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 Chrome Molly (England) "Hoodoo Voodoo" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: earMusic  (79 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.1.2017   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39:08
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal / NWOBHM
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REVIEWS:
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
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Kann sich noch jemand an Chrome Mollys Album „Angst“ erinnern? Ein Klassiker der 1981 in Leicester gegründeten Band, die zwar mit ihrer Entstehung in die Phase der NWoBHM fielen, damit aber relativ wenig zu hatten. Vier Alben haben sie damals veröffentlicht, es aber nie geschafft aus dem Schatten der Großen zu treten. Die Folge war die Auflösung im Jahr 1991. 2009 fanden sich ein paar alte Mitglieder wieder zusammen, was in der Veröffentlichung von „Gunpowder Diplomacy“ mündete. Nun haben die Jungs um Original-Sänger Steve Hawkins ein neues Album am Start.

Wer sich an die alten Alben erinnert, dem wird der größte Schwachpunkt der Band noch ziemlich deutlich in den Ohren liegen. Sänger Hawkins war damals schon nicht unbedingt der hellste Stern am Firmament und hat das über die Jahre auch nie wirklich kompensieren können. Heute kommt dann noch eine gewisse Altersmilde hinzu, was deutlich zum Ausdruck bringt, dass die Intensität seiner Stimme nicht unbedingt zum besten gehört. Daran scheitern dann auch die Songs, die ansonsten sogar recht ordentlich ausfallen. Auch wenn die Band in „Pillars Of Creation (Albion)“ an die Helden der britischen Hardrock- und Metalszene erinnert, so bleibt unterm Strich leider festzustellen, dass Chrome Molly wohl leider niemals in dieser Liga mitspielen werden, auch wenn handwerklich alles sauber und fein ist. Ein Punkt ist vielleicht auch die manchmal ein wenig träge wirkende Produktion von Toby Jepson, die viel achtziger Sound und Reminiszenzen längst vergangenen Zeiten in sich trägt. Wen das alles aber nicht stört, kann ein Album entdecken, dass sich im alten Zeitgeist suhlt und mit ein paar ganz netten Songs auffahren kann.

Fazit: Solide.


1. In The Beginning
2. Can’t Be Afraid Of The Dark
3. Some Kind Of Voodoo
4. Pillars Of Creation (Albion)
5. Now That Those Days Have Gone
6. Indestructible
7. Save Me
8. Rock For You
9. Feeling Pressurised
10. Dial ‘F’ For Freakshow

Webseite: Chrome Molly



 
6.0 Punkte von Christoph (am 29.01.2017)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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