Adramelch (Italien) "Broken History" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!
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Weitere Infos zu Adramelch: |
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Vor sage und schreibe 17 Jahren veröffentlichten Adramelch mit „Irae Melanox“ einen Meilenstein episch-progressiven Metals. In die Freude, dass es nach bald 2 Jahrzehnten wieder neues Material gibt, hat sich auch eine Portion Unbehagen eingeschlichen. Ich habe da immer die Tygers Of Pan Tang im Hinterkopf, die es mit atemberaubender Konstanz geschafft haben ihren Mythos zu ruinieren.
Adramelch mach das Gegenteil! Die anfängliche Skepsis gegenüber „Broken History“, auch ausgelöst durch die antiquierte Produktion, ist ganz schnell purer Begeisterung gewichen. Ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass ich so kurz nach dem genialen Zweitling von Martiria erneut in den Genuss eines gleichermaßen außergewöhnlichen wie faszinierenden Epic-Metal-Albums komme. „Broken History“ hat einfach alles, was exquisiter Metal braucht.
Der charismatisch-sanfte, melancholisch und doch sehr eigene, hohe Gesang Vittorio Ballerios ist eine Klasse für sich. In dieser Stimme steckt eine schier unbeschreibliche Emotion. Ein Mann, der seinen Gesang lebt. Die Voraussetzungen für diese Glanzleistung sind Songs mit majestätischer Ausstrahlung und einer Epik, die nicht durch Keyboard-Bomabst, sondern durch erhabene Arrangements entsteht. Dass es an Abwechslung nicht fehlt, dürfte sich fast von selbst verstehen. Messerscharfe Riffs, bedächtige Momente und gigantische Chöre verteilen sich homogen und originell über die 50 Minuten, dass wirklich jeder der Tracks seinen eigenen Charakter hat und für sich gesehen ein Juwel ist. Vergleiche mit anderen Bands fallen schwer. Frühe Fates Warning, Martiria oder Warlord sollten von daher eher als grobe Orientierung gesehen werden. Adramelch sind eben unvergleichlich und „Broken History“ ganz, ganz großer monumentaler Metal, den man kennen muss.
Tracklist:
Intro: Fantasia I
I’ll Save The World
Cluny Calls
Choral Prelude
Broken History
Beloved Jerusalem
Heap Of Bones
Dethroned In Shame
Darts Of Wind
Different Times, Different Places
Declaimed Prelude (The Bread And The Water)
Ten Wiles (Much More Than Begged Mercy)
Conclusion
10.0 Punkte von LEX (am 30.11.2005)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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