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 Agrypnie (Deutschland) "Aetas Cineris" CD

Agrypnie - Aetas Cineris - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Supreme Chaos Records  (35 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 28.2.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 77:08
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.agrypnie.de
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Weitere Infos zu Agrypnie:
REVIEWS:
Agrypnie Split Mit Fated
Agrypnie F51.4
Agrypnie Exit
Agrypnie 16[485]
Agrypnie Aetas Cineris
Mehr über Agrypnie in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

2011 haben Agrypnie als Vorgeschmack auf dieses Album die „Asche“ EP veröffentlicht. Eine verdammt gute EP, welche man fast als Album zählen kann, da sie mit einer Spiellänge von über 47 Minuten daher kam. Es war eine gewaltige EP, welche schon gut zeigte wohin die Reise geht. Doch nach 2 Jahren haben die Mannen um Torsten es endlich geschafft den Nachfolger von 16[485] fertig einzuprügeln und zu releasen. Das neue Album heißt „Aetas Cineris“.

Eingeleitet wird dieser 77 minütige Koloss an Schwarzmetallischer Kunst durch den Song „Trümmerwelten/Aetas Cineris“, welcher gleichzeitig auch den Titeltrack des Albums darstellt. Nachdem kurz ein paar mal auf die Tasten eines Klaviers gehauen wird, geht es sofort los. Es wird erbarmungslos geprügelt und geschrien. Es wird hier eine erbarmungslose und unwillkürliche Atmosphäre aufgebaut. Gänsehaut pur. Agrypnie typisch wird mit deutschen Texten gearbeitet, welche man, wenn man gut zuhört, auch gut verstehen kann. Find ich gut! Im Mittelteil zieht der Song nochmal ein wenig an und wird noch erbarmungsloser, als er es so schon ist. Gegen Ende wird es wieder langsamer und es wird eine für Agrypnie typische Atmosphäre erschaffen.
Als nächstes kommt der Song „Dezember“. Man ahnt schon ein wenig, dass es hier wohl nicht allzu heiter hergehen wird, sondern eher düsterer. Und so ist es auch. Es ist ein schwermütiger und depressiver Song. Ein wahrer Monolith. Obwohl das Schlagzeug elendig drückt und drückt, wird hier eine Gitarrenwand aufgebaut, die seinesgleichen sucht. Und als dann Torsten im Mittelteil anfängt zu flüstern… Pure Gänsehaut. Die Kälte kommt richtig gut rüber und die Atmosphäre…monumental.
Der dritte Track schimpft sich „Zurück“. „Zurück“ ist ein weiterer Nackenbrecher zudem man irgendwie einfach entweder konstant bangen möchte, oder nur die Augen schließen möchte um den kompletten Song auf sich wirken zu lassen. Jedoch verstärkt sich der träumerische Aspekt ab dem Mittelteil des Songs und der Song fährt langsam zurück. Die Atmosphäre verdichtet sich und man wird immer tiefer gepackt. Darauf baut er sich langsam zum Ende hin wieder weiter auf, nur um mit einem Knall wieder hart zuzuschlagen.
Das darauffolgende „Kosmos [Alpha]“ ist der zweite Teil des „Kosmos[Omega]“, welcher Bestandteil der Asche EP ist. Hierbei handelt es sich um einen Post-Rock ähnlichen Ambient Track, mit einer wunderbaren Atmosphäre. Man spürt quasi die unendlichen Weiten des Kosmos, könnte man meinen. Auffällig ist, dass gegen Ende eine Doublebass zum Einsatz kommt, quasi um die Atmosphäre in einem reinzuhauen.
Das nun folgende „Gnosis“ ist schon von der Asche EP bekannt und legt gleich von Anfang an richtig gut los und haut und prügelt was das Zeug hält. Das hört jedoch abrupt auf, wenn Torsten das Singen beginnt. Dann wird es zu einem dieser Agrypnietypischen Stücke, welche zum sinnieren, träumen und mitfühlen da sind. Mit dem Keyboard/Chor Passagen klingt das ganze noch um einiges hymnenhafter und wird um einiges eindrucksvoller, intensiver und gefühlvoller. Gegen Ende hin gibt es nochmal eine ruhigere Passage zum Entspannen, nur um dann nochmal etwas im Midtempo Druck zu machen.
