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 Ragnarok (Norwegen) "Psychopathology" CD

Ragnarok - Psychopathology - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Agonia Records  (49 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.3.2016   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:02
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.myspace.com/ragnarok


Weitere Infos zu Ragnarok:
REVIEWS:
Ragnarok Collectors Of The King
Ragnarok Psychopathology
Mehr über Ragnarok in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Auf der neuen und mittlerweile achten Scheibe von RAGNAROK wird nicht lange gefackelt: Nach einem kurzen Störgeräusch und ein paar cleanen Klängen, hauen einem die Norweger direkt eine in die Fresse. Das erste Wort der Scheibe ist auch Programm "Dominate!" schreit es aus den Boxen. Mit "neuem" Frontmann geht es nur noch nach vorne. Drummer Jontho sitzt, das erste Mal seit der über 20-jährigen Bandhistorie, nicht hinter dem Schlagwerk, sondern nimmt die Rolle der Frontsau ein. Diese Rolle übernimmt er sogar erstaunlich gut. An den Drums wird er ersetzt von Malignant von DAUDEN.

Sehr gelungen ist auch der permanente Wechsel von harten und sanfteren Klängen. Die brachiale Black-Death Wand rollt sich permanent durch das Album und wird immer wieder von cleanen, sehr atmosphärisch gehaltenen Gitarrensounds abgelöst. Somit bildet sich eigentlich konstant Druck auf und es wird nie langweilig. Lange Tracks werden so die ganze Zeit spannend und Abwechslungsreich gehalten und die kürzeren Tracks sind gefühlt viel zu schnell vorbei.

Nachdem einen der Opener "Dominance and Submission" schon ordentlich niedergewalzt hat, wird es bei "I Hate" kein Stück harmloser und erst zum Namensgeber der Platte "Psychopathology" baut man hin und wieder etwas "harmonischere" Klänge ein und lässt sich etwas mehr Zeit in groovigen Parts. Sehr positiv erwähnenswert finde ich die eingebauten Akustikgitarren bei "My Creator", welche jedem langsameren Abschnitt des Songs das gewisse Etwas verleiht. "Infernal Majesty" knüpft fast nahtlos daran an und pumpt sich mit etwas vertrackteren Drums und dem sich stetig aufdringenden Refrain, welcher nur aus den zwei Worten des Titels besteht, gnadenlos ins Hirn und hinterlässt einen, nicht mehr endenden, Ohrwurm. Genau so verhält es sich auch beim anschließenden "Heretic". Eine richtig fette Hymne, die sich gewaschen hat. Die perfekte Symbiose aus brutalen Blasts und groovigen Melodien, so dass die knappen fünf Minuten wie im Fluge vergehen.
Man weiß schon beim sechsten Song von "Psychopathology", dass man hier ein richtiges Schätzchen in den Händen hält. "Into The Abyss" hat es etwas schwer den hohen Standard der letzten Tracks zu halten und fällt mit den konstanten Blastbeats auch etwas raus aus dem Schema. Zwar bedient man auch hier sich immer wieder Melodien, allerdings stechen diese nicht so heraus wie bei den Vorgängern. Ganz anders verhält es sich beim nächsten Track "The Eighth Of The Seven Plagues", denn hier rollt man gleich erstmal mit einer Midtempo Bassdrum alles nieder was sich einem in den Weg stellt. "Lies" hingegen will bei mir nicht so richtig zünden, auch wenn es sich nicht so recht vom restlichen Album zu unterscheiden weiß, vielleicht liegt hier auch das Problem. Etwas zu monoton holzt man hier immer nur geradeaus. Anders bei "Blood", wo wieder mehr Abwechslung ins Spiel kommt und der Fuß sofort wieder zu Wippen anfängt. Mit seinem extrem langsamen Mittelpart bringt man hier wieder eine Parallele zu den ersten beiden Songs. "Where Dreams Come To Die" setzt einen guten Schlusspunkt und macht die ganze Sache rund.

Fazit: Solides, überzeugendes Album mit einigen sehr nennenswerten Momenten. Macht Bock und knallt ordentlich. Für Fans der alten Schule mit modernerem Anstrich eine dringende Kaufempfehlung; für jeden anderen Fan der Black, Black-Death Sparte auf jeden Fall mal eine Überlegung wert.


Anspieltipps: Heretic, Infernal Majesty, The Eighth Of The Seven Plagues



01. Dominance and Submission
02. I Hate
03. Psychopathology
04. My Creator
05. Infernal Majesty
06. Heretic
07. Into The Abyss
08. The Eighth Of The Seven Plagues
09. Lies
10. Blood
11. Where Dreams Come To Die


Jontho - Gesang
Bolverk - Gitarre
DzeptiCunt - Bass
Malignant - Schlagzeug
 
8.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 02.04.2016)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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