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 Negura Bunget (Rumänien) "'n crgu bradului" CD

Negura Bunget - 'n crgu bradului CD  


Label: Code 666  (42 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 53:52
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Pagan Metal
Homepage: http://www.negurabunget.com
Weitere Links: http://www.code666.net


Weitere Infos zu Negura Bunget:
REVIEWS:
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Negura Bunget Maiestrit
Negura Bunget Vîrstele Pămîntului
Negura Bunget Focul Viu
Mehr über Negura Bunget in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ich war schon seit Weihnachten gespannt wie ein Flitzebogen auf den neuesten Output der transsylvanischen Schwarzheimer; schließlich wurde mir das Teil von Bandkopf Negru monatelang via Mail schmackhaft gemacht ...
Die Besprechung der letzten CD von NEGURA BUNGET begann mit den Worten ‚Schwer, sehr sehr schwer ...’. Das trifft die Musik auch diesmal wieder voll und ganz. Wenn man möchte, kann man die Mucke als Doom Black Metal bezeichnen; das trifft es aber auch nicht wirklich. Eigentlich ist das, was die Rumänen hier zelebrieren, ein eigener Stil ... hört es euch selbst an – also mir fällt auf Anhieb keine Band ein, die mit NEGURA BUNGET auch nur ansatzweise vergleichbar wäre – vielleicht höchstens ein Mix aus IRON BUTTERFLY („In-A-Gadda-Da-Vida“), sehr frühen BATHORY („The Return“), frühen VOIVOD, CROWBAR und NEUROSIS.
Das Opus ist sauber und übersichtlich auf vier Stücke verteilt, die schlicht und einfach ‚I’, ‚II’, ‚III’ und ‚IV’ heißen (deshalb habe ich mir diesmal die Tracklist gespart).
Fangen wir mit ‚I’ an: Verträumtes melancholisches Intro, welches den Hörer daran erinnert, daß es sogar in Europa noch völlig unberührte Regionen gibt, welche empfindsame Seelen zu Stücken wie dem vorliegenden inspirieren – Negru hat mir oft enthusiastisch von dem Reiz der rumänischen Wälder berichtet. Das Stück verwandelt sich vom romantischen Waldsehnsuchts-Soundtrack unmerklich in eine langsam, aber unmittelbar vorrückende Dampfwalze und dann hin zu purer Raserei.
Stück ‚II’ – same procedure: Seltsame Keuchgeräusche gepaart mit industrialartigen Klängen werden sehr schnell von einem tonnenschweren Riff abgelöst. Das so entstandene Duett wird schnell zum Trio durch an frühe VOIVOD („Dimension Hätröss“) erinnernde sehr sperrig klingende Gitarren – das hat schon Klasse. Akustischer, sehr stimmungsvoller Mittelteil – man sieht förmlich ein Rudel Wölfe in die Abendröte aus dem Wald heraustreten – wobei Hypogrammos eine Art beschwörerischen Sprechgesang intoniert, um sich dann wieder in ein heidnisches Ritual hineinzusteigern. Spätestens hier fällt auf, wie gekonnt die Protagonisten das Mittel des nahezu unmerklichen Tempus-Wechsels einsetzen, um damit wirklich abwechslungsreiche Stücke zu schaffen.
Die beiden anderen Tracks können dieses Niveau locker halten und bieten ebenfalls eine sehr breite Palette melancholischer schwarzer Tonkunst, ohne jedoch zu klingen wie ‚I’ und ‚II’. Alle Stücke haben ihren ureigenen Charme, erzählen eine Geschichte – ich muß Negru mal um die englischen Texte angehen – und bieten auch beim zehnten Durchhören noch Neues. Stück ‚IV’ wird am Ende dann auch noch psychedelisch – nach drei Minuten wird man aber von einem unfaßbar genialen Bathory-Riff aus dem Trip abrupt herauskatapultiert, um sich dann ganz am Ende wieder in einem Maelstrom aus galaktischen Sternennebeln losgelöst von Raum und Zeit wiederzufinden. Einfach nur seismogenial !!!
Unglaubliche, sich in ihrer Konsequenz über etliche Minuten hin entwickelnde Arrangements, tolle Riffs, engagierter Gesang und ein tonnenschwerer Sound schaffen letztendlich ein Klanguniversum, welches seinesgleichen sucht.
Da Negru das wichtig ist, gebe ich es hier einfach nur unkommentiert wieder:
Die CD ist Tudor Gheorghe gewidmet, seines Zeichens “The one and only carrier of the Romanian spirit“
Fazit: Ein Erlebnis der ganz besonderen Art erwartet denjenigen, der sich darauf einläßt. Da das Teil besser ist als die letzte Platte, Negru aber sicher noch lange nicht den Zenit seines Schaffens erreicht hat – er studiert zur Zeit Philosophie und rumänische Geschichte – zücke ich 9 Pfähle. VLAD WARMASTER hat gesprochen.

Line Up:
Hypogrammos Disciple’s – guitars, vocals, keyboards, panpipes
Sol Faur Spurcatu – guitars
Negru – drums, percussion, xylophone

 
9.0 Punkte von WARMASTER (am 13.03.2003)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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