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Crossreview! Da gibt es unterschiedliche Meinungen! Beholder (Italien) "Wish for destruction" CD

Beholder - Wish for destruction CD  


Label: Dragonheart Records  (24 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:35
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage:
Weitere Links: http://www.truemetal.org/dragonheart-records/


Weitere Infos zu Beholder:
REVIEWS:
Beholder Lethal Injection
Beholder Wish For Destruction
Beholder Wish For Destruction
INTERVIEWS:
Beholder - It Depends On How Short The Skirt Is
Beholder - Far Away From Metal Clichés
Mehr über Beholder in der Metalopedia
Diskussion zum Review
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Negative Bewertung! Crossreview von Christian:

Aus Italien stammt diese ambitionierte Band und unterscheidet sich deutlich von ihren Landesgenossen. Weder setzt man auf melodischen Speed Metal mit Heulbojengesang noch eifert man den düsteren und ganz hervorragenden Lacuna Coil und Dakrua nach. Dennoch hat man eines mit den beiden letztgenannten gemein: Auch Beholder haben eine weibliche Sangeskünstlerin und einen männlichen Gegenpart.
Da hören die Gemeinsamkeiten jedoch schon auf. Beholder gehen wesentlich aggressiver und gewaltig wuchtend zu Werke. Die Stimme von Leanan Sidhe bewegt sich glücklicherweise nicht im Fistelbereich und lässt sich, so man es denn will, am ehesten in eine Schublade mit Ex Flowing Tears Schönheit Stefanie Duchene stecken. Vocalist Patrick Wire erinnert in seinen rauhen Passagen etwas an einen gewissen Martin Walkyer, bewegt sich allerdings auch gern in cleanen Parts. Beide Vergleiche hinken natürlich und können lediglich die Marschrichtung der Band angeben. Die geht eindeutig hin zu anspruchsvollem Power Metal. Während die Instrumentalisten mit professioneller Spieltechnik auf hohem Niveau glänzen, bieten sich im gesanglichen Bereich durchaus Entwicklungsmöglichkeiten. Die Stimmen der beiden Frontakteure sind noch etwas dünn und zeigen in höheren Tonlagen ein paar Schwächen, die insbesondere beim maskulinen Cleangesang schmerzen. Insgesamt fehlt noch ein wenig das Volumen, und die von Leannan und Patrick erzeugten Klangbilder könnten ausgeprägter und variabler sein. Auch das Zusammenspiel der beiden wirkt ein wenig lieblos zusammengesetzt. Hier sind Lacuna Coil sehr viel weiter.
Dennoch erschaffen Beholder mit dieser einzigartigen Gesangskombination ihren ganz eigenen Stil. Die spacigen Keyboards unterstützen dies, klingen sie doch keineswegs nach Ayreon, denn sie kommen ziemlich böse daher. Und die Songs hämmern locker an den wenigen erwähnten Kritikpunkten vorbei.
Einem Intro und dem schnellen, sehr variablen Titeltrack folgt mit „7even“ ein gnadenlos treibender Metalkracher. „World leaders“ beginnt eher verhalten, entwickelt sich zu einem coolen eingängigen Speedrocker und besticht schließlich durch ein furisoses Gitarrensolo. Das psychotische „Beyond science“ ist sehr spannungsgeladen und stimmig, während das kantige „Bleeding town“ doch etwas deplaziert wirkt. „Here comes the fire“ gibt glücklicherweise wieder straight auf die Fresse. Ein fluffiges und sehr basslastiges Instrumental bringt eine kurze Verschnaufpause, bevor das progressive „Failure 617“ noch einmal stark beeindruckt. Die Ekelkeys von „Ultimate elimination“ sind dann leider ein ziemlich undankbarer Rausschmeißer.
Insgeamt liefern Beholder mit „Wish for destruction“ eine runde Sache ab, die durch das Video zum Titeltrack komplettiert wird. Auf jeden Fall im Auge behalten.

 
7.0 Punkte von Christian (am 31.03.2003)
 

musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

Positive Bewertung! Crossreview von nameless:

Mir ist es ein Rätsel wie Beholder auf Grund marginaler Ähnlichkeiten immer wieder in einem Zug mit Ihren Landsleuten Lacuna Coil genannt werden.
Rein von der musikalischen Ausrichtung liegen Welten zwischen den beiden Bands. Beholder sind eindeutig mehr im Power Metal, aus dem sie auch kommen, als im Gothic-Bereich zu sehen.
Beholder haben seit ihrem ganz passablen, aber sehr italienischem Debüt-Album einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und mit "Wish For Destruction" den Beweis abgeliefert, dass im Power Metal Bereich noch Bewegung möglich ist und auch in Italien neue, frische Ideen geboren werden und planloses Kopieren der dortigen Größen nicht zur Tagesordnung gehören muss.
Songtechnisch geben sich die Italiener sehr viel abwechslungsreicher, experimentierfreudiger und härter als das Gros ihrer Zunft. Statt seichtem Rumgedudel und belanglosen Keyboardpassagen, gibt es eine ordentliche Portion Härte und Keyboards, die sich zur Vervollständigung des Klangbildes zweckdienlich im Hintergrund halten und einen leicht spacigen Sound erzeugen. Der wiederum passt hervorragend zum düsteren Text-Konzept. Die übrigen Instrumentalisten bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau.
Trademark der Band ist und bleibt der Wechselgesang zwischen Patrick Wire und Leanan Sidhe (die Bedeutung dieses interessanten Namens könnt Ihr im Interview nachlesen). Eine Konstellation, die vor allem durch die kontrastreichen Stimmen der beiden lebt. Da ist auf der einen Seite die thrashige, raue und bisweilen sehr unmelodische Stimme des Herrn Wire, der im Bereich Ausdruckskraft gerne noch zulegen darf. Auf der anderen (auch optisch anspruchvolleren) Seite seine Gesangspartnerin mit einer kraftvollen, energiegeladenen Darbietung, die die Schwächen ihres männlichen Partners locker kompensieren kann. Die Aufteilung der Gesangspassagen zwischen den beiden ist sehr gut gelungen, wirkt nicht künstlich und lässt beiden Akteuren genug Wirkungsraum.
Die 10 Songs sind vielschichtig, abwechslungsreich und spannungsgeladen: ruhige Pianopassagen, elektronische Elemente, MidTempo ("Bleeding Town"), klassisches UpTempo (der Titeltrack), ein 1A-Ohrwurm ("Here Comes The Fire") und zum Durchatmen das beschauliche Instrumentalstück "Deadlock".
Aus dramaturgischen Gesichtspunkten sind die 10 Stücke in ihrer Reihenfolge sehr geschickt gewählt, so daß während der 42 Minuten keine Langeweile aufkommt.
Als Bonus gibt es noch einen Videoclip zu "Wish for Destruction", in dem die Band ihr Posing zum Besten gibt. Mangels origineller Bewegungsabläufe auf jeden Fall sehenswert und für den einen oder anderen Lacher gut.
Als Ganzes betrachtet, eine der besten italienischen Scheiben, die mir zu Ohren gekommen ist. Ein Album, das das gewisse Etwas an Besonderheit hat. Somit locker 9 Punkte wert.


1. Creation
2. Wish for Destruction
3. 7even
4. World Leaders
5. Beyond Science
6. Bleeding Town
7. Here comes the Fire
8. Deadlock
9. Failure 617
10. Ultimate Elimination


 
9.0 von nameless (am 01.04.2003)
 
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