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 Coheed and Cambria (USA) "Good Apollo I'm Burning Star IV Volume One: From Fear Through the Eyes of Madness" CD

Coheed and Cambria - Good Apollo I'm Burning Star IV Volume One: From Fear Through the Eyes of Madness CD  
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Label: Equal Vision / Sony  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 71:29
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: ProgRock
Homepage: http://www.coheedandcambria.com
Weitere Links: http://www.equalvision.com
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Weitere Infos zu Coheed And Cambria:
REVIEWS:
Coheed And Cambria Good Apollo I'm Burning Star Iv Volume One: From Fear Through The Eyes Of Madness
Coheed And Cambria Year Of The Black Rainbow
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Coheed & Cambria geben sich nicht mit Konzeptalben zufrieden, sondern betten direkt alle Alben samt Bandnamen in eine Geschichte ein. Sänger Claudio Sanchez hat eine vierteilige Science-Fiction-Story um das Ehepaar Coheed und Cambria entworfen. Teil zwei (The Second Stage Turbine Blade) erschien 2002 als Debutalbum der Band, Teil drei (In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3) kam 2003. Der erste Part (From Fear Through The Eyes Of Madness) von Teil vier (Good Apollo, I'm Burning Star IV) erschien vor ein paar Tagen, der zweite Part von Teil vier (From Fear Through The Eyes Of Men) soll nächstes oder übernächstes Jahr kommen, und dann als Abschluss der erste Teil (The Bag On Line Adventures). Höre ich da wen lachen? George Lucas hat mit so was ein Vermögen gemacht...

Aber zur Musik: Die ersten Platten bestanden aus eingängigem ProgRock, gitarrenbetont, kaum Keyboards, mit Songstrukturen, die an Thin Lizzy und Led Zeppelin erinnern. Sie begannen mit beeindruckenden Intros, deren Spannung sich wunderbar trocken entlud. Das Intro der Good Apollo I'm Burning Star fällt hingegen ruhiger aus, voller Geigen und Klavier, was bei mir leider nur die Hoffnung nach einem schnellen Ende erweckt, statt Spannung aufzubauen. Always & Never dahinter löst gar nichts trocken auf, sondern entpuppt sich als eine für die Jungs untypische Ballade, ungewohnt mit akustischer Gitarre und Synthie gespielt, und von Kindergebrabbel begleitet -- nett und lustig vielleicht, aber keinesfalls trocken.

Mit Welcome Home und Ten Speed geht’s dann typischer weiter, mindestens zwei treibende Gitarren, härter gespielt als auf den ersten Alben. Die helle Stimme von Sanchez klingt weiterhin trotz ihrer Höhe nicht nach Metal, sondern quäkig und hektisch, gewöhnungsbedürftig, könnte beim flüchtigen Hören auch eine Sängerin sein, gefällt einem oder halt nicht, ziemlich polarisierend -- ich mag sie.

Die nächsten Songs Writing Writer und Once Upon Your Dead Body hätten auch auf die ersten beiden Scheiben gepasst, überzeugen aber mit feinen weiterentwickelten Details. Suffering wiederum ist ein Selbstzitat, das dem Bekannten wenig Neues hinzufügt. Bei Mother May I hört man dann plötzlich eine Orgel, die dem abgehackten Sound doch die Andeutung von Ruhe gibt. Plötzlich klingen sie ungewohnt eingängig, noch näher am Sound von Thin Lizzy, nur mit quasi Philip Lynott genau entgegengesetzter Stimme. Wake Up ist eine geigenunterstütze Schmalzballade, nicht so prickelnd.

Die letzten vier Stücke, als The Willing Well zusammengefasst, betonen die erhöhte Geschwindigkeit. Die Rhythmusgitarre wird schwerer, die Soli werden zahlreicher, auch darf die Orgel häufiger ran. Das Endstück The Final Cut entschädigt für alle Längen und Mutlosigkeiten der Scheibe und lässt einen zufrieden im Sessel sitzen -- auch wenn es teilweise arg nach einem Pink-Floyd-Medley klingt. Das Geklimper dahinter, eine Art Hidden Track, ist überflüssig und zerstört eher die gerade aufgebaute Faszination. Hundegebell, super.

Stichwort Mutlosigkeit: Etwas ratlos bleibe ich dennoch, denn einerseits entwickelt C&C den eigenen Stil gekonnt weiter, wird teils härter, teils balladesker -- selbstbewusster. Doch Sanchez Stimme bestimmt den Sound so sehr, dass Zweifel aufkommen, ob ohne sie nur eine moderne, immerhin gekonnte Mischung aus Led Zeppelin und Thin Lizzy übrig bliebe. Ähnlich wirkt das hübsche Cover: Die Innenbilder lassen einen glauben, Giger hätte Entwürfe für den Herr der Ringe gemalt, auf dem Coverbild scheint der Junge von Porcupine Trees Deadwing zu stehen -- vielleicht gelangt die CD deswegen mit einem langweiligen Pappüberzieher in den Handel.

Diesmal mag man den Jungs noch zugestehen, auf dem Weg zur Eigenständigkeit nur weiter-, aber noch nicht angekommen zu sein. Doch bei der nächsten Scheibe sollten etwas mehr passieren, damit die Platten sich nicht -- musikalisch -- gegenseitig aufheben und nur von der Stimme und der Story leben. Letztere soll übrigens auch als Comic erscheinen, vielleicht sogar als Film.

Lineup:
Claudio Sanchez: Voice, Guitar
Travis Stever: Guitar, Lap Steel, Vocals
Michael Todd: Bass, Vocals
Joshua Eppard: Drums, Keyboards, Vocals



 
6.0 Punkte von kacior (am 11.10.2005)
 
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[ Seit dem 11.10.05 wurde der Artikel 6039 mal gelesen ]
 
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