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 Devon Allman (USA) "Ride Or Die" CD

Devon Allman - Ride Or Die - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Ruf Records  (12 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.9.2016   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:30
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Southern Blues Rock
Homepage:


Weitere Infos zu Devon Allman:
REVIEWS:
Devon Allman Ride Or Die
Mehr über Devon Allman in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Devon Allman ist in der Southern-Rock Szene schon lange kein Unbekannter mehr. Als Sohn von Gregg Allman hat er es, trotz des Namens nie wirklich leicht gehabt, denn die Vergleiche zum Vater und natürlich zum Onkel Duane wird so ziemlich jeder Fan zitieren wollen. Allman thematisiert in seinen Songs die Ängste dieser Welt, aber auch die Hoffnung und den Umgang mit uns selbst.

Auszug aus dem Promotext: „Das bereits dritte bei Ruf Records erschienene Soloalbum erinnert uns daran, dass es immer Hoffnung gibt. „Die Welt wird mit jeder Minute verrückter“, sagt Allman. „In diesen Songs geht es um Schmerz, Sucht, Begierde, Tod und das Gefühl, manchmal vollkommen verloren zu sein. Doch umgekehrt geht es auch darum, seinen Platz im Universum zu finden, um Wiedergeburt, Stärke, Wiedergutmachung und Rechtfertigung.“
Devon Allman ist bereits viele Wege gegangen, um seinen Platz an der Spitze der Southern Rock-Szene zu behaupten. Diejenigen, die die Karriere des US-Bandleaders schon länger verfolgen, wissen, dass sie das Unerwartete erwarten dürfen: von seinem Durchbruch mit Honeytribe über Charterfolge zusammen mit Jack Bruce und Javier Vargas bis hin zu gefeierten Soloalben wie Turquoise (2013) oder Ragged & Dirty aus dem Jahr 2014, über das Großbritanniens Blues Magazine sagte, es zeige, warum der Blues die beste Sache der Welt sei. Als der Sänger und Gitarrist sich Ende 2014 von der Royal Southern Brotherhood trennte, ging ein hörbares Raunen durch die Blueswelt. Doch es reicht, sich einmal Ride Or Die anzuhören, um zu verstehen, dass diese Entscheidung richtig war. „Ich brauchte meine eigene Leinwand“, erklärt Allman, „um ganz ohne Regeln das malen zu können, was ich wollte, meine eigenen Visionen. Freiheit in der Kunst ist essentiell. Wer steht schon hinter einem Künstler und sagt ‚Hm, vielleicht solltest du hier eher blau statt violett nehmen?‘ Das ist niemand, mit dem ich meine Zeit verbringen möchte!“ Für Ride Or Die, das im Mai in den Nashville Sound Stage Studios und den Switchyard Studios aufgenommen wurde und das Allman selbst produzierte, hatte er gute Verstärkung: Tom Hambridge (Schlagzeug/Co-Production), Tyler Stokes (Gitarre), Steve Duerst (Bass), Ron Holloway (Saxophon), Bobby Yang (Streicher) und Kevin McKendree (Keyboard). Die richtige Chemie machte die Songs lebendig, ließ sie atmen und grooven – ein völliger Gegensatz zum „Cut and Paste“ der heutigen Pro Tool-Era.
Allman schrieb bis auf zwei Songs alle allein oder zusammen mit Tyler Stokes. Bei Songs wie dem gewaltigen Opening-Track „Say Your Prayers“ oder bei „Galaxies“ verbindet er traditionellen Blues-Rock mit modernem Sound. „Der Blues wurde im Süden geboren“, erzählt Allman, „und ist dort ein großer Bestandteil der Kultur. Aber ich finde, dass der Blues in seinem Wesen sehr offen ist.“ Doch dieses Album zeigt auch einen Künstler, dessen Farbpallette weit mehr als nur Blues zeigt. So wie man es von einem Mann mit einer ausgedehnten Plattensammlung und einem Tattoo von Curtis Mayfield auf seinem linken Oberarm erwartet, finden auch viele andere Genres Platz. „Bei diesem Album habe ich wirklich all meine Einflüsse eingebracht“, sagt Allman zu den abwechslungsreichen Stimmungen auf Ride Or Die. „Soul, Rock, Blues, Alternative und andere. Es geht darum, ein künstlerisches Statement zu machen, nicht darum, in irgendeine Schublade zu passen. Ich wollte dieses Album zu einem Ohr-gasmus an Gefühlen machen.“ Auf dieser Trackliste findet man alles wie vom Bläser verstärkten Soul bei „Find Ourselves“ oder das reuevolle und beinahe bittere „Vancouver“ („If I had a time machine, if I could get back somehow, I’d change so many things, she’d be with me now“). “Live From The Heart” ist ein zwölfsaitiger, Akustiksong, der sich mit den apokalyptischen Schlagzeilen in unserem Leben auseinander setzt, während die einnehmende Ballade „Butterfly Girl“ vor einem Mädchen warnt, dass dich verführen und hypnotisieren wird, wenn sie deine Welt betritt. Auch rein musikalisch ist Ride Or Die eine Platte, die bis an die Grenzen geht, ob beim Synth-Sound, der das Cover von The Cures „A Night Like This“ eröffnet oder dem Talkbox-Gitarrensolo bei „Lost“, in dem es um verblassende Träume geht. „Ich habe seit Space Age Blues 2010 keine eigene Platte mehr produziert“, erzählt Allman. „Wir hatten einen Wahnsinnsspaß dieses Album zu machen, die Talkbox für „Lost“ zu nutzen und das von Hendrix inspirierte „Find Ourselves“ aufzunehmen.““

Wer das Album hört, wird dem relativ wenig zufügen können, denn die angesprochene Dichte, die Emotionen und der grundehrliche Sound des Albums sind das Aushängeschild des Albums. Aber auch die Vielfältigkeit, die dennoch tiefe Verwurzelung im Blues und Southern-Rock machen dieses Album zu einem außergewöhnlichen Werk und zeigen, dass man mit Devon Allman zu rechnen hat. Für mich persönlich ist es das bisher beste Werk, weil es ausgereift und rund, in sich geschlossen erscheint.


Fazit: Ein großer Schritt nach vorne.




1. Say Your Prayers
2. Find Ourselves
3. Galaxies
4. Lost
5. Shattered Times
6. Watch What You Say
7. Vancouver
8. Pleasure & Pain
9. Hold Me
10. Live From The Heart
11. Butterfly Girl
12. A Night Like This



Webseite: Devon Allman




 
8.0 Punkte von Christoph (am 28.09.2016)
 
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