Besucher Online
 
Statistik für März 2016
Visits: 107522
PageImpressions: 925005
Statistik und Mediadaten

Banner Werbung bei Metalglory
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Ravens Empire (Deutschland) "Vae Victis" MCD-R

Ravens Empire - Vae Victis MCD-R  


Label: Irminsul Vertrieb  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 19:32
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: BLACK METAL
Homepage: http://ravens-empire.de.vu
Weitere Links: http://irminsul-vertrieb.de.vu


Weitere Infos zu Ravens Empire:
REVIEWS:
Ravens Empire Vae Victis
Mehr über Ravens Empire in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Vom noch recht jungen "Irminsul Vertrieb" aus dem Süden der Republik steht dieser Tage die erste Veröffentlichung der deutschen Band RAVEN'S EMPIRE ins Haus, welche mit "Vae Victis" betitelt ist und recht ordentlichen Black Metal mit starkem Pagan Metal Einschlag zu bieten hat. Die fünf Lieder auf dieser MCD (schöne Aufmachung übrigens!) könnte man durchaus in drei Bereiche einteilen: "Sehr gelungen - oberer Durchschnitt", "annehmbar - Durchschnitt" und "weniger gelungen - etwas unter dem Durchschnitt". Zum ersten Bereich zählen für mich ganz klar das geniale Intro, welches festliche Keyboards zu bieten hat, die in Tradition solcher Bands wie MENHIR oder BERGTHRON jede Menge hymnisches Feeling verbreiten, sowie das Outro, das mich auf irgend eine Art und Weise sehr an BURZUMs "Den onde kysten" (Intro von "Det som engang var"; in welchem ähnlich bedrohliche Keyboardklänge zu vernehmen sind!) erinnert. Zum zweiten Bereich zählen die ersten beiden "richtigen" Stücke "Die Eiche" und "Verfall". Hier bekommt der Hörer kalten und schnellen aber dennoch hymnischen Black Metal zu bieten, welcher irgendwo in der Schnittmenge zwischen DIES ATER (vor allem der Gesang erinnert sehr an die Berliner Band!), BERGTHRON und DUNKELGRAFEN (zu ihren guten Zeiten) liegt, sprich heiseres Gekreische (meistens recht hoch, wenn es in tiefere Stimmlagen geht, weiß der Sänger nicht zu überzeugen!), schön sägende Gitarren, die recht gute Riffs zu bieten haben und ein bollernder Drumcomputer, der zwar nicht das Gelbe vom Ei ist aber immerhin anständig programmiert wurde. Während das Stück "Verfall" auf ganzer Linie überzeugen kann (polternder Doublebasspart wechselt mit rasenden Blasts), macht sich bei "Die Eiche" recht bald Eintönigkeit breit, da das gesamte Lied aus nur einem Takt besteht. Anfangs machen die Gitarren und die "Drums" noch richtig Druck und gehen gut nach vorne los, aber da das gesamte Lied ein einziger Blastbeat ist, geht dieses Feeling leider recht schnell verloren. Zum dritten Bereich schließlich zählt das vorletzte Stück, welches zugleich Titelstück ist. Die hier dargebotene Musik ist anfangs alles andere als Black Metal und klingt sonderbar modern. Hinzu kommen bei diesem Lied komischerweise absolut unterirdische Vocals, die mich rein gar nicht zu begeistern wissen, was angesichts der ordentlichen Leistung des Sängers in den anderen beiden Stücken schon recht verwunderlich ist! Wahrscheinlich stammt dieses Stück aus einer früheren Aufnahmesession, klingt doch auch der Sound bei diesem Stück eine ganze Ecke dumpfer. Dem Ganzen wird allerdings durch ein plötzliches Donnersample ein Ende bereitet. Danach klingt einfach der ganze Song besser: Es ist lauter, der Sound ist besser, die Stimme weiß wieder zu überzeugen und auch die Musik lässt sich eindeutig als Black Metal kategorisieren, die Gitarren zaubern sogar ein sehr gutes Riff aus den Saiten! Wie das nun zustande kam ist mir zwar völlig unklar, soll mir aber sehr Recht sein! Auch, daß Lied zwei und drei jeweils ein- und ausfaden (sagt man das so?), sprich nie ausgespielt sind, verwirrt mich ein wenig, bestätigt mich aber in der Vermutung, daß wir es hier mit zwei verschiedenen Aufnahmesessions zu tun haben! Aus lyrischer Sicht sichert man sich zwar keinen Platz neben Varg und Fenriz in der Ehrengalerie der Schreiberlinge, versteht sich aber trotzdem darauf, gute Lyrics zu Papier zu bringen und auch soundtechnisch kann man angesichts der sicherlich nicht gerade opulenten Aufnahmemöglichkeiten noch mal ein Auge zudrücken, auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Druck gewünscht hätte (vom Schlagzeug hört man fast nur die Snare!). Alles in Allem also ein durchaus gelungener Einstand dieser Formation, welche zwar noch einiges zu lernen hat aber dennoch unsere Unterstützung verdient. Anfordern könnt ihr diesen auf 100 Stück limitierten, rund 20-minütigen Rohling, welcher übrigens professionell bedruckt wurde und zudem mit Hochglanzcover daherkommt, unter hagal@irminsul.zzn.com oder http://people.freenet.de/ravens_empire . Angaben über den Preis liegen mir keine vor, dürften aber schnell in Erfahrung gebracht werden!



 
6.5 Punkte von Björn Springorum (am 25.03.2003)
 
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:


musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
X   Aktuelle Top6
1. Keep Of Kalessin "Kolossus"
2. Dornenreich "In Luft geritzt"
3. Moonsorrow "Tulimyrsky"
4. Alghazanth "Wreath Of Thevetat"
5. Coldworld "Melancholie2"
6. Häive "Mieli Maasa"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Dornenreich "Her von welken Nächten"
2. Burzum "Hvis Lyset Tar Oss"
3. Summoning "Dol Guldur"
4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 5933 mal gelesen ]
 
Einloggen bei myGlory
  Benutzername:
  Passwort:
Auto-Login
  Noch kein Account?! Anmelden!
Die aktuelle Umfrage:
Welchen Metal-Stil favorisierst Du?
  Black Metal
  Death Metal
  Gothic (Metal)
  Doom Metal
  Hard Rock
  Hauptsache Core
  Nu Metal
  Power Metal
  Progressive (Metal)
  Thrash Metal
Um selbst abzustimmen bitte einloggen!
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2004 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Haftungsausschluss   |   Impressum   |   Statistiken   |   Werbung   |   Version 5.1.8