Perversity (Slowakei) "In The Garment Of Lust" CD
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So ist’s richtig !!! ‚Death Metal Forever’ prangt stolz im Presseinformationszettel der slowakischen Metzelcombo, deren aktueller Longplayer „In The Garment Of Lust“ nunmehr Thema dieser Besprechung sein soll. Und diesem schönen Motto fühlen sich die Burschen auf über 35 Minuten purer Lust am Bolzen und Metzeln wahrlich verpflichtet. Das Todesblei wird von den Jungs zwar nicht neu erfunden, aber eine gute Brezel-Halbe-Stunde ist es dann unter dem Strich schon geworden ...
Gleich das erste Stück, ‚Hallucinatory Mutilation’ knüppelt ordentlich in die Freßlade und zeigt, wo es lang geht. Auffallend sind stellenweise eingestreute Gitarren-Leads und gegenläufige Baßläufe, wie man sie beispielsweise von den Italienern SADIST oder von den unvergessenen DEATH kennt. Andererseits erinnern manche Arrangements aufgrund ihrer ungeschlachten Rohheit eher an die Death-Thrasher PROTECTOR (kennt die noch jemand ?) oder an die zweite BOLT THROWER-Scheibe, ‚Realm Of Chaos’. Das schafft einen recht interessanten und durchaus eigenständigen Stil. Anfangs etwas sperrig, erschließt sich das eine oder andere Stück erst beim dritten Durchgang oder sogar noch später.
Gänzlich unerwartet gesellen sich bei ‚The Terrifying Jewel Of Fear’ Streicher zur restlichen Kapelle dazu und runden das Stück sehr schön ab.
‚Carnivorous Visions’ – ein wunderbar morbides Intro mit Klavier und verrücktem Baßlauf am Ende ist der Auftakt zu einem tonnenschweren Bulldozerstück der Marke ‚Keine Gefangenen’. ‚Insane Angelic Suffering’ hat ein Mörderriff und einen schönen Gröhl-Refrain.
Mit dem letzten Stück, ‚Disillusioned’, hat man dann aber noch ein richtiges Juwel am Start: Herrlicher Grunzgesang, messerscharfe fast cleane Slayer-Gitarren mit einem Monsterriff – super und ganz klar bestes Stück.
Dem einen oder anderen wird das Ganze zu dumpf oder an bestimmten Stellen zu frickelig sein. Dieser spezielle Substil des Death Metal hat aber meiner Meinung nach durchaus seine Berechtigung und sicher auch seine Fans.
Texte und Cover sind voll genretypisch und unterstreichen den positiven Gesamteindruck. Da die Scheibe aber auf Dauer doch etwas eintönig wirkt und der Sound – vor allem beim Schlagzeug – leicht blechern klingt, gibt es erstmal hoffnungsvolle 7 1/2 Punkte.
Elchtodfanatiker mit Hang zum Exotischen müssen unbedingt zuschlagen, der Rest muß halt mal sehen bzw. hören …
Tracklist:
1. Hallucinatory Mutilation
2. Decomposition
3. The Terrifying Jewel Of Fear
4. In The Garment Of Lust
5. Carnivorous Visions
6. Insane Angelic Suffering
7. Eyes Of Primitivism Closed Forever
8. An Averted Collapse
9. Disillusioned (Re-recorded version)
7.5 Punkte von WARMASTER (am 12.03.2003)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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