Lord Belial (Schweden) "Nocturnal Beast" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Lord Belial: |
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Enttäuschend kraft- und insbesondere ideenlos melden sich die Schweden Lord Belial mit ihrem sechsten Studioalbum „Nocturnal Beast“ zurück. War das letzte Werk „The Seal Of Belial“ noch von jener mystischen Besessenheit geprägt, die auch „Enter The Moonlight Gate“ zu einem immerwährenden Meilenstein machte, ist davon auf „Nocturnal Beast“ nicht mehr viel zu spüren. Riffs, die genauso lieblos und ausgelutscht klingen, wie der Albumtitel dominieren Album Nummer sechs und lassen Songs wie „Succubi Infernal“ oder „Demonic Posession“ weit im Durchschnittssumpf der Black Metal-Szene untergehen. Liegt zum einen an der oftmals gleichen Herangehensweise der Schweden an ihre Songs (Midtempo resultiert in Blastbeat resultiert in treibende Doublebass-Passage), zum anderen an den vielerorts (ob von frühenen Lord Belial-Werken oder anderen Truppen) bereits bekannt vorkommenden Melodien sowie dem gelangweilten Gesang. Was ist nur aus den begnadeten Gänsehautriffs geworden, welche die Schweden noch vor einigen Jahren aus dem Hut zauberten? Wo ist jene Aura des Besonderen, die auch das letzte Werk umgab wie ein trüber Nebelschleier? Lord Belial anno 2005, das ist eine erschreckend zahnlose und kraftlose Kopie ihrer einstigen Glaztaten und nur dank Nummern wie dem elegischen „Insufferable Rituals“ oder dem schweren und doomigen „Nocturnus“ wird „Nocturnal Beast“ ein wenig über den Genredurchschnitt gehoben. Dennoch hätte ich von dieser Band mehr, viel mehr erwartet. Was bleibt ist ein solides und durchaus nettes Album melodischen Black Metals ohne rechten Biss, umweht von der schnöden Aura fehlender Inspiration. Vielleicht wäre eine Pause mal eine gute Idee? 6.0 Punkte von Björn Springorum (am 18.11.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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