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 Anasarca (Deutschland) "Demo 2015" CD

Anasarca - Demo 2015 - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.5.2015   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 00:00
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Brachial Death Metal
Homepage: http://www.anasarca.de


Weitere Infos zu Anasarca:
REVIEWS:
Anasarca Dying
Anasarca Demo 2015
Mehr über Anasarca in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum



Es begab sich aber an der Zeit, dass Klein Michal nach unten schaute und ein Haar an seinem Sach entdeckte. AmSackHaar und daraus wurde Anasarca und die Band ward geboren. So oder so ähnlich muss es damals gewesen sein oder wir schauen auf Wikipedia, wie es wirklich war.
"Die Band wurde 1995 von ehemaligen Mitgliedern der Death-Metal-Band Vomiting Corpses gegründet. Nach dem selbstproduzierten Album „Godmachine“ erhielt Anasarca einen Vertrag beim spanischen Label Repulse Records, bei dem dann das Album „Godmachine“ veröffentlicht wurde. Da das Label jedoch die Arbeit einstellen musste, wechselten Anasarca zu Mighty Music. Ständige Besetzungs-Probleme führten dazu, dass die Band zeitweilig auf zwei Mitglieder geschrumpft war. Mit diesem Line-Up wurde das Album "Dying" aufgenommen. Kurz darauf holte man mit Joschi Wang einen zweiten Gitarristen an Bord. Mit dieser Besetzung wurden einige Gigs gespielt, jedoch schliefen die Aktivitäten schnell ein. Seit 2013 ist die Band wieder aktiv. Gründer Mike hat mit Steffen, Carsten und Daniel drei neue Leute um sich gescharrt, mit denen an neuem Material gearbeitet wird. Daniel hat mittlerweile aus zeitgründen die Band wieder verlassen und wurde von Dirk Janssen ersetzt, der bereits u.a. bei Despondency und Disavowed spielte. 16 Songs stehen zur Auswahl für ein kommendes Album bereit, das spätestens 2016 erscheinen soll - Arbeitstitel "Survivalmode". Ein 4-Track-Demo wird im Frühjahr 2015 das Licht der Welt erblicken."
Dieses vier Track Teil liegt mir jetzt vor. Es ist immer schwierig, wenn man Musik von seinen Kumpels reviewen muss. Dieses Problem hatte ich schon dieses Jahr mit Weak Aside. Aber genauso wie bei WA habe ich keine Probleme, denn die Band Musik spricht für sich und die Musiker ebenfalls. Mit dem zweiten Gitarristen Steffen habe ich Jahre zusammen bei Tears of Decay verbracht und es hat mich tierisch gefreut, als er mir berichtete, dass er bei Anasarca einstiegen wird. Nun war ich mir zu hundertprozentig sicher, dass es was wird mit der Band, nachdem Anasarca ja zeitlang ein "Ein Mann Projekt" gewesen ist. Vier Songs also.
"Survival Mode" ist der Opener und es schön zu hören, dass die Band sich selber treu geblieben ist. Anasarca standen schon immer für eine Mischung aus amerikanischen und europäischen Death Metal der schnellere Variante. Der Opener " Survival Mode" macht schnell deutlich, wohin die Reise geht. Miniintro mit tropfenden Wassergeräusche und menschlichen Geschrei und ab geht die Post. Midtempo Riffing mit Doublebassattacken bevor dann die Attacke und das Gewitter los geht. Dormann Vocals sind noch genauso wie früher. Schönes Growling und Screaming. Der Song fetzt und bietet von langen groovenden Midtempoparts bis Blast einfach alles. Das melodiöse Gitarrenspiel auf Ballerparts war schon immer ein Aushängeschild für Anasarca und dieses haben sie nicht verlernt. Ich schätze mal, dass dieser der erste Song war, den Dormann nach der Dying geschrieben hat. Geht geil ins Ohr und der neue Drummer Dirk ballert alles in Grund und Boden. Die anderen drei Songs gehen in die selbe Richtung und kleine Nuancen unterscheiden diese. Bei "571" wird schön ein hypnotischers langsamer Riff miteingebaut, welches Dirk dann mit schneller Doublebass
untermauert. Auch Uftatats werden mit eingebaut und bringen Abwechslung. Die Riffs machen echt Laune, besonders wenn die Gitarren mal wieder so richtig sägen. Ab geht es zur "The Donner Party". Ein donnerndes Gewitter übergibt einen zu Beginn des Songs. Langer Schrei, geiles Riff und Geblaste, bevor man dann in einem melodischen Part versinkt, um dann wieder Gas zu geben. Mein persönliches Highlight des Albums, denn ich denke , gerade darin liegt die Stärke von ANASARCA. Diese melodischen Parts und das Riffing amerikanischer Natur. Die durchgehende Doublebass vom Drummer Dirk macht einfach nur Lust auf mehr und am Ende hin wird wieder gedonnert.Scheis auf "Boston Tea Party". Es ist Zeit für "The Donner Party". Ein schöner "AUf die Fresse Song".
Ob der letzte Song über einen besoffenen Amerikaner handelt, weiß ich nicht, zumindestens heisst er "Blue John" und fängt mit einem schönen, lang gezogenen und melodischen Riff an. Kurzes Vorspiel, kleine Pause und ab geht es. Schnelle Uftata und geilem Riffing. Yeah. schon tanzbar, bis dann natürlich die Knüppelkeule herauskommt. Dieser Song hätte auch auf der "Godmachine " erscheinen können. In der Mitte wieder ein schönes melodisches Riffing und dann wieder ab dafür. Auch ein geiles Ding.
Im Vergleich zu früher ist mir das variablere Drumming aufgefallen. Herbert, ein Maschine, war sehr fix. Dirk, der ja dem ein oder andere bekannt sein sollte, ebenfalls ein Tier zu sein ( Despondency , Ingurgitating Oblivion, Of trees and orchids, Disavowed ) , bringt neben der Geschwindigkeit noch Technik mit ins Spiel, welche man gut heraushören kann. Besonders die schnellen und durchgehenden Doublebassattacken, die ich eh liebe, sind hervorzuheben.
Was soll ich sagen. Es ist schon alles gesagt worden. Die Klasse von "Godmachine" wird meines Erachtens nicht erreicht, dieses haben die beiden Nachfolgealben aber ebenfalls nicht. Ist auch kaum möglich, denn das Album ist eins meiner Lieblingsscheiben überhaupt. Dieses ist auch die einzige "Kritik" die ich anbringen kann.
ANASARCA stehen weiterhin für ehrlich, amerikanisch angehauchten und brutalen Death Metal, der sehr eigenständig und abwechslungsreich klingt. Als wären sie nie weggewesen. Ich freu mich wie Bolle und bin gespannt auf deren Liveperformance, ich hoffe ja, dieses Jahr auf dem Ear Terror in Emden. Ostfriesland hat wieder ein Aushängeschild mehr. Wir haben es hier schon gut.
Sowie ich Mike verstanden hat, ist dieses Demo erstmal mit einer kleinen Auflage versehen. Ich kann und muss eine Kaufempfehlung empfehlen, keine Frage.
Und ja, um das Review zu beenden . Eine "Anasarka "gr. hydr?ps ana sarka) ist ein nicht-entzündliches Ödem der Unterhaut. In diesem Sinne...

Tracks:
1.Survial Mode
2.571
3.The Donner Party
4.Blue John

 
9.0 Punkte von Mr.Deichkot (am 24.05.2015)
 
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