Manowar (USA) "Warriors Of The World" CD
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Nominiert sind die selbsternannten Kings of Metal und Mitschuldigen des Begriffs “True Metal” für folgende Kategorien:
-Band, die Ihre Fans am längsten verarscht hat (sorry, aber nichts anders waren die zahlreichen Veröffentlichungen der letzten Jahren)
- Band, die die meiste Zeit zwischen zwei CDs Zeit benötigt ohne sich dabei aufzulösen
- Die grössten Angeber (man denke nur an die Worte von DiMaio, der in einem Interview die neue Scheibe wie einen Gott anpries, um am Ende zu sagen, dass Manowar nicht mal Ideen dafür gesammelt hätten
- Band mit den geilsten Tigerunterhöschen
Die Liste der Peinlichkeiten ließe sich schier endlos fortsetzten. Und trotzdem ändert sich dadurch nichts an einer Tatsache: Die vier verstehen Ihr Handwerk besser als 99,5% der musizierende Kollegen. Das oben erwähnte Rumgedröhne um die Klasse dieser Scheibe klingt im Nachhinein betrachtet wie eine Prophezeiung. Denn: Diese CD killt.
Manowar haben nicht ein weiteres Abziehbild ihres „Kings Of Metal“-Longplayers produziert (denn ehrlich gesagt war „Louder than Hell“ nur ein Extension-Set für bereits Vorhandenes ohne tolle Neuigkeiten). Dass sich eine Band weiterentwickeln kann, ohne dabei ihre Charakteristika zu verlieren beweißt „Warriors of the World“ eindrucksvoll in jeder Sekunde. Nicht einen Wimperschlag kann das Gefühl aufkommen, dass es sich nicht um Manowar handelt. Das liegt u.a. an der überragenden Stimme eines absoluten Weltklasse-Sängers, der superben Arbeit eines Joey DiMaio am Bass und zu guter Letzt auch an der Gabe durch die Bank durch richtig geile Melodien zu komponieren. Ob Balladen, Up-Tempo, Mid-Tempo Klassik, Hymnen. Die Metal-Krieger beherrschen ihre Waffen perfekt. Eine Scheibe die zweifelsohne 10 Punkte wert ist, wenn das nicht diese bescheidene Trackorder wäre. Die erste Hälfte für Manowar-Verhältnisse revolutionäre neue Ideen und die zweite Hälfte klassische voll auf die Acht. Macht diese Reihenfolge der Songs Sinn? Ich meine (wie viele andere auch) ganz klar: NEIN, denn der Gesamteindruck der Scheibe leidet darunter. Und damit gibt es auch nur 9,5 Punkte für 100% True Metal. Hail and Kill.
(01) Call to Arms 05:31
(02) Fight for Freedom 04:30
(03) Nessun Dorma 03:29
(04) Valhalla 00:35
(05) Swords in the Wind 05:20
(06) An American Trilogy 04:20
(07) The March 04:01
(08) Wariors of the World united 05:51
(09) Hand of Doom 05:49
(10) House of Death 04:25
(11) Fight until we die 04:03
(drums): Scott Columbus
(git,key): Karl Logan
(bass): Joey DiMaio
(voc): Eric Adams
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Call to arms
2. Fight for freedom
3. Nessun dorma
4. Valhalla
5. Swords in the wind
6. An american trilogy
7. The march
8. Warriors of the world united
9. Hand of doom
10. House of death
11. Fight until we die
12. Kill with power (Bonustrack only on JAP-version)
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Vocals: Eric Adams Guitar: Karl Logan Bass: Joey DeMaio Drums: Scott Columbus
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9.5 Punkte von LEX (am 13.06.2002)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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