite, die Jokerscourt auf dieser EP das Genick zumindest anbrechen, denn kompositorisch finde ich den melodischen Metal in dieser sehr direkten, schnörkellosen Form kombiniert mit der unüberhörbaren Unbekümmertheit und Spielfreude gar nicht schlecht. Nach mehrmaligen Anhören finde ich sogar ernsthaften Gefallen an den Melodien und habe Spaß die Refrains mitzugröhlen. Es fehlt vielleicht noch ein wenig der Feinschliff, um die Längen z,B, aus „Beyond The Mirror“ zu nehmen. Was ich damit sagen will: Das Fundament steht, gute Ideen sind da und man kann darauf aufbauen und zumindest auf der Bühne kann ich mir Jokerscourt schon mit sehr hohem Unterhaltungswert vorstellen.
Man darf gespannt sein...
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Land Of Stories
2. Beyond The Mirror
3. Get There Or Die
4. Cemetery Of Roses
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ohne Wertung von LEX (am 18.09.2012)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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