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 Blind Guardian (Deutschland) "Beyond The Red Mirror" CD

Blind Guardian - Beyond The Red Mirror - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Nuclear Blast  (218 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 30.1.2015   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 65:16
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Heavy Metal/ Speed Metal
Homepage: http://www.blind-guardian.com


Weitere Infos zu Blind Guardian:
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Mehr über Blind Guardian in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

BLIND GUARDIAN dürften wohl zweifellos eine der größten und bekanntesten deutschen Metal-Bands sein. Auch wenn die Krefelder nie die internationale Anerkennung bekommen haben wie beispielsweise die „Teutonic 4“ des Thrash, haben sie sich über Jahrzehnte ihres Bestehens eine große Fanbase aufgebaut, die weit über deutsche Grenzen hinaus reicht und schon früh die Einzigartigkeit und das Talent der Gruppe erkannte. Spätestens seit ihrem Meisterwerk „Nightfall in Middle-Earth“ (1998) mussten die vier Herren aber einen Teil ihrer Basis einbüßen – zu komplex, zu bombastisch, zu theatralisch wurde die Entwicklung der Band einigen Fans und man sehnte sich nostalgisch zu einfacheren Zeiten des melodischen Speed Metal zurück.

Seit vergangenem Freitag steht nun „Beyond The Red Mirror“, das inzwischen zehnte Langspielalbum von BLIND GUARDIAN, in den Läden und die weitere Entwicklung der Truppe steht als großes Fragezeichen vielen aktuellen und ehemaligen Fans ins Gesicht geschrieben. Um diese wichtige Frage also zuerst zu beantworten: Nein, BLIND GUARDIAN haben keinen überraschenden Old-School-Tribute abgeliefert. Die blinden Gardinen bauen logisch auf der Entwicklung auf, die sie über die letzten Jahre vollzogen haben. Auch „Beyond The Red Mirror“ ist bombastisch, theatralisch und progressiv komplex in Albumaufbau und Songstruktur.
Doch, und da wird es vermutlich für die Fans älterer Alben interessant, knüpft nicht nur das weitreichende und kryptische Textkonzept hinter dem Album an „Imaginations From The Other Side“ an! Stärker als auf den letzten Alben rücken auch wieder klassische Heavy-Metal- und Speed-Metal-Elemente in den Fokus der Musik – als Paradebeispiel sei das treibende und mitreissende „The Holy Grail“ genannt. Doch auch die orchestralen Elemente, aufgenommen natürlich mit echtem Orchester und Chor, fügten sich noch nie so rund in den Sound von BLIND GUARDIAN ein: Besonders die in das Album ein- und wieder herausführenden „The Ninth Wave“ bzw. „The Grand Parade“ zeigen das auf beeindruckende Art und Weise. Doch auch in den restlichen Songs hat man nie das Gefühl, dass hier Metal erzwungen mit Orchesterbombast aufgebauscht wird. In der Welt BLIND GUARDIANs gehört beides inzwischen untrennbar zusammen und ergänzt sich in einer Form, für die der Großteil ähnlich gelagerter Metal-Klassik-Bands ihre Seele verkaufen würde.

„Beyond The Red Mirror“ ist damit die rundum gelungene Verbindung der orchestral-bombastischen Elemente, der progressiven Strukturen, der göttergleichen Refrains und last but not least des treibenden Metals geworden, auf die BLIND GUARDIAN seit mindestens 17 Jahren hinarbeiten. „Beyond The Red Mirror“ hat eindeutig das Potential, sowohl die Band als auf viele, viele Fans dauerhaft zufrieden zu stellen und als Highlight in die Diskographie der Krefelder einzugehen. Alles weitere wird die Zeit zeigen.

Ein Hinweis für alle potentiell Interessierten: „Beyond The Red Mirror“ ist ein Exempel gegen mp3s und übermäßig komprimierte Musik. Macht nicht den Fehler, den Klang des Albums nach Online-Streams oder Downloads zu beurteilen – die Promo-mp3s erweckten bei uns bereits einen vollkommen falschen Eindruck vom Sound, der durch das fertige Produkt zum Glück relativiert werden konnte. Komplexe Musik mit viel klanglicher Dynamik und vielen Spuren erfordert auch entsprechende Formate!
Und schließlich noch: Die großformatige Earbook-Version des Albums mit zwei Bonustracks sowie vielen ergänzenden Texten und hübschen Artworks ist für Fans absolut empfehlenswert!

Tracklist:
1. The Ninth Wave
2. Twilight of the Gods
3. Prophecies
4. At the Edge of Time
5. Ashes of Eternity
6. The Holy Grail
7. The Throne
8. Sacred Mind
9. Miracle Machine
10. Grand Parade
 
8.5 Punkte von Gorlokk (am 01.02.2015)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Neo-Thrash/Metalcore, Black Metal, Düster-Rock u.v.m.
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2. Anathema "The Silent Enigma"
3. Porcupine Tree "Fear Of A Blank Planet"
4. Trivium "Shogun"
5. Tori Amos "Little Earthquakes"
6. Katatonia "Last Fair Deal Gone Down"

[ Seit dem 01.02.15 wurde der Artikel 1177 mal gelesen ]
 
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