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 Aethernaeum (Deutschland) "Wanderungen durch den Dämmerwald" CD

Aethernaeum - Wanderungen durch den Dämmerwald - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Einheit Produktionen  (28 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 19.4.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:00
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Naturmystischer Black Metal
Homepage: http://www.aethernaeum.de/
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Weitere Infos zu Aethernaeum:
REVIEWS:
Aethernaeum Wanderungen Durch Den Dämmerwald
Mehr über Aethernaeum in der Metalopedia
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im Forum

Wanderungen durch den Dämmerwald: Selten fand ich einen Albumtitel passender für das Gefühl, welches einem diese kleine Kostbarkeit aus dem Hause Aethernaeum vermittelt! Hinter diesem künstlerischen Wortspiel steckt der emsige Kreativkopf Alexander Paul Blake, seines Zeichens Frontmann der Berliner Dark Metaller EDEN WEINT IM GRAB, welcher sein Soloprojekt nunmehr zu einer festen Band vervollständigt hat und obendrauf gleich den Nachfolger zum hochgelobten Erstling „Die Rückkehr ins goldene Zeitalter“ vorlegt. Und damit, man darf es ohne Übertreibung sagen, ist ihm ein echtes Meisterwerk in Sachen bewegender schwarzmetallischer Klangkunst gelungen.

Aethernaeum zelebrieren naturmystischen Black Metal weitab des stupiden Gebollers, welches einem sonst als innovativ und packend verkauft wird, und machen damit ungefähr dort weiter, wo Bands wie Ulver oder Empyrium vor vielen Jahren aufgehört haben. Unablässig zieht einen das Album in seinen Bann, man taucht von Song zu Song tiefer hinein in das finstere, dichte Dickicht des Waldes, ja glaubt beinahe die Blätter zu spüren, die einem ins Gesicht schlagen, den Morgentau auf den Lippen. Stahlkalter Blackmetal peitscht uns hektisch durchs Unterholz, auf der panischen Flucht vor etwas, wonach wir uns nicht umzudrehen getrauen, mystische Keyboardmelodien und schwebender Nymphengesang lassen uns anschließend innehalten und in sanfte Träume abgleiten – solange, bis uns Akustikklänge und unheimliches Flüstern die Nackenhaare aufstellen und wir weiterrennen, tiefer in den allumfassenden Nebel, wo uns schließlich keifender Schreigesang einholt und der Herzschlag allmählich der Schnelligkeit der Doublebase zu gleichen scheint.

Die dichte Atmosphäre und die vielen verschiedenen Stimmungen lassen sich dabei noch lange nicht abschließend beschreiben, da jeder Albumdurchlauf ein neues, bisher überhörtes Detail offenbart. „Wanderungen durch den Dämmerwald“ wirkt gleichsam erhebend, trostlos und wärmend, aufwühlend und beruhigend; nachdem man sich voll und ganz einer Passage hingegeben hat, zieht einen das Album bereits wieder weiter zum nächsten Schauplatz auf der steten Suche nach Transzendenz, dem Streben nach Verschmelzung mit der Natur und der Erfahrung einer tieferen Spiritualität. Dabei mag und kann ich auch keinen einzelnen Song gesondert hervorheben, da dies einfach eine Scheibe ist, die man nur in ihrer Gesamtheit umfassen kann.

Produktionstechnisch hat man im Vergleich zum bewusst schroffen Vorgängeralbum einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht, und selbst wenn einzelne Gitarrenspuren mal etwas verwaschen klingen, dann wirkt dies in keinster Weise störend, im Gegenteil, es unterstützt vielmehr die Bilder, die sich einem im Kopf entwickeln. Dieser unscharfe, teils von Nebel getrübte Blick, der suchend von Baum zu Baum fliegt. Sehr gut unterstützen dies auch die fest integrierten Streicher. Gerne würde ich an dieser Stelle jeden Gedanken gebührend wiedergeben, der mir beim Hören durchs Gehirn schießt, kapituliere dann aber doch vor der Naturgewalt dieser Scheibe und gebe ihr die volle Punktzahl, was ich beileibe sehr lange nicht mehr getan habe.

Liebe Leser und Freunde hochwertiger Klänge, kauft dieses Album und supportet WIRKLICH gute Musik, Musik voller Überwältigung und Magie! „Wanderungen durch den Dämmerwald“ ist unter anderem als Package mit Bandshirt oder als aufwendig gestaltetes 72-seitiges Artbook mit detaillierten Ausführungen zu jedem Song erhältlich. Ohne Zweifel der bis jetzt heißeste Anwärter auf den Platz meines Albums des Jahres!

Homepage: http://www.aethernaeum.de/



 
Tracklist: Lineup:
01. Auf den Nebelfeldern
02. Waldaura
03. Totenlichter (Interlude)
04. Zur Mittwinternacht
05. Deva (Interlude)
06. Das Hügelvolk
07. Tanz der Sturmgeister
08. Sonnentor
09. Abgesang (Epilog)
 
Voice, Bass, Guitar, Keyboards: Alexander Paul Blake
Guitar: Marco Eckstein
Guitar: Motte
Cello: Markus Freitag
Drums: Hendrik Wodynski

 
10.0 Punkte von Laughing Moon (am 18.04.2013)
 
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2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
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5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 18.04.13 wurde der Artikel 3321 mal gelesen ]
 
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