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Eigenproduktion Astrogence (Deutschland) "Somewhere in the grey" CD

Astrogence - Somewhere in the grey CD  


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death/Gothic Metal
Homepage:


Weitere Infos zu Astrogence:
REVIEWS:
Astrogence Somewhere In The Grey
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Diskussion zum Review
im Forum

"EMOTIONAL PROGRESSIVE DEATH METAL" !!! Eine bessere „Richtungsbeschreibung“ hätte mir für diesen Vierer aus Denkendorf (?) nicht einfallen können!
Nach dem melancholischem Intro, dass einen gleich in die Welt der dunklen Wälder und Gräber versetzt, geht es mit dem fast 11-minütigen Stück „Hearts go Under“ in die Vollen. Sofort treten deutliche Einflüsse hervor, die an Bands wie Opeth und Katatonia (zu „Brave Murder Day“ -Zeiten) erinnern. Wenn ich die angegebene Stilrichtung aus dem Infoblatt nicht gelesen hätte, so würde ich es als „Opeth Metal“ neu bezeichnen müssen, da die Ähnlichkeit nicht wegzudenken ist. Es wird über die vollen 50 Minuten deutlich, dass beispielweise „Blackwater Park“ oder „Brave Murder Day“ Spuren in den Gehirnwindungen der Jungs hinterlassen haben. Den Jungs schadet dies aber auf keinen Fall, eher ganz im Gegenteil. Astrogence spielen die Stücke auf eine progressiv-technische und melancholische Art vermischt mit emotionalen und harten Sounds, die die genannten Bands nicht vergessen lassen, aber trotzdem das gewisse Etwas bieten.
Darüber hinaus mangelt es auch an Abwechslung der „angsteinflössenden“ Stücke nicht. Bei „Seems to Decay“ und „In the line of Tragedy“ befinden sich weitere sehr bewegende 9 Minuten-Stücke, die einen sofort in eine Trance versetzen, aber wiederum mit ihren schnellen und harten Ausbrüchen an die Psyche und den Verfolgungswahn eines jeden einzelnen kratzen könnten. In „Cold Ways“ und „Taste of Wonders“ vermischen sie Gothic-Keyboard-Klänge und Gitarren mit weiblicher Stimme (die sich irgendwo zwischen Liv Kristine und Anneke van Giersbergen bewegt), die den melancholischen und emotionalen Gothic / Death Metal nicht neu definieren, aber hier eine bedeutende Professionalität ausstrahlen! „The Grey Demonic“, das auch wieder die Death-Einflüsse hervorhebt beinhaltet trotzdem ebenso deutliche Black- und gar Thrash/Nu Metal-Parts (aber nur Zeitweise, wohlgemerkt!!!). UND genau das unterstreicht die Vielfalt und doch noch eine gewisse Unabhängigkeit, die auf „Somewhere in the grey” geboten wird.
Die Vocals sind überwiegend ebenfalls im Bereich von Mikael Äkerfeldt und Jonas Renkse sowie auch stellenweise Peter Tägtgren einzuordnen. Klar, man hat fast alles schon mal irgendwo gehört, das lässt sich hier nicht wegdenken, aber die Jungs setzen ihre Fähigkeiten perfekt um und gehören meiner Meinung nach auf jeden Fall in die „Oberliga“ des Gothic / Death Metals. Die Perfektion und Professionalität wird ebenfalls auf „Somewhere in the Grey“ durch die gute Produktion, den guten Sound und das sehr gelungene Artwork deutlich. Was machen diese Jungs noch im Undergound?
Alle Opeth, Katatonia etc. Fans werden um diese Scheibe nicht herumkommen und alle anderen, die mit Melancholie, Melodie sowie Progressivität und Power im Death- und Gothicbereich etwas anfangen können, sollten diese lächerlichen paar Euros für geniale 50 Minuten Spielzeit (sowie einen zusätzlichen PC-Videoclip „The grey demonic“ und paar Fotos) sofort anlegen und sich am heimischen CD-Player erfreuen oder halt in der Einsamkeit des „Wahnsinns“ versinken; denn enttäuschen wird dieses Werk wohl kaum einen!?!

 
7.0 Punkte von Arturek (am 12.07.2002)
 
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