Der mittlerweile 6te Song heißt „Erwachen“ und war ebenfalls wie „Gnosis“ auf der Asche EP bereits zu hören. „Erwachen“ wird mit ein paar großen Paukenschlägen eingeleitet und haut, ähnlich wie bei „Gnosis“, voll auf die Mütze. Ein erneuter absoluter Nackenbrecher Song. Nachdem man sich das erste Mal erfolgreich ausgetobt hat, kommt wieder ein etwas ruhigere Passage zum verschnaufen und träumen. Ich liebe einfach solche Passagen, denen man sich komplett hingeben kann und quasi in Trance verfällt. Er durchbricht diese Stille mit seinem quälenden Gesang, dem man den Schmerz und die Trauer durchhört, nur um kurz darauf wieder diese Atmosphäre einfließen zu lassen, intensiviert durch eine Doublebass. Gegen Ende gibt es quasi eine kurze Pause, nur um nochmal ordentlich Druck aufzubauen und eine mächtige Geräuschkulisse zu hinterlassen.
Der auch „schon“ vorletzte Song des Albums trägt den Titel „Sinnflut“. Ich mag Wortspiele. Dieser Track basiert wahrscheinlich ein wenig auf dem Motto, mit dem Torsten an die Texte herangeht. Nach uns die Sintflut. Man wird von Anfang an in den Bann von diesem Song gezogen, da sich hier von Anfang an harte Black Metal Elemente mit den eher weichen Post-Rock Tönen mischen und somit eine wunderbaren Sound ergibt. Man kann hier nochmal wunderschön den ganzen Hass von Torsten raushören. Wenn es auf diesem Album einen Song gibt, der dazu geschaffen wurde, dass der Hörer mitleidet, dann ist es definitiv „Sinnflut“. Bei diesem Song gibt es einfach diesen genialen Wechsel an schmerzvollen und leidenden Passagen, welche riesige Spannungsbögen aufbauen, welche durch stillere Passagen durchsetzt werden und somit einen noch mehr in den Bann ziehen. Man kann die Wechsel ab einem gewissen Punkt ein bisschen hervor sagen, wann sie eintreten, jedoch nicht was eintritt. Es ist immer wieder eine Überraschung.
„Asche“ beendet das 77minütige Epos „Aetas Cineris“(zu deutsch: Zeitalter der Asche) und setzt einen gewaltigen Schlussstrich. „Asche“ wird hymnisch eingeleitet durch, vergleichsweise, Engelsgesang. Pure Gänsehaut. Dazu kommen noch Akustikgitarren. Der Engelsgesang zieht sich durch den ganzen Song und baut eine unheimliche verträumte Atmosphäre auf. Man wird in den Bann gezogen und nicht mehr hervor gelassen. Und plötzlich: Bam! E-Gitarren die ein alles zermalmendes Riff spielen. Schlagzeug was den Ton angibt. Instrumente die diese innige Atmosphäre auffassen und etwas Zerstörerisches und zugleich Wohltuendes schaffen. Dann setzt Torsten mit den Gesang ein und man wird quasi in den Kosmos der Gefühle geschleudert. Kurz vor dem endgültigen Ende des Albums wird es nochmal laut. Verdammt laut. Gänsehaut extrem. Nur um dann mit dem alles zermalmenden Riff aufzuhören. Ende.

Fazit:
Dieses Album braucht definitiv mehrere Anläufe, damit es klick macht im Kopf. Doch irgendwann wird man komplett hineingezogen, man kriegt einfach nicht genug davon. So spannend, gefühlvoll, intensiv und auch progressiv klangen Agrypnie noch nie. Wie Torsten dieses Album jemals schlagen bzw. toppen will? Tja.. ich weiß es nicht. Wer sich Aetas Cineris jedoch nicht zulegt, der hat etwas verdammt wichtiges in seinem Leben verpasst. Den ich glaube, dieses Album wird mich noch lange beschäftigen.

Anspieltipps:
Alles


 
Tracklist: Lineup:
1. Trümmer /Aetas Cineris
2. Dezember
3. Zurück
4. Kosmos [Alpha]
5. Gnosis
6. Erwachen
7. Sinnflut
8. Asche
 

 
10.0 Punkte von BlackSchaf (am 23.02.2013)
 
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