Eljudner (Norwegen) "Daudingekvider" MCD
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Epischer Viking Metal erwartet uns auf vorliegender Mini-CD (zumindest nimmt der Rezensent an, dass es sich um eine solche handelt, immerhin bewegt sich die Spielzeit unter der 30-Minuten-Marke) des norwegischen Vierergespanns Eljudner. „Daudingekvider“ bietet beinahe durchgehend sechs schleppend respektive hymnisch-gemäßigt voranschreitende Hymnen an die nordische Sagenwelt, genretypisch unterbrochen von Intermezzi, in welchen einer Erzählstimme oder klaren Akustikgitarren ein Forum eingeräumt wird. Gesangstechnisch geben dich die Norweger betont rau und kratzig, können in der Rezitation durch den recht eintönigen Klag der Vocals jedoch nicht immer überzeugen. Was man hingegen nicht von der Musik behaupten kann: Eine roh dahinsägende Leadgitarre erhält gleichberechtigte Unterstützung von einer fabulierenden und epische Melodien fabrizierenden Rhythmusaxt, was „Daudingekvider“ jene nötige Hymnenhaftigkeit verleiht, die in diesem Genre unabdingbar ist. Auffällig an manchen Songs – oder dem Klang der Gitarren in selbigen – ist eine Verwandschaft der Songs zu frühen Einherjer beziehungsweise Dimmu Borgir: Tracks wie das vorliegendes Werk beschließende „Gardmillon“ erinnern dezent an eine Mischung aus „Aurora Boralis“ der einstigen Viking-Könige Einherjer oder an das geniale „Stormblast“-Werk der Dimmus. Dennoch, und das muss hier betont werden, kopieren Eljudner nicht einfach den Stil dieser beiden Kapellen, vielmehr finden sich Versatzstücke der augenscheinlichen Vorbilder behutsam in den ansonsten recht eigenständigen Sound eingeflechtet, was „Daudingekvider“ zu einer interessanten Entdeckungsreise durch das norwegische Viking Metal-Genre macht. Kein Meisterwerk aber ein durchaus überzeugendes Produkt hymnischen Viking Metals aus Norwegen. 7.5 Punkte von Björn Springorum (am 13.09.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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