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 Aevum (Italien) "Impressions - Il palcoscenico della mente" CD

Aevum - Impressions - Il palcoscenico della mente - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Fuel Records  (6 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.10.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 57:34
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic/Symphonic Metal
Homepage:


Weitere Infos zu Aevum:
REVIEWS:
Aevum Impressions - Il Palcoscenico Della Mente
Mehr über Aevum in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Mit "Impressions - Il palcoscenico della mente" machen sich die aus dem italienischen Turin stammenden AEVUM daran, ihr Debütalbum zu veröffentlichen. Wird auch Zeit, möchte man meinen, nach einer bereits sechs Jahre zurückliegenden Bandgründung, auf die bisher zwei EPs und eine Single folgten. Doch die lange Wartezeit auf das Album hat sich gelohnt, denn dabei herausgekommen ist ein facettenreich arrangiertes Werk voller opernhaftem Gothic/Symphonic Metal. Mitunter ist man schon fast geneigt zu glauben, Aevum seien hier glatt bereits ein Stückchen über das Ziel hinausgeschossen.

Dabei startet das Album zunächst ja recht unbeeindruckend, muss man sagen. Im Intro "Il palcoscenico della mente" findet sich nichts Außergewöhnliches, sieht man einmal von diesem ziemlich unerträglichen Katzenjammer gleich zu Beginn ab. Daran scheint sich vorerst auch nichts zu ändern, wenn man dem Gesang der Frontdame Evelyn Moon im folgenden "Blade's kiss" lauscht. Die mittleren und tieferen Tonlagen meistert sie ja problemlos, in den hohen Gefilden der Tonleiter jedoch macht das Zuhören aber wahrlich keinen Spaß mehr. Glücklicherweise wird dies durch den männlichen Gesang ausgeglichen. Insgesamt sind hier drei Vokalisten am Werk, welche mit klarem Gesang, Screams und Growls quer durch die meisten üblichen Stile führen und in dieser Hinsicht keinerlei Langeweile aufkommen lassen.

Nach dem etwas holprigen Start zeigen die Stücke dann auch schnell, was in ihnen steckt. Musikalisch kann der Freund des Genres hier beileibe nicht meckern: Man stößt auf orchestrale Aufbauten mit hohem Piano-Anteil, auf opernhafte Anmut gepaart mit schnellen kraftvollen Gitarrenattacken, die oft auch bereits mit einem Fuß in extremeren Metalgefilden stehen. Viele Songs, allen voran das überlange "The battle", strotzen dabei nur so vor komplexen Strukturen und verschachtelten Arrangements, so dass sich mir des Öfteren der Vergleich mit Therion aufdrängt.

Jedoch, im Vergleich mit den Schweden muss man sich bei Aevum mitunter fragen, ob diese proggigen Strukturen den Songs überhaupt noch guttun. Kaum eine Melodie, kaum ein Thema wird länger als eine halbe Minute beibehalten, der Hörer trifft hier auf Takt- und Rhythmuswechsel am laufenden Band - und sieht sich vermutlich an einigen Stellen überfordert mit dem ihm gebotenen. Da kann man von glücklicher Fügung sprechen, dass "Impressions..." mit zahlreichen ruhigen Zwischenstücken garniert wird, welche eine vorübergehende Erholungspause bieten. Und dies schreibe nun ausgerechnet ich, der ich bei anderen Bands stets mangelnde Variation und Kreativität anmahne. Oh weh.

Das soll nun keinesfalls heißen, dass hier nur ein mittelmäßiges oder gar schlechtes Album vorläge, natürlich nicht. Mit "Impressions..." haben Aevum ein anspruchsvolles und auch herausforderndes Album geschaffen, welches man nicht einfach zur gemächlichen Hintergrundbeschallung in die heimische Anlage stecken kann. Und mit einem Song wie "Lost soul" findet sich tatsächlich eine - im Vergleich zu den restlichen Stücken - recht hörerfreundlich gestaltete Nummer, welche das Potential zum Hit in sich trägt. Nicht nur wegen des eingesetzten Dudelsacks. Und bei so vielen Ambitionen verbietet sich hier eine negative Wertung ohnehin, finde ich. Nichtsdestotrotz, an einigen Stellen kann man sicherlich überlegen, ob man die Strukturen nicht etwas entschlacken sollte, nicht zuletzt um der Eingängigkeit der einzelnen Stücke Willen.




Tracklist:

01. Il palcoscenico della mente
02. Blade's kiss
03. Intermezzo
04. The battle
05. Il lamento della ninfa
06. Impressioni
07. Lost soul
08. To be or ... to be
09. Aevum
10. Monsters
11. Adieu à la scène

Homepage: www.aevumband.com
 
7.0 Punkte von Laughing Moon (am 21.10.2014)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 21.10.14 wurde der Artikel 1451 mal gelesen ]
 
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