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 Falconer (Schweden) "The Spectre of deception" CD

Falconer - The Spectre of deception CD  


Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:08
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.falconermusic.com/
Weitere Links: http://www.metalblade.de


Weitere Infos zu Falconer:
REVIEWS:
Falconer Grime Vs. Grandeur
Falconer The Spectre Of Deception
Falconer Chapters From A Vale Forlorn
Falconer Northwind
Falconer Among Beggars And Thieves
INTERVIEWS:
Falconer - Do You Hear The Falconer's Call
Falconer - No Donald Duck Metal!!!
Mehr über Falconer in der Metalopedia
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Nach dem selbstbetitelten Debüt und „Chapters from a vale forlorn“ erscheint mit „The spectre of deception“ das dritte Album der Schweden Falconer. Diese Band ging im Jahre 2001 aus den sagenhaften Mythotyn hervor und konnte mit ihren bisherigen Alben überzeugen. Ja, ja, und nun kommt Langeisen Nummer drei, von dem ja so oft behauptet wird, dass sich an ihm entscheidet, ob eine Band groß wird oder in der Versenkung verschwindet. Wollen wir doch mal sehen, wohin der Weg die Falkner führt. Leicht wird es sicher nicht, denn mit dem von Destiny bekannten Sänger Kristoffer Göbel steht ein neuer Mann am Mikro, und so etwas müssen Band und Fans erst einmal verkraften. Vorgänger Matthias Blad hatte sicher seine Schwächen in puncto Live Präsenz. Seine Stimme ist aber zweifelsfrei tadellos. Und ich mochte Falconer gerade wegen des krassen Gegensatzes zwischen seiner klaren Musicalstimme und der Power in der Musik.
Kristoffer Göbel seinerseits geht sehr viel metallischer zu Werke. Und das muss ja auch nicht schlecht sein. Ganz im Gegenteil. Im Hause Falconer hat man einen Klassemann durch einen anderen ersetzt. Göbel ist ein klassischer Power Metal Shouter und hat die ganze Palette drauf. Sehr kraftvoll und rau bewegt sich seine Stimme in einer angenehmen mittleren Tonlage. Auch ruhige und gefühlvolle Passagen sind für ihn kein Problem. Ein wenig fehlt ihm das gewisse Charisma, das großartige Stimmen wie die eines Jorn Lande oder gar eines Ronnie James Dio ausmacht. Doch der Mann wird sicher noch an sich arbeiten.
Die Musik der Nordmänner hat einen ähnlichen Wandel durchgemacht wie die Stimme. Falconer bleiben an sich Falconer. Doch der Folklore Anteil auf der CD ist ein wenig zugunsten anständigen Power Metals in den Hintergrund getreten. Natürlich sind die Folk Elemente immer noch da. Doch muss man sie inzwischen fast ausschließlich gekonnt verpackt in den einzelnen Songs suchen.
Ein gutes Beispiel dafür ist der geile und absolut hitverdächtige Opener „The coronation“. Mittelalterlich beeinflusster Power Metal der allerbesten Sorte. Das heftige und schnelle „The trail of flames“ klingt dagegen sehr viel moderner. Teilweise sind die Songs sehr aufwendig komponiert. Bei dem abwechslungsreichen „Night of infamy“ funktioniert das hervorragend. Der Titelsong hingegen ist mir persönlich zu steril konstruiert. Ein paar Schwächen gibt es schon: Das folkloristische „Under the sword“ wirkt reichlich belanglos, die Ballade „Hear me pray“ erinnert eher an ein Weihnachtslied. Doch das aufwühlende „Hooves over Nothland“, das sakrale „Pledge for freedom“ und vor allen Dingen das an Skyclad erinnernde „Ravenhair“ machen aus „The spetre of deception“ ein Klassealbum, das schließlich von dem leider viel zu kurzen „Child of innocence“ würdevoll beschlossen wird.
Textlich dreht sich alles um die üblichen Themen (siehe Songtitel). Verschweigen sollte ich nicht, dass wir hier ein Konzeptalbum vorliegen haben. Geschildert wird eine wahre Geschichte über Falschheit, Habgier und Größenwahn aus dem Schweden des 13. Jahrhunderts.
Und wie geht nun die Geschichte aus mit dem dritten Album der Falconer? Ich würde sagen, die Zeichen stehen nicht auf Sturm, doch es weht eine ziemlich kräftige Brise.
 
8.5 Punkte von Christian (am 02.10.2003)
 
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