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Crossreview! Da gibt es unterschiedliche Meinungen! Lacrima Christi (Deutschland) "Maskenball" CD

Lacrima Christi - Maskenball CD  


Label: Iron Curtain Records  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2001   (158 verwandte Reviews)
Spieldauer: 31:19
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.lacrimachristi.de


Weitere Infos zu Lacrima Christi:
REVIEWS:
Lacrima Christi Maskenball
Lacrima Christi Spiegel
Lacrima Christi Maskenball
Mehr über Lacrima Christi in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Positive Bewertung! Crossreview von Børge:

Wow...wer sich gemütlich zurücklehnt, sich ein bisschen Zeit nimmt und sich LACRIMA CHRISTIs zweiten Longplayer „Maskenball“ hingibt, wird wahrlich großzügig belohnt. Und zwar in Form von einer gehörigen Dosis melodischen, verspielten, teils progressiven (Death)Metals mit ganz eigenem Charakter. Vergleiche ziehen meines Erachtens bei den Kasselern überhaupt nicht. Es wird der musikalischen Grenzenlosigkeit (innerhalb des Metals freilich...) gefrönt, wobei die einzigen konkreten Vorgaben technischer Anspruch und eine vage Orientierung am Todesblei sind. Außer einigen wenigen Passagen, die mir entweder zu langweilig oder zu überladen scheinen, ist die Band ihrem hohen Anspruch auf „Maskenball“ durchaus gerecht geworden.

„Maskenball“ gefällt mir insgesamt einen Tick besser als der Vorgänger (obwohl keiner der hier vertretenen Songs den Überhit „Kyrie Eleyson“ überbieten oder zur Gänze das Wasser reichen kann!) – und das sogar, obwohl diesmal nur wenige Textpassagen auf Polnisch sind ;-) . - Was macht nun „Maskenball“ besser als „Spiegel“ ? Da wäre zum Einen der Sound, der hier gelungener ist, zum Anderen wäre da das gesteigerte Können der Musiker. Ferner habe ich den Eindruck, dass hier die Musiker reifer, souveräner und ein wenig härter agieren als noch auf „Spiegel“.

Außer den kleinen eingangs genannten Mängeln fällt als Negativpunkt nur das für meinen Geschmack unästhetische, albern wirkende und zu diesem superben Werk einfach (qualitativ und vor Allem von der Stimmung her) nicht passende Cover ins Gewicht. Mal sehen, ob LACRIMA CHRISTI mich beim dritten Werk (welches übrigens im Studio von PIK-Mastemind Heinrich, der schon Einiges an Producer-Erfahrung aufweisen kann eingespielt wird) nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch noch mit einem stimmigen Cover überzeugen können ....

„Maskenball“ ist ein sehr vielschichtiges und originelles Metalalbum, in welches eigentlich jeder Metalfan der nicht ausschließlich auf reine Knüppelparts steht mal reinhören sollte. Daumen hoch für die Kassler!!
 
8.0 Punkte von Børge (am 17.02.2002)
 
Negative Bewertung! Crossreview von KATHRIN:

Gedanken an eine eher Gothic- oder Elektro-orientierte Musikwelt schießen mir bei Betrachtung des Covers des zweiten LACRIMA CHRISTI Werkes in den Kopf. Welches somit wohl, auch und gerade in Anbetracht der Stimmung vorliegender CD, seine Aufgabe etwas verfehlt hat. Es verdeutlicht zwar den Titel „Maskenball“ auf unverkennbare Weise, berücksichtigt aber leider weder die sehr eigene Stimmung noch die auffällige Ideenvielfalt.
Man wird mit „Maskenball“ mit einer, wie ich finde nicht vergleichbaren Metalscheibe konfrontiert. Denn schon bei der Definition der Musik bekomme ich wahrhaft Probleme, da sich LACRIMA CHRISTI durch ihre Ideenvielfalt nicht in eine Schublade stecken lassen. So erwartet einen zwar Death Metal orientierter Gesang, das musikalische Drum Herum jedoch lässt sich keinesfalls mit ebendieser Musikrichtig vereinbaren, da sich weder typische Death Metal Riffs in den Gitarren, noch treibendes, brutales Drumming finden lassen. Die deutsche Band geht wesentlich verspielter und durchaus sehr kreativ vor, sodass sie es nicht nötig zu haben scheint, allgemeinen Größen nachzueifern und diese nachzuahmen.
Das kurze Intro stimmt recht passend auf die folgende gute 30 Minuten ein und schafft es, dem Hörer bereits deutlich zu machen, dass ihn hier keine 0-8-15-Scheibe erwartet. Genauso geht es auch weiter. Der nächste Song wird von einer wirklich guten und einfallsreichen Keyboardmelodie eingeleitet, die leider allerdings mit einem sehr nervigen Sound ausgestattet ist und etwas zu lange verwendet wird. Durch weitere, teils etwas dissonante Keyboardeinsätze bekommt der Song eine sehr eigene Atmosphäre an die es sich erst zu gewöhnen gilt, bevor der Song seine gesamten Qualitäten preisgibt.
Das Problem der zu lang verwendeten Melodien scheint sich offensichtlich durch den ganzen Longplayer zu ziehen, was, wie ich finde äußerst schade ist, da man sich wirklich gute Tonfolgen hat einfallen lassen. Teilweise bekommt man diese über eine Minute lang ununterbrochen präsentiert, was dann doch den unangenehmen Nebeneffekt hat, dass sie irgendwann langweilig wirken und eher füllende Positionen einnehmen.
Was ebenfalls etwas negativ auffällt ist die Kürze des Titelsongs, die mit gerade mal gut 2 Minuten kaum kreativen Spielraum lässt. So bekommen hier die sehr eigenen Keyboardmelodien nicht die gewünschte Bedeutung sondern scheinen einmal mehr etwas unpassend.
Der dritte Song, „Christs for Lions“, weist zwar ebenfalls etwas zu oft wiederholte Melodien auf, was jedoch durch die Länge von über 8 Minuten nicht ganz so negativ auffällt. Ein eindeutiger Pluspunkt für diesen Song sind die teilweise verwendeten polnischen Lyrics und zwei recht gut gelungene Gitarrensoli, die das Keyboard als Hauptmelodieträger etwas ablösen.
Gut gelungen ist auch beispielsweise der 6. Song, der mit einer etwas ruhigeren Atmosphäre ausgestattet ist, und nur dann in aggressivere Gefilde ausbricht, wenn die Vocals die ruhige Stimmung gekonnt durchbrechen. Auch hier ist das Keyboard wieder der eindeutige Melodieträger, jedoch werden die wirklich schönen Melodien nicht bis auf Letzte ausgereizt.
Insgesamt gesehen ist es also äußerst schade, dass die wirklich guten Melodien und kreativen Einfälle durch zu häufiges Wiederholen etwas an Reiz verlieren, da ansonsten eine wirklich sehr abwechslungsreiche Platte hätte geschaffen werden können, die Ihresgleichen sucht.

 
7.0 von KATHRIN (am 01.03.2002)
 
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