Ilium (Australien) "Sirens of the Styx" CD
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Australien war eigentlich nicht als „Hotbed“ für gute Heavy Metal Acts bekannt, eher für Prügelkapellen der Marke Bestial Warlust, Sadistik Execution, Deströyer666 oder Gospel of the Horns. Mittlerweile etablieren sich aber auch hierzuland immer mehr hochklassige „Normalo“-Acts from Downunda: Pegazus, Dungeon, Amethyst, die in Insiderkreisen sehr geschätzten Black Steel, um nur einige zu nennen. Jetzt gehört noch Ilium in diese Runde. Das Debüt ist eigentlich bereits drei Jahre alt, man hat aber bis jetzt gebraucht, um einen Deal einzufahren (hoffentlich bringt ihnen das Glück, allzu viel traue ich diesem italienischen Label nicht zu), so dass bereits die beiden folgenden Scheiben im Kasten auf ihre VÖ warten. Bleiben wir aber erstmal bei den „Sirens..“ Prädikat Weltklasse, wie hier klassische 80 er Jahre Stampfer mit unglaublich verspielten Gitarrenläufen gemischt werden. Keineswegs die Neoklassik Marke Rhapsody, sondern eher an den nahen Osten fühlt man sich erinnert, die Melodieläufe haben etwas von orientalischer Musik, so ähnlich wie es Iron Maiden auf der Brave New World mit „Ghost of the Navigator“ versucht haben, nur viel besser.Altes Material von Iron Maiden(Rime of the ancient mariner) ist sicher ein prägender Einfluß für Ilium und eine gute Referenz, nur geht man bewusst eigene Wege und hat einen bemerkenswert eigenständigen Stil entwickelt, der sich auch von allen anderen Bands mit dem Aufkleber „Epic Metal“ abhebt. Ich bin begeistert; wenn die nachfolgenden Releases dieses Niveau halten können, dann ist die Höchstpunktzahl garantiert. Den kleinen Abzug in der B-Note gab es diesmal lediglich für das jämmerliche Artwork der CD. Falls ihr die Scheibe nicht im Laden oder völlig überteuert bei Hellion bekommt, dann schreibt an sales@adrenaline.it, www.adrenaline.it
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Lineup: |
1. Antigone
2. Embrace the myth
3. Solitary empires
4. Half-life
5. Semblance
6. Incipience : Beowulf defeats grendel
7. The celestial sphere
8. Quoth the raven
9. Tombsouls
10. Sirens of the Styx
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Vocals: Mark Snedden Guitar, Narration: Jason Hodges Guitar, Bass, Keyboard: Adam Smith Drums: Steve Moore Back vocals: Lord Tim
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9.5 Punkte von BlackGoat (am 10.01.2004)
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