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Eigenproduktion Angels Diary (Deutschland) "Garden of Revelations" CD

Angels Diary - Garden of Revelations CD  


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:11
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Metal
Homepage: http://www.angels-diary.de


Weitere Infos zu Angels Diary:
REVIEWS:
Angels Diary Garden Of Revelations
Mehr über Angels Diary in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ötisheim? Wo liegt denn das? Ok, ich könnte ja nachgucken, andererseits könnten Angel’s Diary einem armen Schreiberling wie mir auch mal etwas genauere Hinweise geben, aus welchem Teil der Republik sie kommen. Irgendwo aus dem Süden eben.
Dem kurzen der CD beiligenden Schreiben entnehme ich die Geschichte dieser Band, deren Musik sich irgendwo zwischen Heavy, Speed und Gothic Metal bewegt: 1997 hat man sich bereits gegründet, dann gab es erst einmal diverse Besetzungswechsel. Gähn. Wer will das wissen? So, so, auf der ICA-Party in Ötisheim hat man gespielt? Ischa doll. Danach wurde ein Demo aufgenommen („The Story begins...“). Persönliche Differenzen gab es auch schon. Deswegen hat man nun eine Sängerin und gar keinen Sänger mehr. Boah, Co-Headliner auf dem Frühlingsfest Mühlacker war man. Und so weiter. Liebe Leute von Angel’s Diary, tut Euch doch mal selbst einen Gefallen und entwerft ein Infoblatt, das auch etwas aussagt. Muss ja nicht gleich ein Vierfarbklappcover sein, aber irgendwie sollte es zum Lesen animieren.
Zum Glück ist die Musik des Sechsers etwas interessanter, wenn auch keine Offenbarung. Schon der erste Song von „Garden of Revelations“ zeigt die Schwächen der Band auf. Die Songs sind sehr simpel und plakativ arrangiert, eben genau so, wie man es bei einer durchschnittlichen Kellerkombo erwartet. Die Riffs sind eher einfallslos und hörbare Soli mit einem Mindestmaß an Anspruch sucht man mit der Lupe, um dann festzustellen, dass es keine gibt. Hauptproblem ist Sängerin Katja Lust, die zumeist sehr gelangweilt ins Mikro nölt. Es reicht eben nicht, nur die Töne zu treffen, eine Stimme sollte auch so etwas wie Ausdruck vermitteln. Katjas Stimme klingt eigentlich permanent monoton daher, obwohl sie einige Ausflüge in kunstliedhafte Gefilde unternimmt, die ihr durchaus gelingen. Leider mag ich diese Art des Gesangs nicht besonders. Ok, mein Problem. Nicht verschweigen möchte ich die spieltechnischen Mängel, mit denen sich diese Band herumschlagen muss. Timingschwankungen und diverse Holprigkeiten jagen dem Hörer hier und da einen leichten Schauer über den Rücken.
Der zweite Song „Witchhunt“ lässt allerdings aufhorchen, beginnt er doch mit einem netten, klischeeträchtigen Metalpart, der sogleich mit einer interessanten Kombination diverser Instrumente (vom Keyboard simuliert) angereichert wird. Klingt irgendwie cool. Auch beim Songwriting hat man sich hier etwas mehr Mühe gegeben als beim Opener und dem Lied eine schöne Struktur mit aggressiven und melancholischen Parts verpasst. Hier gefallen mir sogar die sehr effektvoll eingesetzten männlichen Zwischenschreie, obwohl ich dieses Stilmittel normalerweise nicht ausstehen kann.
Das dynamische „Angel’s Nightmare“ geht prima ins Ohr und lädt zum Mitwippen ein. So langsam gefällt mir die Symbiose aus typischen Metal Parts und eher traditionellen Sounds, die diese Band auffährt. Wenn nur nicht dieser leiernde Gesang der Frontfrau wäre...
In den folgenden Songs kämpfen sich „Angel’s Diary“ durch alle vorher beschriebenen Stärken und Schwächen. Erwähnen möchte ich den Götterrefrain des vorletzten Stückes. Hier kann ich mir so richtig vorstellen, wie sich die Band mit ihrem treuesten Anhang zum Saufen im heimischen Proberaum versammelt und „Moonchild, Moonchild“ gröhlt. Köstlich. Zum Glück wird in „False friend“ neben nervigen Instrumentalparts mit wirklich schönen Melodien ein versöhnlicher Abschluss gefeiert.
Unter dem Strich bleibt ein nettes, aber unambitioniertes Album, das sich alle zulegen sollten, die den Underground in dieser Sparte unterstützen wollen. Ich persönlich habe auch im Demo Bereich schon deutlich besseres gehört, musste ob der Naivität dieser Musik und vor allen Dingen der Texte des öfteren schmunzeln und kann deswegen bei der Benotung nicht allzu hoch gehen. Bestehen kann die Band neben Acts wie Daylight Torn aus Österreich oder gar den Holländern Flowing Tears noch lange nicht. Auch wenn man wesentlich mehr Metal ist. Das reißt die Kohlen dann doch etwas aus dem Feuer, die Mischung macht es letztlich. Selten habe ich so schöne Metalriffs in einer so seltsamen Gesamtverpackung kennen gelernt.

 
6.0 Punkte von Christian (am 28.10.2002)
 
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