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 Cathedral (Großbritannien) "The garden of unearthly delights" CD

Cathedral - The garden of unearthly delights CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Nuclear Blast  (218 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.9.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 70:47
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Doom Metal
Homepage: http://www.cathedralcoven.com
Weitere Links: http://www.nuclearblast.de
 Leserwertung
9.67 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Cathedral:
REVIEWS:
Cathedral The Garden Of Unearthly Delights
Cathedral The Serpents Gold
Cathedral The Garden Of Unearthly Delights
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Diskussion zum Review
im Forum

Cathedral sind nicht nur in Doom Kreisen legendär. Frontmann Lee Dorrian ist eine der markantesten Persönlichkeiten der Szene. Seit dem famosen Debüt „Forest Of Equillibrium“ glänzt die Band mit ihrer einzigartig bizarren Version der langsamsten Spielart des Schwermetall. „The garden of unearthly delights“ setzt das beispiellose Schaffen dieser Formation fort: Cathedral bleiben ihrer Linie treu, kreieren Musik zwischen Genie und Wahnsinn und begeben sich auf eine erneute Gratwanderung zwischen gerade noch Erlaubtem und dem Beinaheschritt in den Abgrund. Wie immer muten sie ihren Hörern eine Menge zu. Doch ein Cathedral Fan wird es gar nicht anders haben wollen. Denn ebenfalls wie immer beeindrucken die Briten mit außergewöhnlicher Doom Kunst.
Nach einem sehr düsteren Intro rockt „Tree of life and death“ ziemlich gewaltig und sogar etwas ruppig los. Lee Dorrians stets gewöhnungsbedürftiger, charismatischer Gesang nimmt den ihm zustehenden Freiraum ein. Doch die Gitarre von Garry Jennings behautet sich souverän. „North Berwick witch trials“ ist ein genialer Desert Rock Song, der britische Tradition mit texanischem Flair verbindet. Zwischendurch werden die Stücke immer mal wieder mit kleinen Soundspielereien und Sprachsamples angereichert, die den Fluss der Musik jedoch nicht behindern. „Upon Azrael’s wings“ fräst sich allein wegen seines kranken Schlussteils ins Hirn. Dem folgt mein persönlicher Hit der Scheibe: „Corpsecycle“ erinnert an den Bandklassiker „Hopkins (Witchfiner General)“. Aufgrund der coolen Melodien und des tanzbaren Grooves bin ich fast versucht, der Band so etwas wie Spaß beim Einspielen zu unterstellen. Geil! Das mit Streichern untermalte Instrumental „Fields Of Zagara“ lädt kurzzeitig ein wenig zum Träumen ein. Doch das gewaltige „Oro The Manslayer“ verwandelt diese Träume alsbald in Albträume. Spätestens bei diesem Track spielen sich Cathedral in absolute Extase. „Beneath the funeral sun“ wirkt etwas vertrackt und ist vielleicht der schwächste Song. Dem folgt mit dem Titelstück „The garden“ der eigentliche Kern des Albums. Siebenundzwanzig Minuten lang führen Cathedral Regie in einer wahrhaften Doom Oper. Die Band ergießt sich in Orgien und Eskapaden des Verhängnisses, die in einem ausufernden Orgasmus gipfeln. Einfach nur großartig. Eingerahmt wird dieses Ereignis von folkloristischen Harmonien mit Frauengesang, die durchaus mit Blackmore’s Night konkurrieren können. Beendet wird die Scheibe schließlich mit einem Hidden Track, der das Album nach fünfminütigem Schweigen ausklingen lässt. Die Pause hatte ich beim ersten Hören auch dringend nötig. Derart ergriffen war ich von der Führung durch den Garten unirdischer Freuden.

„The garden of unearthly delights“ bietet so ziemlich alles, was man im Doom Bereich jenseits von Sludge, Horror und Death erwarten kann: Lavaparts, psychedelische Ausuferungen, Stoner Rock und Hippie Doom. Insofern ist der Titel treffend. Vielschichtiger kann ein Doom Album kaum sein. Lediglich ein paar schwermütig depressive Versatzstücke fehlen mir. Das ändert aber nichts daran, dass ein Trip durch „The garden of unearthly delights“ ein einzigartiges Erlebnis ist. Cathedral haben ein weiteres Doom Monument geschaffen.

Entgegen meiner Gewohnheit gebe ich Euch mal die komplette Tracklist an, die man sich unter lingualkünstlerischen Aspekten wirklich einmal auf der Zunge zergehen lassen sollte:

1. Dearth Ad 2005
2. Tree Of Life And Death
3. North Berwick Witch Trials
4. Upon Azreal's Wings
5. Corpsecyle
6. Fields Of Zagara
7. Oro The Manslayer
8. Beneath A Funeral Sun
9. The Garden
10. Proga-Europa (Hidden Track)



 
8.5 Punkte von Christian (am 09.10.2005)
 
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